Stadt Syke verurteilt Brandanschlag - Ermittlungen ohne Ergebnis

| War noch was…? War noch was…?

Das Stadtparlament von Syke bei Bremen hat den mutmaßlich rassistisch motivierten Brandanschlag auf ein Restaurant verurteilt. «Wir sind eine bunte, weltoffene und tolerante Stadt, in der Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt keinen Platz haben», hieß es in einer Erklärung des Stadtrates vom Donnerstagabend. «Wir stehen Seite an Seite mit den Opfern dieser Tat und werden uns auch weiterhin für Integration, Teilhabe und ein friedliches Miteinander für alle Syker Bürgerinnen und Bürger einsetzen.»

Das Restaurant eines Mannes mit Migrationshintergrund in Syke war in der Nacht zum Donnerstag ausgebrannt (Tageskarte berichtete). Weil zwei Hakenkreuze und die Worte «Ausländer raus» an das Gebäude geschmiert waren, vermuten die Behörden eine Brandstiftung mit «fremdenfeindlichem» Hintergrund. Auch andere Versionen würden geprüft, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Diepholz am Freitag.

Die Ermittlungen von Staatsschutz und Brandschützern hätten zunächst keine Ergebnisse gebracht. «Wir sind weiter auf der Suche nach Zeugen», sagte der Sprecher. Brandermittler hätten das völlig zerstörte Lokal erst am Freitag betreten können. Durch das Feuer wurde niemand verletzt, der Schaden wird auf 150 000 Euro geschätzt.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Späte Reue: Diebin schickt Maßkrug nach 55 Jahren ans Hofbräuhaus zurück

Nach mehr als einem halben Jahrhundert hat eine 73-jährige US-Amerikanerin einen in ihrer Jugend geklauten Maßkrug an das berühmte Münchner Hofbräuhaus zurückgesandt. Der Steingutkrug sei völlig überraschend per Post eingetroffen, sagte Sprecher Tobias Ranzinger am Montag.

Frau stirbt bei Kuchen-Wettessen in australischem Hotel

Bei einem Kuchen-Wettessen an der australischen Ostküste soll, laut Medienberichten, eine Frau ums Leben gekommen sein. Die 60 Jahre alte Frau hatte bei dem Wettessen am Sonntag in einem Hotel in Scarness einen Anfall gehabt und sich verschluckt.

Süße Quittung - Bäcker in Bayern reagiert auf Bonpflicht

Ein Bäcker in Bayern hat auf die umstrittene Kassenbonpflicht mit einer süßen Faschingsidee reagiert: Krapfen mit einer eingebackenen Quittung aus Zucker. Seit Jahresbeginn müssen Händler und Gastronomen mit elektronischen Kassensystemen ihren Kunden einen Beleg aushändigen.

Raubserie im Berliner Süden: Polizei fasst einen der Tatverdächtigen

Maskiert und mit einer Schusswaffe soll er in Tankstellen, Geschäften und in einem Hotel Geld gefordert haben: Die Berliner Polizei hat einen mutmaßlichen Serienräuber geschnappt. Der 26-Jährige habe zwölf Taten eingeräumt, so die Polizei.

Feuerwehr rettet 1.300 Liter Wein aus riesiger Weinflasche

Die Feuerwehr in Österreich hat bei einem ungewöhnlichen Einsatz 1.300 Liter Rotwein aus einer riesigen Weinflasche gerettet. Wie die Feuerwehr berichtete, war die 2017 in einem chinesischen Restaurant in Lustenau aufgestellte und mit 1.590 Litern befüllte Weinflasche undicht geworden.

Entführung aus Hotelzimmer in Mexiko-Stadt: Hotelchef festgenommen

Nach der Entführung von drei Gästen eines Hotels im Zentrum von Mexiko-Stadt sind der Geschäftsführer und eine Rezeptionistin festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, in die Entführung verwickelt gewesen zu sein.

Jobangebot: Einsame Insel sucht zwei Café-Betreiber

Schroffe Felsen, grüne Wiesen, blaues Meer - die irische Insel Great Blasket hat alles zu bieten, was man von einem idyllischen Eiland erwartet. Das Tourismuszentrum des Eilands hat einen ganz besonderen Job als Café-Betreiber zu vergeben. Das Problem: Great Blasket ist unbewohnt.

Slowakischer Umweltminister tritt nach Prügelei in China-Restaurant zurück

Der slowakische Umweltminister Laszlo Solymos hat seinen Rücktritt erklärt. Anlass waren Berichte über eine Prügelei, in die der 51-Jährige verwickelt gewesen war. Gemeinsam mit seinem Bruder hatte er in einem China-Restaurant in Bratislava das Personal attackiert und Teile der Einrichtung beschädigt.

Wilder Elefant erkundet Hotel-Lobby

In Sri Lanka sind Begegnungen mit Elefanten an der Tagesordnung. Elefantenbullen, die durch eine Hotel-Lobby spazieren, kommen allerdings auch hier selten vor. Das Video von dem Tier in der Herberge wurde inzwischen im Internet millionenfach angeklickt.

Bad Salzuflen: Restaurantbesitzer mit Pistolen bedroht und ausgeraubt

Drei Männer haben in der Nacht auf Mittwoch ein Restaurant im Kreis Lippe überfallen. Laut Polizei klopften zwei Männer kurz nach Mitternacht an dem schon geschlossenen Restaurant in Bad Salzuflen und wurden auch eingelassen. Ein Komplize «stand draußen Schmiere», so ein Polizeisprecher.