Hakenkreuze an der Tür - Brandanschlag auf Lokal in Niedersachsen

| War noch was…? War noch was…?

Durch einen mutmaßlich rassistisch motivierten Brandanschlag ist ein Restaurant in Syke nahe Bremen zerstört worden. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag wurde niemand verletzt. An dem Gebäude wurden zwei Hakenkreuze und der Spruch «Ausländer raus» entdeckt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Betreiber des Restaurants sei ein «Syker mit Migrationshintergrund». Deshalb gehe die Polizei von einem «fremdenfeindlichen» Hintergrund der Tat aus, auch wenn andere Motive nicht ausgeschlossen seien. Nähere Angaben zum Restaurantbesitzer wurden nicht gemacht.

Der für politische Kriminalität zuständige Staatsschutz ermittele. Darüber hinaus seien Brandermittler der Polizeiinspektion Diepholz im Einsatz. Die Gaststätte bot nach eigenen Angaben auf Facebook internationale Küche für die ganze Familie.

«Darüber sind wir tief betroffen», sagte Bürgermeisterin Suse Laue (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Eine rechte Szene gebe es seit langem nicht mehr. Sie machte keine Angaben zu den Betroffenen. Sie sprach von «Menschen, die schon lange in Syke leben, die zu uns gehören». Syke zählt 25 600 Einwohner. 2018 stufte die Polizei im ganzen Landkreis Diepholz elf Straftaten als fremdenfeindlich ein, wie aus der jüngsten verfügbaren Landesstatistik hervorgeht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Luxus-Urlaub erschwindelt - Frau soll ins Gefängnis

Weil sie sich einen dreiwöchigen Luxus-Urlaub in Australien erschwindelt hatte, soll eine 38 Jahre alte ehemalige Hartz-IV-Empfängerin für 16 Monate ins Gefängnis. Bereits zuvor war die Frau bei einem früheren Arbeitgeber mit Betrügereien aufgefallen und deshalb auch verurteilt worden.

Kürbis vs. ICE

Ein Kürbiswurf hat einen ICE gestoppt und 119 Reisende am Weiterkommen gehindert. Wie die Polizei mitteilte, hatten Unbekannte im Kreis Karlsruhe einen Kürbis auf einen vorbeifahrenden Zug geworfen. Der Zug konnte nicht weiterfahren, die Gleise wurden gesperrt.

Keine Preise für die Damen: 55.000 Euro Strafe für Frauenspeisekarte

Ein Restaurant in der peruanischen Hauptstadt Lima muss eine hohe Geldstrafe berappen, weil es Männern und Frauen verschiedene Speisekarten ausgehändigt hat. Damenkarten ohne Preise waren früher auch in Deutschland üblich und es gibt sie heute noch – ganz ohne Strafe.

Alfons Schuhbeck erkennt Steak-Garstufe «aus fünf Metern»

Alfons Schuhbeck (70) hat ein Gespür für Fleisch. «Ich kann Dir aus fünf Metern sagen, ob ein Steak medium well oder medium rare ist. Ich spüre das», sagte er am Montag bei der Vorstellung eines von Schauspieler Heiner Lauterbach ins Leben gerufenen Online-Schulungs-Projektes.

Böser Scherz: Anrufer warnt vor angeblichen Schüssen in Hotel

Vermutlich ein böser Scherz hat in der Nacht zum Sonntag im Frankfurter Bahnhofsviertel zu Angst vor Schüssen und einer Straßensperrung geführt. Die Polizei sperrte die Münchener Straße teilweise, besetzte die Zugänge zu dem Hotel.

Eugen Block kritisiert Hamburger Erzbistum 

Der Streit um die katholischen Schulen in Hamburg eskaliert. Eine Gruppe von Unternehmern um den Betreiber der Steakhouse-Kette "Block House", Eugen Block, hat die Entscheidung des Bistums, in der Hansestadt Schulen zu schließen, scharf kritisiert. Dem zuständigen Generalvikar des Bistums warf Block Täuschung vor.

Tim Raue: Currywurst grenzt an Körperverletzung

Der Berliner Spitzenkoch Tim Raue (45) ist kein Fan der Currywurst - im Gegenteil. «So eine Currywurst hat doch nahezu kein Fleisch mehr in sich. Das grenzt an Körperverletzung», sagte er der «Bild»-Zeitung.

«Gesellschaftspolitischer Scheiß»: Alexander Herrmann mag «Tatort» nicht

Sternekoch Alexander Herrmann kann den «Tatort» nicht leiden. Man könne die Sendung vergessen, sagte der 48-jährige Oberfranke am Mittwoch am Rande der Vorstellung eines Getränks für die bayerische Bereitschaftspolizei in Dachau. Ihn störe der «gesellschaftspolitische Scheiß» in dem Format.

„Breaking Bad“-Drehort auf Airbnb buchbar

Am Freitag veröffentlicht Netflix, sechs Jahre nach dem Serienfinale, die sehnlichst erwartete Film-Fortsetzung von Breaking Bad. Mit Airbnb haben Fans nun die Möglichkeit, den Film nicht einfach nur daheim vorm Fernseher, sondern an einem originalen Schauplatz der Serie zu erleben. Allerdings ohne eigenes Meth-Labor.

YouTuber verkauft Mikrowellen-Essen aus Fake-Restaurant bei Deliveroo

Mit Apps wie UberEats und Deliveroo sind die Lieferdienste beliebt wie nie. Nun hat sich jedoch herausgestellt, dass der Prozess der Registrierung eines neuen Restaurants möglicherweise nicht ganz so streng ist, wie man es erwarten würde. Das hat ein YouTuber mit seiner Mikrowelle gezeigt.