Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Corona-Zuschüsse: Wo Hoteliers und Gastronomen finanzielle Hilfen bekommen

Die Bundesregierung Berlin spannt einen Corona-Schutzschirm, bei dem viele Mittelständler drohen, durch das Raster zu fallen, monieren die Verbände. Soforthilfen für kleine Betriebe können in vielen Ländern aber schon beantragt werden. Tageskarte fasst zusammen, welche Hilfsprogramme es derzeit gibt.

Plötzlich beliebt: Corona beflügelt Lebensmittel-Lieferdienste

Ihre Smartphones, Bücher und Bekleidung kaufen die Verbraucher in Deutschland schon lange im Online-Handel. Doch bei Lebensmitteln machten viele noch einen Bogen um das Internet. Die Corona-Krise dürfte das nachhaltig ändern. Allerdings gibt es einen Haken.

Sozialversicherungen: Zinslose Stundung von Beiträgen erleichtert - ACHTUNG: TERMIN HEUTE!

Für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in akuten Liquiditätsschwierigkeit sind, hat der Verband der Gesetzlichen Krankenversicherungen Unterstützung signalisiert. Insbesondere die zinslose Stundung von Beiträgen wird massiv erleichtert. Es gilt HEUTE zu handeln.

Kritik an Versicherungen: „Das ist skandalös“

Die Corona-Krise hat die Umsätze in Hotellerie und Gastronomie pulverisiert. Viele Unternehmer haben sich auf ihre Versicherungen verlassen, die ersten wurden jedoch bereits enttäuscht. Häufiges Argument: Corona stehe nicht in den Versicherungsbedingungen. Weitere Vorwürfe werden laut.

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Gastbeitrag Matthias Horx: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist

Die Welt "as we know it" löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür bietet Zukunftsforscher Matthias Horx eine Übung an: die RE-Gnose. Der Blick zurück aus der Zukunft ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal.

Corona-Krise: Bund zahlt bis zu 15.000 Euro Soforthilfe an Kleinunternehmen und Selbstständige

Kleine Unternehmen und Selbstständige erhalten in der Coronavirus-Krise Mittel von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro. 15.000 Euro Soforthilfen sind vorgesehen. Deutlich üppiger wird ein Rettungsfonds für Unternehmen insgesamt ausgestattet.

Nächste Gastro-Pleite: Maredo stellt Insolvenzantrag

Nach der Vapiano-Pleite geht nun der nächste Systemgastronom in die Knie: Die Steak-Restaurantkette Maredo hat Insolvenzantrag gestellt. Jetzt hofft das Unternehmen auf Hilfe vom Staat.

Image: Deutschland ist Weltmeister

Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann wohnen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit im beliebtesten Land der Welt. Bei einer Gfk-Umfrage in 20 Ländern, schnitt die Bundesrepublik am besten ab – und das nicht nur wegen der Kategorie „Sportliche Spitzenleistung“. Deutschland profitiere auch von seiner Führungsrolle in Europa, erklärte der Studienentwickler Simon Anholt. In den letzten Jahren hatten es stets die USA auf den Spitzenplatz geschafft.

Ifo: Wachstum verringert

Die deutsche Wirtschaft wird nach Ansicht des Ifo-Instituts weniger stark wachsen. Das Institut hatte die Prognose erst im Oktober auf 1,3 Prozent gesenkt – nun legten die Forscher erneut nach. Der neueste Mittelwert der Prognose für Deutschland liege nach vorläufiger Schätzung etwa bei einem Prozent, so Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Kaufleute: Ausbildung im Hotel

Die Kaufmännische Ausbildung gehört in Hotels oft zu den gefragtesten, ist sich Elisabeth Köhnke vom Oberstufenzentrum OSZ Gastgewerbe in Berlin sicher. Einen der begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern, ist daher oft nicht ganz einfach. Die Deutsche Presseagentur hat sich genauer mit dem Berufsbild beschäftigt und erklärt, wie es trotzdem funktioniert.

