Zahlen & Fakten

Zahlen & Fakten

Am 1. März tritt die zweite Stufe des neuen „Fachkräfteeinwanderungsgesetzes“ in Kraft. Ein Bestandteil ist die sogenannte kurzzeitige kontingentierte Beschäftigung. Diese ermöglicht es, vor allem auch Arbeitgebern aus dem Gastgewerbe, in Spitzenzeiten kurzfristig ausländische Arbeitskräfte einzustellen. Alle Infos.

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juni 2024 um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Mai hatte sie noch um 25,9 Prozent zugenommen.

Mit dem Wachstumschancengesetz tritt ab dem 1. Januar 2025 auch die E-Rechnungspflicht in Kraft. Sie bringt neue Herausforderungen für alle inländischen Unternehmen und somit auch für die Hotellerie- und Gastronomiebetriebe mit sich.

Gastronomie und Hotellerie in Deutschland beklagen massive Umsatzeinbußen und Gewinnrückgänge. Die Sorgen sind groß, die Aussichten getrübt. Von der EM im eigenen Land konnten nur wenige Betriebe direkt profitieren, so eine aktuelle DEHOGA-Umfrage.

Da es auch um das Geld der Hoteliers und Gastronomen geht, nehmen wir es auf: Der Bund der Steuerzahler hat sein 40. Schwarzbuch vorgestellt und prangert einmal mehr die öffentliche Verschwendung an. Konkret geht es in 121 Beispielen um Fehlplanungen, Kostenexplosionen oder unsinnige Ausgaben für Infrastrukturprojekte, die haarsträubender nicht sein könnten.

Die Deutschen werden immer reicher – und das trotz der Finanzkrise. Das Nettovermögen der Privathaushalte hat sich seit den 90er Jahren mehr als verdoppelt: Mehr als zehn Billionen Euro haben die Deutschen auf der hohen Kante. Eigentlich eine positive Meldung, würde der nun vorgelegte Armutsbericht der Bundesregierung nicht auch zeigen, dass die reichsten zehn Prozent über mehr als die Hälfte des Vermögens verfügen, 50 Prozent der Haushalte lediglich über ein Prozent. Auch bei der Lohnentwicklung seien laut Bericht große Unterschiede festzustellen: Im oberen Bereich sei sie positiv steigend, die unteren 40 Prozent mussten jedoch inflationsbedingte Verluste hinnehmen.

Der Sommer ist noch nicht vorbei, doch die Bilanz sieht eher düster aus. Im Juli setzten Gaststätten und Hotels zum vierten Mal in Folge weniger um als im Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt in einer Presseerklärung mitteilte, sanken die Umsätze um 2,4 Prozent. Aus Verbandskreisen verlautet, dass diese Zahl nicht überraschend sei, da das schlechte Wetter für massive Umsatzverluste in der Außengastronomie gesorgt hätte. Nun hoffe man auf ein gutes Tagungs- und Messegeschäft, sowie auf Kurzreisen in den Herbstferien.  

Nach dem RWI hat nun auch ein zweites Forschungsinstitut seine Prognose für die deutsche Wirtschaft korrigiert: Wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) gegenüber dem Handelsblatt bekannt gab, werde die Wirtschaft im kommenden Jahr lediglich um gut ein Prozent wachsen, die Staatsverschuldung jedoch auf 83 Prozent des Bruttoinlandsprodukts klettern. Dies entspräche einem Anstieg von 2,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr, dem höchsten jemals in Deutschland gemessenen Wert.

Es geht nicht um Hotellerie oder Gastronomie. Es geht um Glück und um eine seit Jahren gut gelingende Marketingaktion der Post. Und daher ist die Nachricht auch „hoga um acht“ eine Meldung wert: Trotz der Euro-Krise bleibt die Lebenszufriedenheit der Deutschen auf einem hohen Niveau von 7,0 Punkten stabil, so sagt es der "Deutsche Post Glücksatlas 2012“. Der Abstand zwischen ost- und westdeutschen Regionen hat sich weiter verringert und ist 2012 so klein wie noch nie seit der Wende. Im neuen Zufriedenheits-Ranking von 13 Großstädten zeigen sich die Einwohner Hamburgs am zufriedensten mit ihrer Stadt. Düsseldorf und Dresden belegen die Plätze zwei und drei. Essen hat die rote Laterne.

Die Eurokrise hält die Deutschen nicht vom Shoppen ab. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus Nürnberg mitteilt, verharrt der Konsumklimaindex bei 5,9 Punkten. Damit liegt das Kaufbarometer auf Vormonatsniveau. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sogar ein leichter Anstieg verzeichnet werden.

Zum vierten Mal in Folge sinkt der Ifo-Geschäftsklimaindex. Damit deutet einer der wichtigsten Indikatoren der deutschen Wirtschaft auf eine Eintrübung der Konjunkturlaune in der Bundesrepublik hin. Lediglich in der Industrie stieg der Index gegen den allgemeinen Trend an.

Der Branche geht es gut – zumindest auf dem Papier. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, steigerten Hotels und Restaurants ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In der Praxis seien dies jedoch nur 0,5 Prozent, da Preissteigerungen eingerechnet werden müssten, gab das Bundesamt zu bedenken.