Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Mehrheit der Hotels und Restaurants in Deutschland plant keine Einführung von 2G-Regeln

Dank der Lockerungen und der gestiegenen touristischen Nachfrage geht es im Gastgewerbe wieder aufwärts, so das Ergebnis einer Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes. Die Mehrheit der Hotels und Restaurants in Deutschland gibt hier auch an, keine Einführung von 2G-Regeln zu planen, auch nicht, wenn damit Abstandsgebote wegfallen würden.

Was ist der Unterschied zwischen Hotel und Resort?

Wer einen Urlaub in einer schönen Unterkunft buchen möchte, dem begegnet häufig das Wort «Resort» - klingt schick und ein bisschen luxuriös. Das muss es aber nicht sein, denn jeder Beherbergungsbetrieb kann sich so nennen.

Ifo-Prognose: "Die Konjunktur ist gespalten"

Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft wegen der anhaltenden Lieferengpässe in der Industrie deutlich gesenkt. Besser lief es im Handel und bei den Dienstleistungen.

Ifo-Institut senkt Wachstumsprognose

Das Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft gesenkt. In diesem Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung nur um 2,5 Prozent zulegen – 0,8 Prozentpunkte weniger als bisher vorhergesagt.

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Studie: Minijobs verschärfen Fachkräftemangel

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung verschärfen Minijobs den Fachkräftemangel und die ungleiche Verteilung von Einkommen. Sie würden wie eine „Geringfügigkeitsfalle“ wirken und eine Hürde für den Wiedereinstieg von Müttern darstellen, so ein Vorabbericht im Handelsblatt. Die aktuellen Pläne der Regierung zur Anhebung der Verdienstgrenze seien vor diesem Hintergrund eine „vertane Chance“. Die Studie empfiehlt eine zweiteilige Reform: Der Minijob sollte zum einem in seiner derzeitigen Form abgeschafft und stattdessen eine gleichmäßige Erhöhung der Abgaben bei Jobs bis 800 Euro eingeführt werden. Zum anderen sieht die Studie eine Begrenzung des Steuersplittings durch einen Höchstbetrag vor. So könnten bis zu 60.000 neue Vollzeitstellen entstehen. Zugleich würde die Staatskasse bis zu neun Milliarden Euro mehr einnehmen.

Studie: Gesunde Ernährung ist für Schüler wichtig

82 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland achten auf gesunde Ernährung. Das ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Studie im Rahmen des „IN Form-Wettbewerbs!“, der vom Bundesernährungsministerium (BMELV), Tim Mälzer und der Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit dem Küchenhersteller Nolte durchgeführt wird. Über zwei Drittel der befragten Kinder gaben zudem an, dass sie gerne in der Schulküche kochen lernen würden. Nur jeder Fünfte hatte dies bereits getan.

Prognose: Steuereinnahmen auf Rekordkurs

Da freut sich der Finanzminister: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erwarten Bund, Länder und Gemeinden in diesem Jahr erstmals über 600 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Und die Tendenz ist weiter steigend. Wie das Handelsblatt berichtete, dürften die Einnahmen damit fünf Milliarden Euro höher liegen, als bei der letzten DIW-Schätzung im Mai dieses Jahres. Selbst die schwächelnde Konjunktur könne den Höhenflug nicht stoppen, so die Wirtschaftsforscher. Für 2013 werden gar Einnahmen in Höhe von 620 Milliarden Euro vorhergesagt.

Rundfunkgebühren: Auch der PC ist nicht umsonst

Auch für Computer müssen Rundfunkgebühren bezahlt werden, zumindest wenn sie an das Internet angeschlossen sind. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss bekanntgegeben. Internetfähige Computer seien „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“, so die Richter. Und für solche dürften die öffentlich-rechtlichen Sender auch Gebühren erheben. Damit ist die Verfassungsbeschwerde eines Rechtsanwalts gescheitert, der in seiner Kanzlei die Rechner auch für das Internet genutzt hatte. Mit ihrer Entscheidung bestätigten die Verfassungsrichter ein gleichlautendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts.

