Liste der Corona-Risikogebiete in Deutschland

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In Deutschland stagnieren die Corona-Neuinfektionen. Die Auflistung zeigt in rot die Städte und Regionen, in denen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen über 50 gelegen haben.
(Die aktuelle Liste der Städte und Kreise folgt unten nach dem Artikel, Stand 30.11.2020, morgens, ohne Gewähr)

11 169 Fälle: Corona-Neuinfektionen leicht über Vorwochenwert

Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 11 169 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23 648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10 864 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16 248.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1 053 869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.11., 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 739 100 Menschen inzwischen genesen.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,95 (Vortag: 0,96). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Corona-Hotspots verschärfen Hygiene-Regeln

Der besonders stark von der Pandemie betroffene thüringer Kreis Hildburghausen verhängt noch härtere Corona-Regeln. Nach einem unangemeldeten Corona-Protest gilt ab Sonntag ein Versammlungsverbot. Mit einer neuen Verordnung untersagte das Landratsamt am Samstag Versammlungen sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel sowie sämtliche Veranstaltungen im Kreisgebiet. Zudem gilt in der Innenstadt von Hildburghausen jetzt eine allgemeine Maskenpflicht.

Nach den neuen Corona-Regeln können nun nur noch im Einzelfall und auf Antrag Versammlungen genehmigt werden, wenn sie infektionsschutzrechtlich vertretbar sind und vier Tage vorher angemeldet wurden. Unangemeldete Versammlungen sind demnach verboten. Untersagt wurden auch Sitzungen der Kommunen, Parteitage, Gottesdienste und Märkte - mit Ausnahme von Wochenmärkten und Beerdigungen.

Bei einem Corona-Protest waren am vergangenen Mittwoch mehrere Hundert Menschen mit Kindern und teils ohne Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstand singend durch die Kreisstadt Hildburghausen gezogen. Der Aufzug sorgte bei Landes- und Kommunalpolitikern sowie im Netz für Fassungslosigkeit und Entsetzen. Die Polizei löste die Ansammlung schließlich auch mit Hilfe von Pfefferspray auf.

Für die rund 63 000 Einwohner der Region gilt bereits seit Mittwoch ein harter Lockdown mit strengen Ausgangsbeschränkungen; Kitas und Schulen wurden geschlossen. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche lag im Kreis am Samstag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 595 (Vortag: knapp 630). Der Wert ist damit erstmals seit längerem nicht weiter gestiegen, sondern hat sich etwas abgeschwächt. Dennoch leuchtet der Südthüringer Kreis an der bayerischen Landesgrenze auf der Corona-Karte des RKI weiterhin als einzige Region in Deutschland pink.

Unterdessen gelten seit Samstag auch in Passau angesichts der stark gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen strenge Ausgangsbeschränkungen. Die Maßnahmen sollen zunächst eine Woche dauern, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag angekündigt hatte.

Passauer dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Die Stadt verordnet Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen sieben bis elf - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen.

Passau hatte am Freitag einen Wert von knapp 440 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen erreicht. Frühestens bei dem Rückgang der Infektionszahlen auf einen Wert von 300 könnten die Beschränkungen wieder gelockert werden, sagte Dupper am Freitag. Ab einem Wert von 50 gilt eine Region als Risikogebiet. (dpa)


Liste der Corona-Risikogebiete in Deutschland

Aktuelle alle Zahlen auch auf dem Corona-Dashboad des RKI.

Corona-Risikogebiete in Baden-Württemberg:

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte)

Landkreis Alb Donau

Baden-Baden

Landkreis Böblingen

Landkreis Biberach

Bodenseekreis

Landkreis Calw

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Landkreis Emmendingen

Enzkreis

Landkreis Esslingen

Freiburg

Landkreis Freudenstadt

Landkreis Göppingen

Landkreis Heidenheim

Heidelberg

Heilbronn

Landkreis Heilbronn

Landkreis Hohenlohe

Landkreis Karlsruhe

Landkreis Konstanz

Landkreis Ludwigsburg

Landkreis Lörrach

Mannheim

Main-Tauber-Kreis

Main-Tauber-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis

Ortenaukreis

Ostalbkreis

Pforzheim

Landkreis Rastatt

Landkreis Ravensburg

Landkreis Rottweil

Landkreis Reutlingen

Rhein-Neckar-Kreis

Rems-Murr-Kreis

Landkreis Rottweil

Landkreis Sigmaringen

Stuttgart

Landkreis Schwäbisch Hall

Schwarzwald-Baar-Kreis

Landkreis Tuttlingen

Landkreis Tübingen

Ulm

Landkreis Waldshut

Zollernalbkreis

Corona-Risikogebiete in Bayern:

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte, außer Bayreuth)