Bier: Deutsche trinken immer weniger

Beim Gerstensaft werden die Deutschen immer zaghafter. Im dritten Quartal dieses Jahres sank der Absatz der heimischen Brauereien um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, setzten sie rund 25,7 Millionen Hektoliter um – ein Minus von 1,2 Millionen. Alkoholfreie Biere und Malzgetränke sind nicht in den Zahlen enthalten.

USA: Gewinneinbruch bei McDonald´s / Umsatzsprung bei Chipotle

Branchenprimus McDonald´s hat es nicht leicht. Wie das Unternehmen mitteilte, seien die Gewinne von Juli bis September um gleich 30 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden US-Dollar abgesackt. Der Umsatz verringerte sich um fünf Prozent auf knapp sieben Milliarden Dollar. Gründe für die miesen Zahlen gab es einige: Steuerrückzahlungen, günstigere Konkurrenz, chinesisches Gammelfleisch und geschlossene Filialen in Russland und der Ukraine. Die Umsätze beim Konkurrenten, Bio-Food-Kette Chipotle, schossen dagegen im dritten Quartal um 20 Prozent in die Höhe.

Gastgewerbe: Im August gestiegen

Das deutsche Gastgewerbe setzte im August 2014 real 1,4 Prozent und nominal 3,6 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Augustumsatz im Vergleich zum Juli real und nominal um 1,7 Prozent höher. Die Beherbergung freute sich über real 2,7 und nominal 4,9 Prozent mehr als im August 2013, die Gastronomen setzten real 0,7 und nominal 2,7 Prozent mehr um.

Lebensmittel: Qualität als Kriterium

Wo und wie kaufen die Deutschen ein? Das fragte sich auch RTL Aktuell und beauftragte das Forsa Institut mit einer Studie. Für 98 Prozent  der 1.006 Befragten ist die Qualität beim Kauf von Lebensmitteln ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium. Auf den Preis schauen leidglich 69 Prozent. 55 Prozent der Teilnehmer kaufen zudem im Supermarkt ein. In die Discounter zieht es fast jeden Dritten. Lediglich vier Prozent bevorzugen Bioläden, drei Prozent den Wochenmarkt.

Statistik: Mehr Übernachtungen im August

Im August diesen Jahres verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe 53,3 Millionen Übernachtungen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes war dies ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Zuwachs bei in- und ausländischen Gästen erhöhte sich ebenfalls um fünf Prozent auf 44,0 Millionen beziehungsweise 9,3 Millionen. Im Zeitraum Januar bis August stiegen die Gästeübernachtungen um drei Prozent im Vergleich zu 2013.

DIW: Höhere Arbeitslosigkeit erwartet

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet für das kommende Jahr erstmals seit Jahren wieder mit mehr Arbeitslosen. Die wirtschaftliche Schwäche werde wohl auch eine leichte Erhöhung der Arbeitslosigkeit verursachen, so DIW-Präsident Marcel Fratzscher im Interview. Ähnlich sieht das auch der Chefökonom der Deutschen Bank. Er gehe für 2015 von einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um 100.000 aus, erklärte Stefan Schneider.

Bewertungen: Varta-Führer 2015 erschienen

6.504 verschiedene Häuser haben die Tester für ihren neuen Varta-Führer unter die Lupe genommen. Über die Höchstbewertung von fünf Varta-Diamanten freuten sich insgesamt 26 Hotels und 13 Restaurants. Unter den 91 neuen Tipps fürs nächste Jahr war allerdings keine Topbewertung zu finden. Den höchsten Neueinstieg schaffte das „La Belle Epoque“ in Lübeck. Der Service des Hauses überzeuge über das normale Maß an Zuwendung und Dienstleistung in erstklassiger Weise, so die Tester. 

Sachsen trinken das meiste Bier

In Sachsen heben sie gerne das Glas. Nirgendwo in Deutschland wir so viel Bier getrunken wie im Freistaat an der Elbe. Stattliche 135 Liter fließen pro Jahr durch die sächsischen Kehlen. Das sind 28 Liter mehr als im Bundesdurchschnitt.