Europa: Rekordhoch bei Arbeitslosen

Der Arbeitsmarkt im Euroraum hat schwer zu kämpfen. Die Arbeitslosenquote ist im August auf ein Rekordhoch gestiegen. Wie das europäische Statistikamt Eurostat bekannt gab, sei mit 11,4 Prozent der höchste Wert seit Beginn der Datenaufzeichnung im Jahr 1995 erreicht. Die drohende Rezession, regionale Sparmaßnahmen und eine weltweite Abschwächung des Wachstums würden zu einem Investitionsstau der Unternehmen führen. Medienberichten zufolge hätten insbesondere die gedämpften Konjunkturperspektiven bei deutschen und französischen Unternehmen dazu geführt, dass Tausende Stellen gestrichen wurden.

Arbeitsmarkt: Erste Anzeichen der Krise

Die Zahl der Arbeitslosen ist im September um 117.000 auf knapp 2,8 Millionen gefallen. Damit sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum August um 0,3 Punkte auf 6,5 Prozent. Im Vorjahresmonat hatte sie noch bei 6,6 Prozent gelegen. Das Minus fiel jedoch schwächer aus als in den Vorjahren. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, wirke sich die schwächere wirtschaftliche Entwicklung auch auf den Arbeitsmarkt aus. Bisher sei er sehr aufnahmefähig gewesen, das ändere sich jetzt. Insgesamt zeige sich der Markt allerdings robust.

Beliebt: Immer mehr Touristen in Deutschland

Deutschland ist beliebt – zumindest bei Touristen. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, reisten in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 17,2 Millionen Gäste aus dem Ausland an, und blieben für mindestens eine Nacht in einem Beherbergungsbetrieb. Dies entspricht einer Steigerung von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten Gäste kamen aus den Niederlanden, gefolgt von der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika. Berlin entwickelt sich dabei immer mehr zum Touristenmagnet für ausländische Besucher. In der Hauptstadt kam mehr als jeder dritte Gast (37,3 Prozent) aus dem Ausland.

Konsum: Wachsende Sorgen trotz stabilem Klima

Die Kauflaune der Deutschen ist weiterhin stabil. Das gestern veröffentlichte GfK-Barometer für Konsumklima prognostiziert für Oktober einen Wert von 5,9 Punkten nach ebenfalls 5,9 Zählern im September. Die Angst der Verbraucher vor einer Rezession hat im September nicht weiter zugenommen. Die Einkommensaussichten der Deutschen sind allerdings so schlecht wie lange nicht mehr. Zum dritten Mal in Folge musste der Indikator Einbußen hinnehmen. Laut GfK sei die Einkommensstimmung jedoch nach wie vor als gut zu betrachten. Die leicht angestiegenen Arbeitslosenzahlen sowie die Angst vor Inflation hätten allerdings in den letzten Wochen zu einer gestiegenen Verunsicherung der Verbraucher geführt.

Wirtschaft: Stimmung verschlechtert sich

Die konjunkturelle Stimmung in Deutschland verschlechtert sich. Der ifo-Index zum Geschäftsklima nahm im September zum fünften Mal in Folge ab, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilte. Die befragten Unternehmer zeigten sich sowohl mit ihrer aktuellen Geschäftslage, als auch mit den Perspektiven weniger zufrieden. Die bremsenden Einflüsse auf die Konjunktur würden weiterhin dominieren. Auch die Bundesbank warnte in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht vor den zunehmenden Risiken. Die Perspektiven seien nach wie vor von großer Unsicherheit geprägt. Die Notenbank zeigte sich dennoch verhalten optimistisch: Sowohl industrielle Erzeugung als auch Bautätigkeit hätten spürbar zugenommen. Die Wirtschaft würde durch die weiterhin hohe Konsumneigung der privaten Haushalte sowie durch Wohnungsbauaktivitäten weiter gestützt.

Studie: Die treuesten Kunden des Landes

Tchibo hat die treuesten Kunden. Das hat die Serviceplan Gruppe in ihrem „Loyalitätsindex 2012“ herausgefunden. Getestet wurde neben der Gesamtzufriedenheit auch die Bindung, die Wiederwahl und Weiterempfehlung sowie der Querverkauf. Auf den Plätzen zwei bis neun: dm, Coppenrath & Wiese, Lindt & Sprüngli, Miele, Samsung, BMW, Esprit, Aldi und die ING-DiBa. Auch Unternehmen des Gastgewerbes sind in dem Ranking vertreten: Die vier Restaurantketten werden auf Platz 43 angeführt von Subway. Es folgt die Nordsee auf dem 48sten Rang vor McDonald's und Burger King auf den Plätzen 84 und 85. Ganz am Ende des Rankings der 96 untersuchten Marken landeten Versicherungsgesellschaften und Finanzdienstleister.