Junge Mutter im Hotelzimmer erwürgt - Haftbefehl gegen Begleiter

| War noch was…? War noch was…?

Eine junge Mutter soll von ihrem Begleiter in einem Rendsburger Hotelzimmer getötet worden sein - offensichtlich in Gegenwart ihres Babys. Gegen den 24-Jährigen wurde vom Amtsgericht Rendsburg am Donnerstag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft Kiel mit.

Der Mann hat nach ersten Erkenntnissen die 28-jährige Frau erwürgt - «aus noch unbekannten Gründen». Neben der Toten war im Hotelzimmer der sechs Monate alte Säugling der Frau gefunden worden. Bei einer medizinischen Untersuchung seien keine Verletzungen festgestellt worden, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler. «Der Säugling ist nun bei einer Pflegefamilie.»

Der mutmaßliche Täter, der zunächst in Polizeigewahrsam war, kam in die Justizvollzugsanstalt Neumünster.

Bei dem Opfer handelt es sich um eine Deutsche aus Schleswig-Holstein. Über die Nationalität des mutmaßlichen Täters machte die Staatsanwaltschaft zunächst keine Angaben. Er sei nicht der Ehemann des Opfers gewesen. Beide hätten sich aber bereits vor der Tat gekannt. «In welchem tatsächlichen Verhältnis sie standen, ist noch offen», sagte Bieler.

Der mutmaßliche Täter hatte den Angaben zufolge bereits im September 2019 der Frau Gewalt angetan. Das Amtsgericht Rendsburg erließ danach auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel gegen ihn einen Strafbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Gewaltschutzgesetz. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Japanische Densuke-Wassermelone für «nur» 1800 Euro versteigert

In Japan hat eine Densuke-Wassermelone bei einer Auktion den «Schnäppchenpreis» von umgerechnet rund 1800 Euro erzielt. Die 220 000 Yen sind weniger als ein Drittel des Rekordpreises, den eine solche Premium-Melone noch im vergangenen Jahr eingebracht hatte.

Neu eröffnete Gaststätte muss wegen Corona-Auflagen wieder schließen

Am Tag der Neueröffnung war schon gleich wieder Schluss: In Stuttgart haben am Samstag bis zu 300 Menschen in und vor einer neuen Gaststätte im Stadtteil Bad Cannstatt gefeiert - und dem Besitzer damit wegen des Verstoßes gegen die Corona-Auflagen mächtig Ärger mit der Polizei eingebrockt.

Drei Monate in Hamburg gestrandet: Indischer Hotelgast ist abgereist

Der in einem Hamburger Hotel gestrandete Geschäftsmann Pratap Pillai aus Indien ist abgereist. Nach rund drei Monaten durfte der durch die Corona-Krise und die Reisebeschränkungen ausgebremste Mann seinen Koffer packen, wie das Hotel erklärte.

Rheinland-Pfalz: Bordelle auf, Clubs und Discos bleiben dicht

In Rheinland-Pfalz dürfen ab kommenden Mittwoch Bordelle unter Corona-Schutzauflagen wieder öffnen. Es gilt aber eine Maskenpflicht, wenn das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann und «sofern die Art der Dienstleistung dies zulässt». Clubs und Discos dagegen bleiben geschlossen.

Merkel macht in diesem Jahr Urlaub in Deutschland

Angela Merkel will ihren Sommerurlaub wegen der Corona-Krise in diesem Jahr in Deutschland verbringen. Konkreter äußerte sich die Kanzlerin nicht. In den vergangenen Jahren gehörten die Insel Ischia im Golf von Neapel oder die Südtiroler Berge zu ihren beliebten Reisezielen.

Bundespresseball im Adlon abgesagt

Der Bundespresseball 2020 ist abgesagt. Grund ist das Coronavirus, wie der Vorstand der Bundespressekonferenz am Freitag mitteilte. Der traditionelle Treffpunkt von Journalisten, Politik, Wirtschaft und Prominenz im Berliner Hotel Adlon war Ende November geplant.

BGN warnt vor Corona-Abzockern

Auch in Corona-Zeiten gibt es sie – die schwarzen Schafe, die aus der Krise finanzielle Vorteile schlagen wollen. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe warnt aktuell vor Anrufern, die sich als BGN-Mitarbeiter ausgeben.

Hamburger Lokal Fettes Brot darf nicht Fettes Brot heißen

Die Hip-Hop Band Fettes Brot ist mit einer Einstweiligen Verfügung gegen einen Hamburger Gastronomen vorgegangen. Der Mann hatte sein Lokal im Stadtteil Winterhude ebenfalls «Fettes Brot» genannt. Das ist jetzt verboten.

Die Urlaubspläne der Promis

Der Sommerurlaub wird 2020 für die meisten anders als bislang. Die Pfalz statt Mexiko, Ostseestrand oder Bodensee sind bei vielen angesagt. Da geht es den Promis nicht anders als Millionen Deutschen.

«Dial-a-Pint»: Irischer Pub liefert gezapftes Bier an die Haustür

Lust auf Bier vom Fass, aber die Kneipe ist dicht? In Dublin ist das kein Problem. Ein Pub-Betreiber in der irischen Hauptstadt hat in der Corona-Krise auf die Belieferung seiner Kunden umgestellt - frisch gezapft.