Polizei findet 180 lebende Hähne in Restaurant in Hamburg

| War noch was…? War noch was…?

In einem Restaurant hat die Hamburger Polizei 180 lebende Hähne gefunden und sichergestellt. «Die Meldung war aufgeploppt, weil die Hähne am frühen Morgen zu viel Krach gemacht haben. Wie es eben ihre Natur ist. Es gab ein lautes Krähen nicht nur eines Hahns aus dem Restaurant», sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Hamburg. Nachbarn hatten sich deshalb am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr wegen des Lärms beschwert.

Als die Polizei daraufhin das vietnamesische Restaurant kontrollierte, fand sie völlig unerwartet die 180 Tiere. «Sie liefen im Innen- und im Außenbereich des Restaurants herum und waren teilweise in Boxen untergebracht.» Der Inhaber des Restaurants habe angegeben, dass er die Tiere wegen des chinesischen Neujahrsfestes am 12. Februar schlachten und weitervertreiben wollte.

Ein hinzugerufener Amtstierarzt sowie ein Lebensmittelkontrolleur stellten die Hähne sicher und brachten die Tiere artgerecht unter. Gegen den Restaurantbesitzer ist Strafanzeige wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet worden. Zuvor hatte das «Hamburger Abendblatt» berichtet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kiloweise Opium in Nähmaschinen: Gastronom verurteilt

Nach einem Schmuggel von mehreren Kilo Opium hat das Landgericht Bonn einen ehemaligen Gastronomen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Er habe das Kurierangebot wegen «Stress» mit dem Restaurant und finanzieller Probleme angenommen, so der 46-Jährige.

DFB-Team bezieht EM-Trainingslager im Hotel Nidum in Österreich

Die deutsche Fußballnationalmannschaft kommt zum Training ins Nidum Hotel in den Tiroler Bergen. Die Auswahl um Kapitän Manuel Neuer wird sich dort auf die Europameisterschaft vorbereiten. Das Trainingslager startet noch im Mai.

Hotel-Großbrand in Kaltenkirchen: Angeklagter schweigt

Ein halbes Jahr nach einem Großfeuer in einem Hotel- und Restaurant-Gebäude in Kaltenkirchen hat das Kieler Landgericht den Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Der 26-Jährige muss sich wegen versuchten Mordes sowie schwerer Brandstiftung verantworten.

Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig bangte wegen Corona um Geschmackssinn

Der Münchner Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig hat nach einer Corona-Infektion große Angst gehabt, seinen Job nicht mehr ausüben zu können. Das sei eine unfassbare Panik, die da dann zum Vorschein komme. Als würde man einem Fußballspieler das Bein abschneiden.

FC Bayern: Kein Sonderrecht für Spielerfrauen im Hotel

Aktuell befinden sich die Fußballstars des FC Bayern im Trainingslager am Chiemsee. Auch einige Spielerfrauen waren in dem Hotel untergebracht - bis das Landratsamt Traunstein kam. Die Beamten schickten "alle Personen, die nicht zwingend zur Durchführung des Trainingsbetriebs notwendig sind“.

Dreiste ebay-Masche: Tim Mälzer wird beinahe Opfer von Betrugsversuch

Star-Koch Tim Mälzer entkam nur knapp einer extrem dreisten Betrugsmasche. Ein Mann soll versucht haben, Bau-Holz aus der „Bullerei“ auf der Internetplattform ebay Kleinanzeigen zu verkaufen. Dabei war das Holz für die neue Terrasse gedacht. Eine aufmerksame Nutzerin gab den entscheidenden Tipp.

Berliner Grillwalker werfen jetzt Hummerschwänze auf den Rost

Berliner Plätze werden, neben Einheimischen und Touristen, auch von den sogenannten Grillwalkern bevölkert. Statt der üblichen Wurst, brutzeln die Griller derzeit allerdings Hummerschwänze. Die Schalentiere auf den mobilen Grills sind eine PR-Aktion.

Job mit Aussicht: St. Michael's Mount sucht Castle Officer

Idyllischer geht es kaum: Gesucht wird ein Mitarbeiter für die Verwaltung des Schlosses von St. Michael's Mount in Cornwall. Die ehemalige Abtei aus dem 12. Jahrhundert gilt als Gegenstück von Mont-Saint-Michel in der Normandie auf der anderen Seite des Ärmelkanals.

Willi Herrens abgebrannter Reibekuchen-Truck soll neu gebaut werden

Die Betreiber hinter dem abgebrannten Reibekuchen-Truck des verstorbenen Schlagersängers Willi Herren wollen einen neuen Imbisswagen an den Start bringen. Der Imbisswagen war wenige Tage nach Herrens Tod auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Brand geraten.

Kiloweise Opium in Nähmaschinen: Kölner Gastronom vor Gericht

Vor dem Bonner Landgericht muss sich ein Kölner Gastronom wegen Beihilfe zur Einfuhr von Drogen sowie versuchten Besitzes verantworten. Der 46-Jährige war im Juni 2020 festgenommen worden.