Aschaffenburg

Landkreis Aschaffenburg

Landkreis Aichach-Friedberg

Amberg

Landkreis Amberg Sulzbach

Ansbach

Landkreis Ansbach

Landkreis Altötting

Augsburg

Landkreis Augsburg

Landkreis Bad Kissingen

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Bamberg

Landkreis Bamberg

Landkreis Bayreuth

Landkreis Berchtesgadener Land

Landkreis Cham

Coburg

Landkreis Coburg

Landkreis Dachau

Landkreis Dingolfing-Landau

Landkreis Donau-Ries

Landkreis Ebersberg

Landkreis Eichstätt

Landkreis Erding

Erlangen

Landkreis Erlangen-Höchstadt

Landkreis Forchheim

Landkreis Freyung-Grafenau

Landkreis Fürstenfeldbruck

Fürth

Landkreis Fürth

Landkreis Freising  

Landkreis Günzburg

Landkreis Haßberge

Landkreis Hof

Ingolstadt   

Kaufbeuren 

Kempten

Landkreis Kitzingen 

Landkreis Kronach

Landkreis Kulmbach

Landkreis Landsberg am Lech

Landkreis Landshut

Landkreis Lichtenfels

Landkreis Lindau

Memmingen

Landkreis Miltenberg

Landkreis Miesbach

Landkreis Mühldorf am Inn

München

Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz

Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim

Landkreis Neu-Ulm

Nürnberg

Nürnberger Land

Neckar-Odenwald-Kreis

Landkreis Oberallgäu

Landkreis Ostallgäu

Passau

Landkreis Passau

Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm

Landkreis Regen

Regensburg

Landkreis Regensburg   

Landkreis Rhön-Grabfeld

Rosenheim      

Landkreis Rosenheim

Landkreis Rottal-Inn

Landkreis Starnberg

Landkreis Schwandorf

Schwabach

Schweinfurt

Landkreis Schweinfurt

Straubing

Landkreis-Straubing-Bogen

Landkreis Tirschenreuth 

Weiden in der Oberpfalz

Landkreis Weilheim-Schongau

Unterallgäu

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Würzburg

Landkreis Würzburg

Corona-Risikogebiete in Berlin:

Berlin   

Corona-Risikogebiet in Brandenburg:

Landkreis Barnim

Brandenburg an der Havel

Cottbus

Landkreis Dahme-Spreewald

Landkreis Elbe-Elster

Frankfurt Oder

Landkreis Oder-Spree

Landkreis Oberhavel

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Potsdam

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Landkreis Spree-Neiße

Landkreis Teltow-Fläming

Landkreis Uckermark

Corona-Risikogebiet in Bremen:

Bremen

Bremerhaven

Corona-Risikogebiete in Hamburg:

Hamburg

Corona-Risikogebiete in Hessen:

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte)

Landkreis Bergstraße

Darmstadt

Landkreis Darmstadt-Dieburg

Lahn-Dill-Kreis

Frankfurt am Main   

Landkreis Fulda

Landkreis Gießen

Landkreis Groß Gerau 

Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Hochtaunuskreis

Kassel

Landkreis Kassel

Lahn-Dill-Kreis

Landkreis Limburg-Weilburg

Main-Taunus-Kreis

Main-Kinzig-Kreis

Landkreis Marburg-Biedenkopf

Odenwaldkreis

Offenbach 

Landkreis Offenbach

Main-Kinzig-Kreis 

Rheingau-Taunus-Kreis

Schwalm-Eder-Kreis

Vogelbergskreis

Landkreis Waldeck-Frankenberg

Werra-Meißner-Kreis

Wetteraukreis

Wiesbaden

Corona-Risikogebiete in Mecklenburg-Vorpommern:

Landkreis Ludwigslust-Parchim

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Landkreis Nordwestmecklenburg

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Corona-Risikogebiete in Niedersachsen:

Landkreis Ammerland

Landkreis Celle

Landkreis Cloppenburg

Delmenhorst

Landkreis Diepholz

Emden

Landkreis Emsland

Landkreis Friesland

Landkreis Grafschaft-Bentheim

Landkreis Region Hannover

Landkreis Hameln-Pyrmont

Heidekreis

Landkreis Hildesheim

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüneburg

Landkreis Northeim

Landkreis Oldenburg

Osnabrück

Landkreis Osterholz

Landkreis Osnabrück

Landkreis Peine

Salzgitter

Landkreis Schaumburg

Landkreis Vechta

Landkreis Verden

Landkreis Wesermarsch

Wilhelmshaven

Landkreis Wolfenbüttel

Landkreis Wittmund

Wolfsburg

Corona-Risikogebiete in Nordrhein-Westfalen:

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte, außer Münster)

Städteregion Aachen

Bielefeld

Bochum

Bonn

Bottrop

Kreis Borken

Landkreis Coesfeld

Dortmund

Duisburg

Kreis Düren

Düsseldorf

Ennepe-Ruhr-Kreis

Essen

Kreis Euskirchen

Gelsenkirchen

Kreis Gütersloh

Hagen  

Hamm 

Kreis Herford

Herne  

Hochsauerlandkreis

Kreis Höxter

Kreis Kleve

Köln      

Krefeld

Leverkusen

Kreis Lippe

Kreis Mettmann

Märkischer Kreis

Landkreis Minden-Lübecke

Mühlheim an der Ruhr

Mönchengladbach

Oberbergischer Kreis

Oberhausen

Kreis Olpe

Kreis Paderborn

Kreis Recklinghausen  

Remscheid

Rhein-Erft-Kreis

Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Sieg-Kreis

Rheinisch-Bergischer-Kreis

Landkreis Siegen-Wittgenstein

Landkreis Soest

Solingen

Kreis Steinfurt             

Kreis Unna

Kreis Warendorf

Kreis Wesel

Wuppertal       

Corona-Risikogebiete in Rheinland-Pfalz

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte)

Landkreis Ahrweiler

Landkreis Altenkirchen (Westerwald)

Landkreis Alzey-Worms

Landkreis Bad Dürkheim

Landkreis Bad Kreuznach

Landkreis Birkenfeld

Landkreis Bernkastel-Wittlich

Landkreis Cochem-Zell

Donnersbergkreis

Landkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm

Landkreis Germersheim

Kaiserslautern

Landkreis Kaiserslautern

Koblenz

Landkreis Kusel

Landau in der Pfalz

Ludwigshafen am Rhein

Mainz

Landkreis Mainz-Bingen

Landkreis Neuwied

Pirmasens

Rhein-Hunsrück-Kreis

Rhein-Pfalz-Kreis

Speyer

Landkreis Südliche-Weinstraße

Landkreis Südwestpfalz

Trier

Landkreis Trier-Saarburg

Landkreis Vulkaneifel

Westerwaldkreis

Worms

Zweibrücken

Corona-Risikogebiete im Saarland

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte)

