Winzer versenken 300 Weinflaschen im Wörthersee

| War noch was…? War noch was…?

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht am Wörthersee versenkt. Die Flaschen liegen seit dem 23. Mai 2026 in rund 30 Metern Tiefe auf dem Seegrund und sollen dort für ein Jahr unter Wasser reifen. Darüber berichten österreichische Medien.

Nach Angaben des Weinguts wurden jeweils 150 Flaschen der Weißweine „Diva“ und „Macho“ eingelagert. Grundlage des Projekts ist der Jahrgang 2025. Die Winzer Gabriele Sudy und Walter Unterweger wollen untersuchen, wie sich die Lagerung unter Wasser auf die Entwicklung des Weins auswirkt.

Winzer setzen auf konstante Bedingungen am Seegrund

Laut Angaben des Weinguts sollen die Bedingungen am Grund des Wörthersees die Reifung beeinflussen. Genannt werden dabei insbesondere die konstanten Temperaturen, die vollständige Dunkelheit sowie die vergleichsweise geringen äußeren Einflüsse in dieser Tiefe.

Die Winzer sprechen von einem „besonderem Experiment“. Gegenüber Medien erklärten sie: „Die konstanten Temperaturen und die völlige Dunkelheit beeinflussen den Reifeprozess auf besondere Weise und verleihen den Weinen zusätzliche Komplexität.“

Flaschen sollen nach einem Jahr wieder geborgen werden

Nach Angaben des Weinguts sollen die Flaschen nach einem Jahr aus dem See geborgen werden. Anschließend ist eine Verkostung vorgesehen, bei der die unter Wasser gelagerten Weine mit den an Land gereiften Flaschen desselben Jahrgangs verglichen werden sollen. Die sogenannte Wörthersee-Edition soll danach in begrenzter Stückzahl erhältlich sein.

Ob die Lagerung unter Wasser tatsächlich zu geschmacklichen Unterschieden führt, soll sich erst nach der Bergung der Flaschen zeigen.

Weingut nutzt Weißburgunder und Grauburgunder für Projekt

Für das Vorhaben wurden die Weine „Macho“ und „Diva“ ausgewählt. Dabei handelt es sich laut Angaben des Weinguts um einen Weißburgunder beziehungsweise einen Grauburgunder. Die Trauben stammen aus der Ried Vogelherd bei Wolfsberg im Lavanttal, wo die Reben auf einem Glimmerschieferhang wachsen.

Das Weingut wird seit 2019 von Gabriele Sudy und Walter Unterweger geführt. Nach Angaben des Unternehmens reicht die dokumentierte Geschichte des Weinbaus am Standort Vordergumitsch bei Wolfsberg bis in das Jahr 842 zurück.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants, Imbisse und Kantinen haben die Lebensmittelkontrolleure im Südwesten im vergangenen Jahr kontrolliert - aber auch das Trinkwasser, Nahrungsergänzungsmittel, Tabakprodukte. Was die Prüfer dabei entdeckt haben - und welche Folgen das für die Betroffenen hatte.

Noch dauert es, bis Pilze in Massen sprießen. Um die Vorfreude zu steigern, könnten sich Sammlerinnen und Sammler aber schon vorbereiten. Ein Pilzberater erzählt, was in wenigen Wochen wichtig ist.

Nach seiner Klage gegen die Vergabe von Festzelten auf dem Oktoberfest hat Alexander Egger nach eigenen Angaben mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch seine Familie, Mitarbeiter und Lieferanten seien betroffen.

Mitten in der Nacht müssen Hotelgäste das historische Schloss Wallhausen verlassen. Stunden später dauern die Löscharbeiten noch an. Wie groß die Schäden sind und was bislang bekannt ist.

Prime Video hat die Besetzung der neuen deutschsprachigen Serie „Superior“ vorgestellt. Die sechsteilige Produktion spielt an einer fiktiven Schweizer Hotelfachschule und wird derzeit in Bayern und der Schweiz gedreht.

Eine Autofahrerin ist in Wallhalben gegen den Wellnessbereich eines Hotels gefahren. Nach Angaben der Polizei entstand ein Gebäudeschaden von rund 350.000 Euro, gegen die Fahrerin wird unter anderem wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogeneinfluss ermittelt.

Die Europa Miniköche haben in Schliersee die Urkunde für ihren Weltrekord im Knödeldrehen entgegengenommen. Der Rekord über 7.050 Knödel war bereits im Juli 2025 auf der Landesgartenschau in Furth im Wald aufgestellt worden.

Ein Feuer in einem Restaurant am Lauterbacher Marktplatz hat mehrere historische Fachwerkhäuser schwer beschädigt. Fünf Gebäude sind nach Angaben der Behörden derzeit unbewohnbar, der Schaden wird auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt.

Im historischen Schloss Wallhausen in Sachsen-Anhalt ist in der Nacht ein Großbrand ausgebrochen. Hotelgäste und Personal konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, mehr als 120 Feuerwehrkräfte sind im Einsatz.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Hotelgastes in Rees haben Ermittler einen 42-jährigen Tatverdächtigen in den Niederlanden festgenommen. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge vor.