Ein Viertel der Arbeitnehmer noch immer im Homeoffice

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Knapp ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet nach Schätzung des Ifo-Instituts nach wie vor im Heimbüro.

Obwohl Unternehmen seit dem 20. März nicht mehr verpflichtet sind, ihren Beschäftigten die Arbeit zu Hause zu erlauben, ist der Anteil der im Homeoffice tätigen Arbeitnehmer im April nur wenig gesunken. Im April waren es demnach 24,9 Prozent, im März vor dem Ende der Pflicht dagegen noch 27,6 Prozent. Das teilten die Münchner Wirtschaftsforscher am Montag mit.

«Offenbar haben sich viele Unternehmen dauerhaft auf flexiblere Modelle eingestellt», sagte Jean-Victor Alipour, der Fachmann für das Heimbüro am Ifo-Institut. Bei den Dienstleistern ist die Arbeit von zu Hause aus nach wie vor weiter verbreitet als in anderen Branchen.

Im April waren es laut Ifo 35,3 Prozent, im März noch 38,7. In der IT-Branche ist bislang nur eine Minderheit der Arbeitnehmer in die Büros zurückgekehrt: Der Heimbüro-Anteil lag im April bei 72,3 Prozent, nach 76,8 Prozent im März.

In der Hotellerie und Gastronomie sieht es jedoch anders aus: Dort arbeiten lediglich 1,3 Prozent (Beherbergung) und 2,2 Prozent (Gastronomie) in den eigenen vier Wänden. 

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist es zu heiß zum Arbeiten, gibt es in der Schule hitzefrei. In den Genuss kommen Arbeitnehmer nicht. Aber ab bestimmten Temperaturen muss der Arbeitgeber tätig werden.

Auch Frittierfette und -öle werden zur Zeit immer teurer und sind nicht ständig verfügbar. Dennoch müssen sie regelmäßig ausgetauscht werden. Aktuelle Erfahrungen der BGN zeichnen jedoch ein anderes Bild (mit Leitfaden zum Download).

Die Corona-Krise hat den Stress für viele Beschäftigte steigen lassen. Auch in Deutschland ist laut einer Studie ein großer Anteil betroffen. Doch anderswo sind es mehr. Das recht weit verbreitete Homeoffice hierzulande dämpft die Belastung.

Die Nachfrage nach dem 9-Euro-Ticket bleibt riesig. Seit dem Verkaufsstart sind bundesweit schon rund 16 Millionen verkauft worden, wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mitteilte. Damit sei man auf einem guten Weg, die prognostizierte Zahl von monatlich bis zu 30 Millionen Nutzern zu erreichen.

Wer einen Job kündigt, um einen neuen anzutreten, hat nicht immer einen nahtlosen Übergang. Manchmal liegen einige Wochen oder Monate zwischen den Stationen. Wie geht man die Übergangsphase an?

Im April 2022 verbuchten die deutschen Beherbergungsbetriebe 35,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Damit lagen sie noch immer 11,4 Prozent niedriger als im April des Vorkrisenjahres 2019.

Dank der steigenden privaten wie touristischen Nachfrage wächst in weiten Teilen der Branche die Zuversicht. Die Lage der nicht-touristisch geprägten Betriebe bleibt dagegen angespannt, wie nun der Dehoga mitteilte.

Laut einer aktuellen Umfrage hingen die Auswirkungen der Pandemie zu einem großen Teil von den unterschiedlichen regionalen und sozioökonomischen Situationen ab. Stark vom Tourismus abhängige Regionen wurden besonders hart getroffen.

Laut der Global Consumer Survey von Statista, einer globalen Umfrage in mehr als 55 Ländern mit bis zu 60.000 Befragten pro Land, hat der Klimawandel Einfluss auf das Reiseverhalten von 65 Prozent aller Touristen in Deutschland.

Die Angst der Menschen in Europa vor Corona-Mutationen ist im dritten Pandemie-Jahr weiter groß. So machten sich zwei Drittel aller Menschen in Deutschland Sorgen, jeder Fünfte sogar große Sorgen, so eine aktuelle Untersuchung.