Landkreis Merzig Wadern

Landkreis Neuenkirchen

Regionalverband Saarbrücken

Landkreis Saarlouis

Landkreis Saarpfalz-Kreis

Landkreis St. Wendel

Corona-Risikogebiete in Sachsen

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte)

Landkreis Bautzen

Chemnitz

Dresden

Erzgebirgskreis

Leipzig

Landkreis Leipzig

Landkreis Nordsachsen

Landkreis Meißen

Landkreis Mittelsachsen

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Vogtlandlandkreis

Landkreis Zwickau

Corona-Risikogebiete in Sachsen-Anhalt

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte, außer Stendal)

Landkreis Altmarkkreis-Salzwedel

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Landkreis Börde

Burgenlandkreis

Dessau-Roßlau

Landkreis Harz

Landkreis Jerichower Land

Magdeburg

Landkreis Mansfeld-Südharz

Saalekreis

Salzlandkreis

Landkreis Wittenberg

Corona-Risikogebiete in Schleswig-Holstein

Herzogtum Lauenburg

Kiel

Neumünster

Kreis Pinneberg

Kreis Segeberg

Kreis Stormann

Corona-Risikogebiete in Thüringen

(Alle Landkreise und kreisfreien Städte)

Altenburger Land

Landkreis Eichsfeld

Eisenach

Erfurt

Gera

Landkreis Greiz

Landkreis Gotha

Landkreis Hildburghausen

Ilm-Kreis

Jena

Kyffhäuserkreis

Saale-Holzland-Kreis

Saale-Orla-Kreis

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Landkreis Sömmerda

Landkreis Sonneberg

Suhl

Unstrut-Hainich-Kreis

Wartburgkreis

Landkreis Weimarer Land

224 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein - 3 weitere Todesfälle

In Schleswig-Holstein sind nach Angaben der Landesregierung von Dienstagabend innerhalb eines Tages 224 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg um 3 - auf nun 258. Seit Beginn der Pandemie sind 14 580 Infektionen nachgewiesen worden, wie die Landesregierung mitteilte.

In den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein wurden den Angaben zufolge 114 Covid-19-Patienten behandelt. 29 von ihnen befinden sich in Intensivtherapie, 14 müssen aktuell beatmet werden. Die Zahl der genesenen Menschen wird auf 11 500 geschätzt.

Der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche in Schleswig-Holstein lag am Dienstag nach Angaben der Landesregierung vom Abend bei 44,4.

232 neue Corona-Infektionen im Saarland - 5 weitere Todesfälle

Im Saarland ist die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages um 232 auf insgesamt 13 195 bestätigte Fälle gestiegen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus ging landesweit um fünf auf 288 nach oben, wie das Sozialministerium am Dienstag (Stand 18.00 Uhr) mitteilte. 2116 Menschen seien derzeit infiziert. Die Krankenhäuser im Saarland betreuen nach Angaben des Ministeriums 210 Covid-Patienten, unter ihnen 54 auf Intensivstationen.

2068 neue Corona-Fälle im Südwesten - 49 weitere Tote

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 2068 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie sind damit 152 774 Fälle registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Dienstag (Stand 16.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 49 im Vergleich zum letzten Datenstand vom Montag. Insgesamt wurden bisher 2824 Corona-Tote gezählt. Als genesen gelten 105 486 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 131,8 leicht gesunken. Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt.

423 schwer an Covid-19 erkrankte Patienten mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 256 von ihnen wurden über einen Schlauch beatmet. Von derzeit 3004 verfügbaren Intensivbetten im Land sind 80,2 Prozent belegt.

123 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 123 weitere Corona-Neuinfektionen registriert worden. Da der Wert etwas geringer ausfiel als am Dienstag der Vorwoche, ging die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - geringfügig auf 45,1 zurück. Der rote Bereich und damit die Ausweisung des Landes insgesamt als Risikogebiet beginnt bei 50,1.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock weiter mitteilte (Stand: 16.20 Uhr), überschritt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Land am Dienstag die Marke von 6000. Von den seit Beginn der Pandemie nunmehr 6118 registrierten Infizierten gelten rund 4600 inzwischen als genesen. Derzeit werden laut Lagus 126 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt, 35 davon auf Intensivstationen. Ein weiterer Patient starb, so dass seit März landesweit insgesamt 64 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind.

Wie an den Vortagen wiesen die Landkreise Vorpommern-Greifswald (80,2), Mecklenburgische Seenplatte (69,0), Nordwestmecklenburg (63,6) und Ludwigslust-Parchim (51,5) Inzidenzwerte von mehr als 50 auf und gelten somit als Risikogebiete. Die geringste Inzidenz wurde trotz leichten Anstiegs erneut im Landkreis Vorpommern-Rügen mit 15,6 registriert.

Corona-Zahlen in Sachsen verharren auf hohem Niveau

In Sachsen bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter auf hohem Niveau. Laut am Dienstag veröffentlichter Statistik des Gesundheitsministeriums wurden binnen eines Tages deutlich mehr als 1500 nachgewiesene Infektionsfälle registriert. Das sind 13 mehr als am Dienstag vergangener Woche - damals wurden 1563 neue Infektionen binnen 24 Stunden bekanntgegeben. Hinzu kommen 45 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt starben damit seit Beginn der Pandemie im März 1006 Menschen im Freistaat an oder mit Corona. Mehr als 2200 Patienten müssen derzeit in den Krankenhäusern behandelt werden - darunter fast 400 Menschen auf der Intensivstation.

