Kiloweise Opium in Nähmaschinen: Gastronom verurteilt

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Schmuggel von mehreren Kilo Opium im Sockel von Nähmaschinen hat das Landgericht Bonn einen 46 Jahre alten Mann zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der ehemalige Gastronom sei wegen Beihilfe zum Drogenhandel und versuchten Besitzes von Drogen schuldig gesprochen worden, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Der Mann war einst von einem befreundeten Geschäftsmann gebeten worden, elf Kisten mit irakischen Spezialnähmaschinen für Brautkleider bei einer Bonner Speditionsfirma abzuholen und nach Köln zu bringen. Als Kurierlohn sollen ihm 500 Euro versprochen worden sein. Der Spediteur hatte jedoch über den irakischen Zoll einen Hinweis bekommen, dass sich in der Ladung eine große Menge Opium befinde. Er wandte sich daher an den deutschen Zoll.

Die Fahnder hatten die illegale Füllung aus den Nähmaschinen entnommen und konfisziert - und dem Angeklagten eine Falle gestellt. Nachdem er die elf Kisten in seinem Auto verstaut und das Gelände verlassen hatte, wurde er schnell gestoppt.

Der nicht vorbestrafte Vater erklärte im Prozess, er habe gewusst, dass es sich um Opiumschmuggel gehandelt habe. Wegen «Stress» mit dem Restaurant und finanzieller Probleme habe er das Kurierangebot angenommen - «mit Bauchschmerzen». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Karnevalsauftakt unter Auflagen: «Helau» und «Alaaf» mit 2G - Kölner Prinz hat Corona

Der 11.11. wird wieder in Präsenz gefeiert. Allerdings gilt das in den Karnevalshochburgen nur für Geimpfte und Genesene. Selbst unter diesen Bedingungen hat nicht jeder ein gutes Gefühl dabei - und kurzfristig ändert ein Corona-Fall in Köln die Pläne.

Schweizer Markenstreit: B&B vs. BNB

Die französische Hotelkette B&B hat sich mit der Dachorganisation der Schweizer Bed-and-Breakfast-Betriebe BnB Switzerland angelegt. Grund für den Streit war das neue BnB-Design, welches nach Ansicht der Hotelkette offenbar zu viele Ähnlichkeiten mit ihrem eigenen Auftritt aufweise. 

Größter Heringssalat der Welt: Rekord auf Usedom

Weltrekord Nummer drei für den Usedomer Fischgastronomen André Domke: Nach der größten Fischsoljanka und der größten Fischsülze schaffte er jetzt mit dem weltgrößten «Heringshäckerle» Eingang in eine Weltbestenliste.

Ebbelwei-Expreß rollt wieder durch Frankfurt 

Der Ebbelwei-Express dreht in Frankfurt wieder seine Runden. Die Straßenbahn, in der Apfelwein und andere Getränke während der Fahrt ausgeschenkt werden, startete am Samstag erstmals seit März 2020 wieder zu einer Linienfahrt durch die Mainmetropole.

Zentralrat der Juden wartet im Fall Ofarim ab

Einen Monat nach Antisemitismusvorwürfen des Sängers Gil Ofarim gegen Mitarbeiter des Leipziger Westin Hotels hat sich der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, zurückhaltend geäußert.

Riesige Cannabis-Plantage in ehemaligem Hotel in Mettmann entdeckt

In einem ehemaligen Hotel in Mettmann haben Ermittler eine illegale Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen entdeckt - mit geschätztem Millionenwert. In dem Gebäude waren nahezu sämtliche Zimmer und die im Keller befindliche Kegelbahn als Plantage umgebaut.

Einmal Carrie Bradshaw sein: Sarah Jessica Parker wird Gastgeberin auf Airbnb

Über 20 Jahre ist es her, dass Carrie Bradshaw in „Sex and the City“ die Weltbühne betrat. Nun erweitert Schauspielerin Sarah Jessica Parker ihr Repertoire um die Rolle der Gastgeberin auf Airbnb und bietet Fans im November einen einmaligen Aufenthalt in Carries Wohnung.

Maulwurf bei der Staatsanwaltschaft: Attila Hildmann erhielt Infos von Mitarbeiterin

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt seit längerem gegen den rechtsradikalen Kochbuch-Autor und Verschwörungserzähler Attila Hildmann. Nun aber gerät eine Ex-Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen in den Fokus.

Nach Brand in Kneipe: Angeklagter Mann tot in Gefängniszelle gefunden

Nach einem wohl absichtlich gelegten Feuer in einer Kneipe in Unterfranken ist der Verdächtige tot in der Untersuchungshaft gefunden worden. Vermutlich habe sich der Mann im Gefängnis das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Tasse Kaffee für 600 Euro: Polizei verhaftet Budapester Wucher-Wirte

In einer Innenstadt-Kneipe in Budapest wurden Kellner von Ermittlern dabei ertappt, wie sie von einem deutschen Touristen ca. 600 Euro für eine Tasse Kaffee verlangten und diesen bedrohten, als er diese Summe nicht bezahlen wollte.