Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Kununu und Die Zeit haben die beliebtesten Arbeitgeber im Bereich „Freizeit & Kultur“, zu dem auch Hotellerie und Gastronomie gehören, bekanntgegeben. Tristar ist die bestplatzierte Hotelgesellschaft. chicco di caffè schneidet in der Gastronomie am besten ab. Im Gesamtranking belegt Tristar Platz 130. chicco di caffè landet auf Platz 521.

Bislang war von der Konjunkturflaute auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht allzu viel zu spüren. Mittlerweile erwarten die Arbeitsagenturen eine Abschwächung. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt trübt sich ein.

Die Deutschen sparen wieder mehr - und schicken damit das Konsumklima weiter in den Keller. Wie die GfK mitteilte, habe die sogenannte Sparneigung den höchsten Stand seit April 2011 erreicht.

Menschen, die sich fleischlos ernähren, helfen dem Klima, den Tieren und leben gesünder - sagen die einen. Andere behaupten, die Ersatzprodukte schadeten dem Klima mehr als Fleisch. Was stimmt?

Die Kauflaune der Deutschen ist weiterhin stabil. Das gestern veröffentlichte GfK-Barometer für Konsumklima prognostiziert für Oktober einen Wert von 5,9 Punkten nach ebenfalls 5,9 Zählern im September. Die Angst der Verbraucher vor einer Rezession hat im September nicht weiter zugenommen. Die Einkommensaussichten der Deutschen sind allerdings so schlecht wie lange nicht mehr. Zum dritten Mal in Folge musste der Indikator Einbußen hinnehmen. Laut GfK sei die Einkommensstimmung jedoch nach wie vor als gut zu betrachten. Die leicht angestiegenen Arbeitslosenzahlen sowie die Angst vor Inflation hätten allerdings in den letzten Wochen zu einer gestiegenen Verunsicherung der Verbraucher geführt.

Die konjunkturelle Stimmung in Deutschland verschlechtert sich. Der ifo-Index zum Geschäftsklima nahm im September zum fünften Mal in Folge ab, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilte. Die befragten Unternehmer zeigten sich sowohl mit ihrer aktuellen Geschäftslage, als auch mit den Perspektiven weniger zufrieden. Die bremsenden Einflüsse auf die Konjunktur würden weiterhin dominieren. Auch die Bundesbank warnte in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht vor den zunehmenden Risiken. Die Perspektiven seien nach wie vor von großer Unsicherheit geprägt. Die Notenbank zeigte sich dennoch verhalten optimistisch: Sowohl industrielle Erzeugung als auch Bautätigkeit hätten spürbar zugenommen. Die Wirtschaft würde durch die weiterhin hohe Konsumneigung der privaten Haushalte sowie durch Wohnungsbauaktivitäten weiter gestützt.

Tchibo hat die treuesten Kunden. Das hat die Serviceplan Gruppe in ihrem „Loyalitätsindex 2012“ herausgefunden. Getestet wurde neben der Gesamtzufriedenheit auch die Bindung, die Wiederwahl und Weiterempfehlung sowie der Querverkauf. Auf den Plätzen zwei bis neun: dm, Coppenrath & Wiese, Lindt & Sprüngli, Miele, Samsung, BMW, Esprit, Aldi und die ING-DiBa. Auch Unternehmen des Gastgewerbes sind in dem Ranking vertreten: Die vier Restaurantketten werden auf Platz 43 angeführt von Subway. Es folgt die Nordsee auf dem 48sten Rang vor McDonald's und Burger King auf den Plätzen 84 und 85. Ganz am Ende des Rankings der 96 untersuchten Marken landeten Versicherungsgesellschaften und Finanzdienstleister.

In jedem zehnten Haushalt wurde schon einmal schwarz gearbeitet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Minijobzentrale. Wie die Zeitung „Die Welt“ vorab exklusiv berichtete, habe die Hälfte davon sogar häufiger Haushaltshilfen schwarz beschäftigt. 11 Prozent der 2.000 Befragten könnten sich zudem vorstellen, künftig eine Putz- oder Bügelhilfe schwarz zu beschäftigen. Sogar der typische Auftraggeber wurde genannt: Er ist über 60, stammt aus Westdeutschland, hat Abitur und ein Haushaltseinkommen von mehr als 2.000 Euro. Ein schlechtes Gewissen haben dabei nur die wenigsten. Lediglich fünf Prozent haben laut dem Bericht Bedenken, illegale Hilfen zu beschäftigen.

Die Global Business Travel Association (GBTA) erwartet in diesem Jahr einen Rückgang bei den Ausgaben für Geschäftsreisen auf den wichtigen europäischen Märkten. Für 2013 zeichnet sich aber bereits Besserung ab. In ihrer halbjährlich durchgeführten Analyse gehen die Experten auf die fünf großen Märkte für Geschäftsreisen in Europa ein: Deutschland, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Italien und Spanien. Für 2012  prognostizieren sie einen Rückgang um 2,2 Prozent auf 177 Milliarden US-Dollar. In 2013 soll diese Zahl jedoch wieder um 1,4 Prozent steigen. Stets vorausgesetzt, die wirtschaftliche Stimmung verschlechtert sich nicht weiter.

Da es auch um das Geld der Hoteliers und Gastronomen geht, nehmen wir es auf: Der Bund der Steuerzahler hat sein 40. Schwarzbuch vorgestellt und prangert einmal mehr die öffentliche Verschwendung an. Konkret geht es in 121 Beispielen um Fehlplanungen, Kostenexplosionen oder unsinnige Ausgaben für Infrastrukturprojekte, die haarsträubender nicht sein könnten.

Die Deutschen werden immer reicher – und das trotz der Finanzkrise. Das Nettovermögen der Privathaushalte hat sich seit den 90er Jahren mehr als verdoppelt: Mehr als zehn Billionen Euro haben die Deutschen auf der hohen Kante. Eigentlich eine positive Meldung, würde der nun vorgelegte Armutsbericht der Bundesregierung nicht auch zeigen, dass die reichsten zehn Prozent über mehr als die Hälfte des Vermögens verfügen, 50 Prozent der Haushalte lediglich über ein Prozent. Auch bei der Lohnentwicklung seien laut Bericht große Unterschiede festzustellen: Im oberen Bereich sei sie positiv steigend, die unteren 40 Prozent mussten jedoch inflationsbedingte Verluste hinnehmen.

Der Sommer ist noch nicht vorbei, doch die Bilanz sieht eher düster aus. Im Juli setzten Gaststätten und Hotels zum vierten Mal in Folge weniger um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt in einer Presseerklärung mitteilte, sanken die Umsätze um 2,4 Prozent. Aus Verbandskreisen verlautet, dass diese Zahl nicht überraschend sei, da das schlechte Wetter für massive Umsatzverluste in der Außengastronomie gesorgt hätte. Nun hoffe man auf ein gutes Tagungs- und Messegeschäft, sowie auf Kurzreisen in den Herbstferien.