Lediglich für Leipzig, den Landkreis Leipzig sowie den Vogtlandkreis weist die Behörde Infektionszahlen unter der als sehr kritischen geltenden Marke von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen aus. In den meisten Landkreisen sowie in Dresden und Chemnitz gelten verschärfte Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Laut Robert-Koch-Institut liegt dieser Warnwert in ganz Sachsen derzeit im Schnitt bei 257 Infektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Das ist der höchste Wert aller Bundesländer.

Infektionslage stabilisiert sich - aber 25 Tote binnen eines Tages

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Niedersachsen ist von Montag auf Dienstag um 523 Fälle angestiegen (Stand 9.00 Uhr). Gerechnet auf 100 000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen 83,1 Neuinfektionen - was im Vergleich zum Vortag abermals einem leichten Rückgang entspricht. Nach den Daten des Landesgesundheitsamtes in Hannover waren die Hotspots weiterhin Cloppenburg mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 236,1 sowie Vechta (203,8).

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Land betrug 72 030. Binnen eines Tages starben 25 Menschen in Niedersachsen an oder mit einer Sars-CoV-2-Infektion, davon allein 7 in der Region Hannover. Die Gesamtzahl stieg auf landesweit 1179 Tote seit Beginn der Pandemie.

Unterdessen entspannt sich auch die Lage in den meisten Gesundheitsämtern in Niedersachsen, wie die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, mitteilte. Die Unterstützung der Gesundheitsämter durch Landespersonal zeige Wirkung. Außerdem führe der abermalige Lockdown dazu, dass im Infektionsfall weniger Kontaktpersonen als zuvor nachverfolgt werden müssten. Vor dem Lockdown seien dies bis zu 30 Kontakte pro Person gewesen, diese Zahl sei nun deutlich geringer.

Mehr als 1200 neue Corona-Infektionen in Hessen

Binnen 24 Stunden sind in Hessen 1282 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 88 078 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, wie das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte (Stand 00.00 Uhr). Das RKI meldete 50 neue Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden. Damit stieg die Zahl auf 1298.

Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI.

Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - lag am Dienstag in Hessen bei 153.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden in Hessen 350 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand Dienstag, 15.19 Uhr). Das entsprach 19 Prozent der belegten Intensivbetten. 213 Patienten mussten beatmet werden.

Rund 800 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Dienstag 795 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 45 140 laborbestätigte Infektionen (Stand: 14.42 Uhr) registriert, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Im November hat sich die Zahl der neuen Fälle mehr als verdoppelt (plus 117 Prozent) - im Oktober, dem ersten Monat der gegenwärtigen Infektionswelle, gab es eine Steigerung um 90,7 Prozent.

Die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 starben, steigt weiter deutlich an - innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der Todesfälle um 26 auf 572 am Dienstag. Aktuell sind nach Angaben der Behörde 16 430 Menschen infiziert.

Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Montag landesweit bei 119,5 und damit etwas unter dem Wert der Vorwoche (134,3). Am höchsten ist dieser Indikator für die Infektionsdynamik in Speyer mit 267,0. Danach folgen Frankenthal (227,6), der Rhein-Pfalz-Kreis (183) und er Kreis Alzey-Worms (176,6). Am niedrigsten ist die Inzidenz im Kreis Bernkastel-Wittlich mit 39,1.

Corona-Inzidenz sinkt in Hamburg unter 100

Die Zahl der in Hamburg bestätigten Corona-Neuinfektionen ist weiter rückläufig. Die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen sank mit 95,7 am Dienstag erstmals seit Wochen wieder unter die 100er-Marke, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Die Zahl der Neuinfektionen stieg demnach am Dienstag um 289. Seit Ausbruch der Pandemie wurden damit in Hamburg bereits 25 149 Infektionen nachgewiesen. 16 900 Betroffene können nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts inzwischen als genesen angesehen werden.

In den Krankenhäusern und Kliniken der Stadt wurden den Angaben zufolge am Montag 320 Corona-Patienten behandelt, davon 88 auf Intensivstationen. Das waren acht beziehungsweise neun mehr als am Freitag.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an Covid-19 gestorbenen Menschen wurde von der Stadt unverändert mit 281 angegeben. Die Zahlen werden nur noch unregelmäßig aktualisiert. Das RKI meldete mit Stand Dienstag für die Hansestadt 373 Tote, einen mehr als am Montag.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt alle toten Corona-Patienten obduzieren. Das Institut für Rechtsmedizin zählt auf dieser Grundlage dann sämtliche Fälle, in denen jemand an Covid-19 gestorben ist. Das RKI zählt alle Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind.

Corona-Neuinfektionen in Brandenburg fast verdoppelt

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat sich in Brandenburg innerhalb eines Tages fast verdoppelt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Dienstagmorgen 427 neue Fälle registriert, nach 218 am Montag. Die meisten neuen Ansteckungen verzeichnete mit 66 der Landkreis Potsdam-Mittelmark, gefolgt vom Kreis Oberhavel (60). Im besonders belaSteten Landkreis Oberspreewald-Lausitz kamen 9 Infektionen hinzu. Dort sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen leicht auf 305,4. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Brandenburg stieg leicht Auf 128,4.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 20 562 Brandenburger an Covid-19 erkrankt. Aktuell sind es 6794, von denen 511 in Krankenhäusern behandelt werden. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen stieg um 12 auf 124. Insgesamt 383 Brandenburger sind im Zusammenhang mit Covid-19 bislang gestorben, das sind 13 mehr als am Vortag.

Sachsen verteilt fünf Millionen Gratis-Masken

Sachsen will in den nächsten Tagen fünf Millionen Gratis-Masken an Heime, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verteilen. Die FFP-2-Masken sollen dann kostenfrei vor allem an Besucher ausgereicht werden, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Damit wolle der Freistaat vor Weihnachten und Silvester die Menschen unterstützen und Besuche erleichtern, hieß es. Die Masken sind als Schutz für gefährdete ältere und kranke Menschen gedacht. Köpping sprach von einem «wichtigen Beitrag» zur Pandemie-Bekämpfung.