Ifo: Schlechte Stimmung in der Wirtschaft

Die heimischen Unternehmen sehen pessimistisch in die Zukunft. Die Stimmung in der Wirtschaft verschlechterte sich im September bereits zum fünften Mal in Folge. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 106,3 auf 104,7 Punkte – den niedrigsten Wert seit April 2013. Der deutsche Konjunkturmotor laufe nicht mehr rund, bemerkte auch Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Statistik: Reallöhne gestiegen

Die Reallöhne in Deutschland sind im zweiten Quartal des Jahres um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Nominallöhne um 2,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Zum Verdienstzuwachs beigetragen haben nach Ansicht der Statistiker die regelmäßig gezahlten Verdienstbestandteile sowie die Sonderzahlungen. Hauptgrund für die Steigerung war jedoch der unterdurchschnittliche Anstieg der Verbraucherpreise.

Gastgewerbe: Umsatz im Juli gestiegen

Die Unternehmen des heimischen Gastgewerbes setzten im Juli real 0,2 Prozent und nominal 2,2 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, konnten vor allem die Beherbergungsbetriebe überzeugen. Sie setzten real 1,8 Prozent und nominal 4,1 Prozent mehr um als im Juli 2013. Die Gastronomen verbuchten real 0,9 Prozent weniger und nominal 1,0 Prozent mehr. Die Caterer freuten sich hingegen über ein reales Plus von 2,2 Prozent und nominal über 4,0 Prozent.

McDonald´s: Talfahrt geht weiter

Burgerbrater McDonald´s konnte auch im August nicht überzeugen. Das Unternehmen setzt 3,7 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Dies war der höchste monatliche Rückgang seit über zehn Jahren. Grund für die miesen Zahlen waren vor allem der Fleischskandal in China und der schwache US-Markt. In Europa verzeichnete McDonald´s einen Umsatzrückgang von nur 0,7 Prozent.

Unbeliebte Azubi-Jobs: Gastgewerbe ganz vorne mit dabei

Mit der Überschrift „Rauer Umgangston, mieses Gehalt“ präsentiert die Süddeutsche Zeitung die Top- Five der unbeliebtesten Azubi-Jobs. Das Ganze ist wenig schmeichelhaft für Hotellerie und Gastronomie. Gleich drei Ausbildungsberufe des Gastgewerbes schaffen es auf die ersten Plätze der Negativliste.

Freizeit: Deutsche sind Stubenhocker

Fernsehen und Radio, Zeitung und Internet, Handy und Festnetz – der Freizeitalltag der Bundesbürger wird maßgeblich durch Medien geprägt. Ins Freie oder gar in die Gastronomie zieht es die Deutschen dagegen immer weniger, so der Freizeit-Monitor 2014. Tagesausflüge und regelmäßige Restaurantbesuch gehören zu den Verlierern der Studie.

GfK: Keine Lust auf Shopping

Die deutschen Verbraucher machen sich Sorgen. Das GfK-Barometer für das Konsumklima im September fiel um 0,3 Punkte auf 8,6 – schon seit Mai 2011 war der Index nicht mehr derart abgerutscht. Befürchtet werden vor allem negative Auswirkungen der internationalen Krisen auf die heimische Wirtschaft. Dass die Angst eine schlechte Einkaufsbegleitung ist, zeigte sich bereits 2011. Damals hatten die Katastrophe von Fukushima und die nordafrikanischen Revolutionen für einen noch größeren Dämpfer gesorgt.

Was Hotels und Gaststätten gegen Verunglimpfungen im Netz tun können

Andreas Splittberger zählt zu den 25 renommiertesten IT-Anwälten in Deutschland. In der Wirtschaftswoche erläutert der Experte, wie man sich dagegen wehren kann, wenn Konkurrenten oder Querulanten im Internet Produkte, Leistungen und Anbieter mies machen würden.

Gastgewerbebilanz: Dickes Plus im ersten Halbjahr

Das erste Halbjahr lief für die Branche besser als erwartet. Die Wirte und Hoteliers setzten in den ersten sechs Monaten 3,8 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Den größten Zuwachs verzeichneten die Caterer mit 5,2 Prozent, die Gastronomen durften sich über ein Plus von 4,4 Prozent freuen. Auslöser des starken Wachstums war vor allem das Wetter. Doch auch die gute Konsumlaune und die Reiselust ausländischer Gäste hatten laut Dehoga-Präsident Fischer dazu beigetragen.