Reisewarnung für Norwegen aufgehoben

| Tourismus Tourismus

Das Auswärtige Amt hat am Mittwoch die coronabedingte Reisewarnung für Norwegen aufgehoben. Zuvor hatte das norwegische Außenministerium eine Liste mit Ländern veröffentlicht, aus denen die Einreise vom Mittwoch an wieder gestattet ist. Darunter war auch Deutschland. Damit sei nun die Einreise aus Deutschland für alle Zwecke wieder erlaubt, teilte das Auswärtige Amt mit. Sie sei quarantänefrei entweder direkt oder über Dänemark beziehungsweise Finnland möglich, über Schweden nur in direktem Transit.

Das Auswärtige Amt weist auf seiner Norwegen-Seite im Internet darauf hin, dass in dem skandinavischen Land Abstands- und Hygieneregeln gelten. Es bestehe keine Maskenpflicht, jedoch werde dringend dazu geraten, Hand- und Hustenhygiene strikt zu befolgen und bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben. Die touristische Infrastruktur sei größtenteils zugänglich, teilweise wegen der Abstands- und Hygieneregeln aber mit stark reduzierten Kapazitäten. Es könne zu längeren Wartezeiten, Ausfällen oder anderen Einschränkungen kommen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Allein mit Nofretete? - Deutsche Touristenziele in Corona-Zeiten

Ob im Museum oder vor dem Schloss: Wo sich normalerweise Menschentrauben bilden, um den besten Blick zu erhaschen, sind in diesem Sommer oft nur vereinzelt Menschen mit Mund-Nasen-Schutz unterwegs. Andernorts wird es wieder voller. Ein Rundgang durch das Land.

Nun ganz Spanien: Berlin erklärt auch Kanaren zu Corona-Risikogebiet

Im Corona-Hotspot Spanien hatten die Kanaren wegen relativ geringer Fälle eine Sonderstellung. Doch die Infektionen steigen nun auch dort rapide. Trotz hochsommerlicher Temperaturen setzt auf den Inseln daher das große Zittern ein. Vor allem in der Tourismusbranche.

Malediven-Urlauber brauchen bald negativen Corona-Test zur Einreise

Touristen können bald nur noch mit einem negativen Corona-Test in die Malediven einreisen. Die neuen Bestimmungen sollen vom 10. September an gelten, wie ein Sprecher des Tourismusministeriums des Inselstaates am Mittwoch sagte.

Touristen-Minus im Norden am geringsten

Schwere Verluste, aber keine Katastrophe: Der Tourismus im Norden stemmt sich weitgehend erfolgreich gegen die Corona-Folgen. Es gibt sogar Gewinner, aber auch Betriebe vor dem Aus. Bleibt die Frage, ob ein zweiter Lockdown kommt.

Weniger Nachhaltigkeit bei Dienstreisen?

Bis zum Beginn des Jahres war das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde – auch bei Geschäftsreisenden. 91 Prozent von ihnen war es damals „wichtig“ oder „sehr wichtig“, auf eine umweltfreundliche Reiseverbindung zu achten. Dann kam Corona und verschob die Prioritäten.

Schweizer retten Sächsische Dampfschiffahrt mit Übernahme

Die insolvente Sächsische Dampfschiffahrt GmbH (SDS) hat seit dem 1. September einen neuen Eigentümer. Die Schweizer United Rivers AG aus Basel betreibt das Geschäft auf der Elbe weiter und plant dabei nach eigenen Angaben langfristig.

New Yorker Aussichtsplattform «The Edge» öffnet wieder

Nur wenige Tage nach ihrer Eröffnung musste die neue New Yorker Aussichtsplattform «The Edge» im März wegen der Coronavirus-Pandemie schließen. Nun dürfen wieder Besucher auf die gläserne Terrasse im 100. Stockwerk des Wolkenkratzers «30 Hudson Yards».

MV lockert Corona-Schutzvorschriften - Tagestouristen ab Freitag erlaubt

Mecklenburg-Vorpommern lockert als Reaktion auf anhaltend geringe Infektionszahlen die Corona-Schutzvorschriften. Von Freitag an dürfen Touristen sowie entfernte Familienangehörige und Freunde auch wieder zu Tagesreisen ins Land kommen.

Airbnb veröffentlicht Herbst-Reisetrends

Airbnb-Nutzer interessieren sich in diesem Jahr für bewusste Reiseerlebnisse – auch in der Nähe ihres eigenen Zuhauses. Ebenfalls im Trend liegen einzigartige Unterkünfte sowie sicheres Reisen. Die Tendenz für längerfristige Reisen nimmt weiter zu.

Ich packe meinen Koffer: Unterhose, Sonnenbrille, Vorurteile

Tourismus lebt von Anziehungskraft: Reisende möchten ihren Horizont erweitern und was erleben. In den Urlaubsbeschreibungen der «bunten Einheimischen» und «ursprünglichen Lebensweisen» stecken jedoch jede Menge Vorurteile und Stereotype.