Nächste Woche soll mit der Verteilung der kostenfreien Masken begonnen werden. Die Ministerin betonte, dass es in Sachsen genügend Schutzmasken auf Vorrat gebe. Die Reserven würden durch die Verteilung der Gratis-Masken nicht gefährdet.

Angesichts der weiter steigenden Zahl der Corona-Infektionen kündigte Köpping verstärkte Kontrollen der Schutzmaßnahmen an. Seit dem
1. Dezember gilt in Sachsen eine neue Schutzverordnung mit strikteren Regeln vor allem für Hotspots. Dazu gehören Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen.

Massentests im Thüringer Corona-Hotspot Hildburghausen gestartet

Im Corona-Hotspot Hildburghausen in Thüringen unweit der bayerischen Grenzen haben freiwillige Massentests von Kindergarten- und Schulkindern sowie Erziehern begonnen. Sie sollen nach Angaben des Landratsamtes ermöglichen, dass Schulen und Kindergärten, die wegen des explosionsartigen Anstiegs der Corona-Infektionen am 25. November geschlossen worden waren, wieder öffnen können.

Der Südthüringer Kreis war tagelang die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz mit bis zu 630 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Dienstag ging der Wert weiter zurück und lag bei 519. Passau hat mittlerweile ungefähr ebenso hohe Werte.

Nach einer in der Nacht zu Dienstag veröffentlichten neuen Verordnung des Kreises laufen die Tests bis zum 4. Dezember. Kindergärten und Schulen, an denen es Schnelltests gab, können Kinder und Jugendliche mit negativem Ergebnis am Folgetag wieder betreuen. Unabhängig davon sollen alle Schulen des Kreises am 14. Dezember wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen.

Nach Angaben des Landratsamtes Hildburghausen können sich etwa 8000 Kita- und Schulkinder sowie etwa 1000 Pädagogen und andere Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen freiwillig testen lassen.

Nürnberg, Schwabach und drei Landkreise mit Ausgangsbeschränkungen

Die Stadt Nürnberg hat als erste Großstadt in Bayern im Teil-Lockdown zusätzlich strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt. «Die Corona-Infektionszahlen in Nürnberg sind leider nicht zurückgegangen - ganz im Gegenteil», sagte Oberbürgermeister Marcus König (CSU) am Dienstag. «Deshalb können wir in Nürnberg nicht so weiter machen wie bisher.»

Die Beschränkungen gelten in Bayerns zweitgrößter Stadt mit mehr als 500 000 Einwohnern zunächst bis zum 20. Dezember. Ähnliches beschlossen die Nachbarstadt Schwabach, das niederbayerische Passau sowie die Landkreise Regen, Freyung-Grafenau und Passau.

In Nürnberg lag der Zahl der Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) bei 320,6, wie das Landesamt für Gesundheit (LGL) am Dienstag mitteilte, in Schwabach bei 344,1. In der Stadt Passau lag der kritische Wert noch bei 556,8, nachdem er zuvor bereits über 600 geklettert war.

Ab sofort dürfen Nürnberger ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem weitet die Stadt das Alkoholverbot in der Innenstadt aus. Die Regelungen sollen streng kontrolliert werden. Ähnlich ist die Situation seit Freitag im niederbayerischen Passau.

Wegen hoher Inzidenzwerte ziehen von Mittwoch an auch die Landkreise Passau (346,7), Regen (356,0), Freyung-Grafenau (391,4) und die kreisfreie Stadt Schwabach (344,1) nach.

Von 7. Dezember an sollen in Nürnberg Klassen ab der fünften Jahrgangsstufe geteilt und im Wechsel daheim und in der Schule unterrichtet werden. Nur an Tagen, an denen die Schüler im Klassenzimmer sitzen, dürfen sie anschließend den Hort, die Mittagsbetreuung oder andere Angebote der Ganztagsbetreuung besuchen. Die Regelung gilt nicht für Förderschulen und Abschlussklassen, Kitas bleiben vorerst offen.

«Wir haben auch das Problem, dass wir keinen Hotspot an dieser Stelle ausfindig machen können», begründete der Oberbürgermeister die strikten Regelungen. «Wir haben eher ein diffuses Infektionsgeschehen hier in unserer Stadt.»

Das Klinikum Nürnberg behandelte am Dienstag nach eigenen Angaben 163 Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind. Davon mussten 27 auf den Intensivstationen versorgt werden, 25 Menschen wurden beamtet. Um alle versorgen zu können, wurden Operationen verschoben, mehrere Covid-Stationen eingerichtet und die Zahl der Intensivbetten aufgestockt. Bis auf wenige Ausnahmen gilt im Klinikum Besuchsstopp.

Für Mitarbeiter in Nürnberger Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ist ein wöchentlicher Corona-Schnelltest ab sofort Pflicht. Besucher müssen sich testen lassen und in den Bewohnerzimmern eine FFP2-Maske tragen.

Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft ist nur allein, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt möglich. Spielplätze und Skateranlagen bleiben offen, auf Bolzplätzen dürfen sich maximal zwei Haushalte austoben.

Ausnahmen gelten auch für Beerdigungen, Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften. Neben den städtischen Kultureinrichtungen müssen nun auch Volkshochschule, Stadtbibliothek und -archiv und die Musikschule schließen. Hochschulen und Universitäten sollen auf digitale Lehre umstellen. Die Gastronomie darf weiter Essen zum Mitnehmen verkaufen.

