SEK-Einsatz in Oldenburg - Mann verschanzte sich in Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Ein Mann hat sich zeitweise in einem Hotelzimmer im niedersächsischen Oldenburg verschanzt. Die Einsatzkräfte überredeten den 48-Jährigen nach einiger Zeit zum Aufgeben, wie ein Polizeisprecher mitteilte. «Er ist in Gewahrsam.» Für andere Menschen habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden. Lokale Medien berichten, dass es sich um ein B&B-Hotel gehandelt habe.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann gesundheitliche Probleme hat. Er rief morgens den Notruf und klagte über Beschwerden. Die Lage war so unklar, dass sich neben einem Rettungswagen auch die Polizei auf den Weg machte. Als die Beamten in dem Hotelzimmer eintrafen, hielt der 48-Jährige den Angaben nach ein Messer in der Hand.

Verstärkung durch SEK-Beamte

«Ein Gespräch war nicht möglich», berichtete die Polizei. Die Beamten seien von einer Bedrohung ausgegangen, hätten das Zimmer verlassen und Verstärkung geholt. Zahlreiche Einsatzkräfte - darunter auch schwer bewaffnete Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) - waren im Einsatz und verhandelten mit dem Mann. 

Die Einsatzkräfte nahmen den 48-Jährigen schließlich in Gewahrsam und prüfen nun, ob er in einer psychiatrischen Klinik behandelt werden sollte. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Bedrohung. (mit dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor vier Jahren warf Gil Ofarim einem Hotelmitarbeiter vor, ihn aus antisemitischen Gründen nicht einchecken lassen zu haben. Die Vorwürfe waren erfunden. Nun äußert sich der Mitarbeiter erstmals.

Er kam als umstrittenster Thronanwärter - und geht als König: Musiker Gil Ofarim hat trotz aller kontroversen Diskussionen um seine Person das RTL-Dschungelcamp gewonnen. Der 43-Jährige erhielt am späten Abend die meisten Stimmen der Zuschauer.

Lecker oder gewöhnungsbedürftig? Ein Känguru-Chili in der Uni-Mensa in Erlangen spaltet die Meinungen – und bringt sogar Buchautor Marc-Uwe Kling ins Gespräch.

Die Angehörigen der Brandopfer von Crans-Montana berichten über die Katastrophe, die ihr Leben für immer verändert hat. Eine TV-Reportage zeigt, wie ihr Alltag durch das Unglück aus den Fugen gerät.

Mehr als zwei Monate nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul fordert die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für sechs Verdächtige wegen fahrlässiger Tötung. Für einen Hotelangestellten werden demnach bis zu 15 Jahren Haft gefordert.

In einem Hotel in Oklahoma stürzte nach einem massiven Wassereintritt die Decke des Speisesaals ein. Videoaufnahmen von Gästen zeigen den Vorfall, der sich während einer extremen Kältewelle ereignete. Verletzt wurde niemand, die genaue Ursache wird noch untersucht.

Acht Kegelbrüder aus dem Münsterland wird vorgeworfen, für den Brand einer Kneipe auf Mallorca verantwortlich zu sein. Nun bekommen sie mehr als 368.000 Euro Kaution zurück – doch die Staatsanwaltschaft fordert weiter sieben Jahre Haft.

Der mutmaßliche Entführer der Block-Kinder hat vor dem Landgericht Hamburg angekündigt, angeblich falschen Darstellungen zum Tatablauf entgegentreten zu wollen. Dies sei der Grund, warum er sich zu einer Aussage in Deutschland entschlossen habe.

Er gilt als Drahtzieher der Entführung der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24. Nun hat der Chef einer israelischen Sicherheitsfirma vor Gericht erklärt, warum er für eine Aussage zurückkehrte.

Kein vorgezogener April-Scherz - McDonald’s setzt zum Valentinstag auf eine ungewöhnliche kulinarische Kombination. Das Unternehmen bringt limitierte Pakete heraus, die Chicken McNuggets mit hochwertigem Kaviar zusammenbringen. Die Aktion findet ausschließlich im digitalen Raum statt und ist nicht über die stationären Filialen verfügbar.