In den betroffenen Landkreisen sowie in der Stadt Passau gelten für Schulen, Alten- und Pflegeheim sowie Krankenhäuser weitgehend dieselben Regelungen. Im Landkreis Passau etwa gilt die Ausgangsbeschränkung, nach der man die Wohnung nur mit triftigem Grund verlassen darf, nur in der Nacht zwischen 20.00 und 06.00 Uhr.

Lokal begrenzte Ausgangsbeschränkungen sind eine von mehreren Maßnahmen der neunten bayerischen Infektionsschutzverordnung. Sie sollen in Kraft treten, sobald in einer Kommune die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über einem Wert von 300 liegt.

Mehrere Regionen in Europa von Corona-Risikoliste gestrichen

Die Bundesregierung stuft ab Sonntag einzelne weitere Regionen in Europa als Corona-Risikogebiete ein, hebt diesen Status gleichzeitig aber erstmals für noch mehr Regionen wieder auf. Die Peloponnes in Griechenland und drei Regionen in Irland werden von der Risikoliste gestrichen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag im Internet bekanntgab. Neu hinzu kommen Westgriechenland, eine Region in Estland und die zu Portugal gehörende Inselgruppe Azoren.

Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen bis zu zehn Tage in Quarantäne, können sich davon aber durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig befreien lassen.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreitet. Auch der größte Teil Deutschlands ist nach diesen Kriterien Risikogebiet.

In den vergangenen Wochen war eine Region nach der anderen im Ausland auf die Risikoliste des RKI gesetzt worden. Auf dem europäischen Festland gibt es neben der griechischen Peloponnes nur noch in Österreich (zwei Gemeinden an der deutschen Grenze), Estland, Norwegen und Finnland Regionen, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind. Hinzu kommen die drei Regionen in Irland sowie eine ganze Reihe Inseln wie die spanischen Kanaren, das portugiesische Madeira, ein Großteil der griechischen Inseln, die britische Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey sowie die dänischen Inseln Grönland und Färöer.

Weltweit gilt inzwischen wieder für fast 150 von knapp 200 Ländern eine Corona-Reisewarnung, für 11 weitere gilt sie nur teilweise.

Die Liste der Risikogebiete wird vom Robert Koch-Institut nach Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesinnenministerium veröffentlicht. Dabei greift laut RKI eine zweistufige Bewertung: Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten oder Regionen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner registriert wurden.

Für Regionen, in denen dieser Schwellenwert unterschritten wird, bewertet das RKI mit Hilfe von Informationen des Auswärtigen Amtes, ob möglicherweise dennoch ein erhöhtes Infektionsrisiko vorliegt. Dabei spielen unter anderem die Testkapazitäten und durchgeführten Tests, Eindämmungsmaßnahmen und die Verlässlichkeit der Informationen für bestimmte Staaten eine Rolle.

Folgende Staaten/Regionen gelten aktuell als Risikogebiete:

  • Afghanistan (seit 15. Juni)
  • Ägypten (seit 15. Juni)
  • Albanien (seit 15. Juni)
  • Algerien (seit 15. Juni)
  • Andorra - das Fürstentum Andorra (seit 26. August)
  • Angola (seit 15. Juni)
  • Äquatorialguinea (seit 15. Juni)
  • Argentinien (seit 15. Juni)
  • Armenien (seit 15. Juni)
  • Aserbaidschan (seit 15. Juni)
  • Äthiopien (seit 15. Juni)
  • Bahamas (seit 15. Juni)
  • Bahrain (seit 15. Juni)
  • Bangladesch (seit 15. Juni)
  • Belarus (seit 15. Juni)
  • Belgien (seit 30. September)
  • Belize (seit 15. Juni)
  • Benin (seit 15. Juni)
  • Bhutan (seit 15. Juni)
  • Bolivien (seit 15. Juni)
  • Bosnien und Herzegowina (seit 15. Juni)
  • Botsuana (seit 22. November)
  • Brasilien (seit 15. Juni)
  • Bulgarien (seit 1. November)
  • Burkina Faso (seit 15 Juni)
  • Burundi (seit 15. Juni)
  • Cabo Verde (seit 3. Juli)
  • Chile (seit 15. Juni)
  • Costa Rica (seit 15. Juni)
  • Côte d'Ivoire (seit 15. Juni)
  • Dänemark – gesamt Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland (seit 8. November)
  • Dominikanische Republik (seit 15. Juni)
  • Dschibuti (seit 15. Juni)
  • Ecuador (seit 15. Juni)
  • El Salvador (seit 15. Juni)
  • Eritrea (seit 15. Juni)
  • Estland - die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:

    • Ida-Viru (seit 8. November)
    • Harju (seit 15. November)
    • Hiiu (seit 15. November)
    • Rapla (seit 15. November)
    • Tartu (seit 29. November)
  • Eswatini (seit 15. Juni)
  • Finnland – die folgende Region gilt derzeit als Risikogebiet:

    • Uusimaa (hierzu gehört auch die Stadt Helsinki) (seit 22. November)
  • Frankreich – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:

    • Gesamt Kontinentalfrankreich (seit 17. Oktober)
    • Überseegebiet: Französisch-Guyana (seit 21. August)
    • Überseegebiet: Guadeloupe (seit 26. August)
    • Überseegebiet: Französisch-Polynesien (seit 15. November)
    • Überseegebiet: La Réunion (seit 16. September)
    • Überseegebiet: Martinique (seit 17. Oktober)
    • Überseegebiet: St. Martin (seit 26. August)
  • Gabun (seit 15. Juni)
  • Gambia (seit 15. Juni)
  • Georgien (seit 7. Oktober)
  • Ghana (seit 15. Juni)
  • Griechenland - die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:

    • Westmakedonien (seit 1. November)
    • Attika (seit 8. November)
    • Zentralmakedonien (seit 8. November)
    • Ostmakedonien und Thrakien (seit 8. November)
    • Epirus (seit 8. November)
    • Thessalien (seit 8. November)
    • Nördliche Ägäis (seit 15. November)
    • Mittelgriechenland (seit 22. November)
    • Westgriechenland (seit 29. November)
  • Guatemala (seit 15. Juni)
  • Guinea (seit 15. Juni)
  • Guinea-Bissau (seit 15. Juni)
  • Guyana (seit 15. Juni)
  • Haiti (seit 15. Juni)
  • Honduras (seit 15. Juni)
  • Indien (seit 15. Juni)
  • Indonesien (seit 15. Juni)
  • Irak (seit 15. Juni)
  • Iran (seit 15. Juni)
  • Irland – gesamt Irland (seit 24. Oktober) mit Ausnahme der Regionen Midlands, South-West und West (seit 29. November)
  • Israel (seit 3. Juli)
  • Italien (seit 8.November)
  • Jamaika (seit 15. Juni)
  • Jemen (seit 15. Juni)
  • Jordanien (seit 7. Oktober)
  • Kanada (seit 15. November)
  • Kamerun (seit 15. Juni)
  • Kasachstan (seit 15. Juni)
  • Katar (seit 15. Juni)
  • Kenia (seit 15. Juni)
  • Kirgisistan (seit 15. Juni)
  • Kolumbien (seit 15. Juni)
  • Komoren (seit 15. Juni)
  • Kongo DR (seit 15. Juni)
  • Kongo Rep (seit 15. Juni)
  • Korea (Volksrepublik) (seit 15. Juni)
  • Kosovo (seit 15. Juni)
  • Kroatien (seit 1. November)
  • Kuwait (seit 15. Juni)
  • Lesotho (seit 15. Juni)
  • Lettland (seit 22. November)
  • Libanon (seit 15. Juni)
  • Liberia (seit 15. Juni)
  • Libyen (seit 15. Juni)
  • Liechtenstein (seit 24. Oktober)
  • Litauen (seit 22. November)
  • Luxemburg (14. Juli – 20. August und seit 25. September)
  • Madagaskar (seit 15. Juni)
  • Malawi (seit 15. Juni)
  • Malediven (seit 17. Juli)
  • Mali (seit 15. Juni)
  • Malta (seit 17. Oktober)
  • Marokko (seit 15. Juni)
  • Mauretanien (seit 15. Juni)
  • Mexiko (seit 15. Juni)
  • Monaco (seit 1. November)
  • Mongolei (seit 15. Juni)
  • Montenegro (15. – 19. Juni und seit 17. Juli)
  • Mosambik (seit 15. Juni)
  • Nepal (seit 15. Juni)
  • Nicaragua (seit 15. Juni)
  • Niederlande – das gesamte Land (inkl. der autonomen Länder und der karibischen Teile der Niederlande) (seit 17. Oktober)
  • Niger (seit 15. Juni)
  • Nigeria (seit 15. Juni)
  • Nordmazedonien (seit 15. Juni)
  • Norwegen - die folgenden Provinzen gelten derzeit als Risikogebiete:

    • Oslo (seit 8. November)
    • Vestland (seit 15. November)
    • Viken (seit 15. November)
  • Oman (seit 15. Juni)
  • Österreich – das gesamte Land mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal (seit 1. November)
  • Pakistan (seit 15. Juni)
  • Palästinensische Gebiete (seit 3. Juli)
  • Panama (seit 15. Juni)
  • Papua-Neuguinea (seit 17. Juni)
  • Paraguay (seit 15. Juni)
  • Peru (seit 15. Juni)
  • Philippinen (seit 15. Juni)
  • Polen (seit 24. Oktober)
  • Portugal– das gesamte Land mit Ausnahme der autonomen Region Madeira (seit 8. November Festland Portugal; seit 29. November gilt nun auch die autonome Region Azoren als Risikogebiet)
  • Republik Moldau (seit 15. Juni)
  • Rumänien (seit 7. Oktober)
  • Russische Föderation (seit 15. Juni)
  • Sambia (seit 15. Juni)
  • San Marino (seit 1. November)
  • São Tomé und Príncipe (seit 16. Juni)
  • Saudi-Arabien (seit 15. Juni)
  • Schweden (seit 15.November)
  • Schweiz (seit 24. Oktober)
  • Senegal (seit 15. Juni)
  • Serbien (seit 15. Juni)
  • Sierra Leone (seit 15. Juni)
  • Simbabwe (seit 15. Juni)
  • Slowakei (seit 17. Oktober)
  • Slowenien (seit 1. November
  • Somalia (seit 15. Juni)
  • Spanien – das gesamte Land Spanien (seit 2. September) mit Ausnahme der Kanarische Inseln (seit 24. Oktober)
  • Südafrika (seit 15. Juni)
  • Sudan (seit 15. Juni)
  • Süd-Sudan (seit 15. Juni)
  • Surinam (seit 15. Juni)
  • Syrische Arabische Republik (seit 15. Juni)
  • Tadschikistan (seit 15. Juni)
  • Tansania (seit 15. Juni)
  • Tschechien (seit 25. September)
  • Timor Leste (Osttimor) (seit 17. Juni)
  • Togo (seit 15. Juni)
  • Trinidad Tobago (seit 15. Juni)
  • Tschad (seit 15. Juni)
  • Tunesien (seit 7. Oktober)
  • Türkei (seit 15. Juni)
  • Turkmenistan (seit 17. Juni)
  • Ukraine (seit 15. Juni)
  • Ungarn (seit 1. November)
  • USA (seit 3. Juli)
  • Usbekistan (seit 15. Juni)
  • Vatikanstadt (seit 1. November)
  • Venezuela (seit 15. Juni)
  • Vereinigte Arabische Emirate (seit 23. September)
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland – das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, die Kanalinsel Jersey (Kronbesitz) (seit 15. November) sowie das Überseegebiet Gibraltar (seit 24. Oktober). Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, sowie die Kronbesitze Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey
  • Zentralafrikanische Republik (seit 15. Juni)
  • Zypern (seit 1. November)

Gebiete, die zu einem beliebigen Zeitpunkt in den vergangenen 10 Tagen Risikogebiete waren, aber derzeit KEINE mehr sind:

  • Griechenland: die Region Peloponnes (15. November – 29. November)
  • Irland: die Regionen Midlands (17. Oktober – 29. November), South-West (17. Oktober – 29. November) und West (17. Oktober – 29. November)

(Stand: 30.11.)

Ist man mit positivem Coronatest in jedem Fall ansteckend?

Wie sicher lässt sich eine Infektion mit dem Coronavirus nachweisen? Wie zuverlässig sind die eingesetzten PCR-Tests? Diese Fragen stehen immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit. Zudem stellt sich die Frage nach der Bedeutung eines positiven Testergebnisses: Ist ein positiv Getesteter zwangsläufig ansteckend? Antworten auf einige Fragen zum Thema:

Was wird mit PCR-Tests nachgewiesen?

Bei einem PCR-Test (PCR: polymerase chain reaction, deutsch: Polymerase-Kettenreaktion) wird meist aus dem Rachenraum ein Abstrich genommen, der im Labor auf Genmaterial von Sars-CoV-2 untersucht wird. Dafür wird das nur in geringen Mengen vorhandene genetische Material einer Probe zunächst in mehreren Durchgängen vervielfältigt. Anschließend kann man sehen, ob Gensequenzen des Virus vorliegen oder nicht.

Der Test stellt eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes fest. Demnach gilt als Infektion «die Aufnahme eines Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus». Krankheitserreger sind unter anderem Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, die bei Menschen «eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen» können. Für den Nachweis einer Infektion ist es irrelevant, wie viel Virus ein Mensch in sich trägt.

Wie sieht es mit der Fehlerquote bei PCR-Tests aus?

PCR-Tests sind sehr genau, können aber in sehr seltenen Fällen auch falsche Ergebnisse liefern. Wissenschaftler unterscheiden hier zwei statistische Größen: Die Sensitivität gibt an, wie gut ein Test mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen richtig erkennt. Die Spezifität gibt an, wie gut der Test einen Nicht-Infizierten korrekt als solchen erkennt. Es stehen eine Reihe von kommerziellen Testsystemen zur Verfügung, für die sehr hohe - und damit sehr gute - Werte für Sensitivität und Spezifität angegeben werden.

Wie oft es zu falsch positiven und falsch negativen Testergebnissen kommt - wie oft also ein Gesunder fälschlicherweise als infiziert und ein Infizierter fälschlicherweise als virusfrei eingestuft wird - lässt sich aber nicht sicher angeben. Das liegt unter anderem daran, dass dabei auch die Umstände bei der Probennahme, Transport und Lagerung sowie der Bearbeitung im Labor eine Rolle spielen.

Grundsätzlich gilt: Je wahrscheinlicher es ist, dass sich eine Person infiziert hat, desto höher ist auch die Aussagekraft eines positiven Tests - und umgekehrt. Experten nennen das Vortestwahrscheinlichkeit. «Das Ergebnis einer Labortestung ist immer eine Diagnose, nie ein rohes Testergebnis», hatte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité dazu erklärt.

Wenn die Tests korrekt durchgeführt und deren Ergebnisse fachkundig beurteilt werden, geht das RKI «von einer sehr geringen Zahl falsch positiver Befunde aus, die die Einschätzung der Lage nicht verfälscht». Konkretere Angaben macht das Institut nicht.

Sind alle Menschen mit positivem PCR-Ergebnis ansteckend?

Nein. PCR-Tests weisen nicht nach, ob ein Mensch zum Zeitpunkt des Abstriches infektiös ist oder nicht. Erbgut findet sich auch in totem Virusmaterial, das zum Beispiel nach einer vom Immunsystem erfolgreich bekämpften Infektion noch vorhanden ist. Solches Material kann sich auch noch viele Tage bis mehrere Wochen nach einer Infektion nachweisen lassen - ansteckend ist der Betroffene dann unter Umständen längst nicht mehr.

Labordaten legen nahe, dass Infizierte zwei Tage vor Symptombeginn und zu Beginn der Krankheit am ansteckendsten sind, wie es von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) heißt. Je nachdem, wann der Test erfolgt, kann ein nachweislich Infizierter bereits nicht mehr ansteckend sein - aber auch später noch infektiös werden. Auch bei einem asymptomatischem Infektionsverlauf kann das Virus übertragen werden.

Was sagt der sogenannte Ct-Wert beim PCR-Test aus?

Der Ct-Wert gibt einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Infizierter in sich trägt. Er zeigt an, wie viele Zyklen die PCR laufen muss, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Ist die Virenmenge in der Probe groß, reichen dafür relativ wenige Runden. Je geringer die Viruskonzentration in der Probe ist, desto mehr Zyklen sind nötig - und desto höher ist der Ct-Wert.

Ist der Ct-Wert größer als 30, wird das als Hinweis auf eine niedrige Viruskonzentration gewertet. Nach Angaben des RKI lässt sich aus Proben mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Laborversuchen kein Virus mehr vermehren. In vielen Laboren, die PCR-Tests auswerten, wird die Analyse erst bei einem Ct-Wert von deutlich über 30 gestoppt - vor allem bei anlasslosem Testen können darum auch Menschen ein positives Testergebnis erhalten, die nicht mehr ansteckend sind.

Allerdings variieren Ct-Werte auch in Abhängigkeit von Abstrichqualität und Testdetails. Bislang wird der Wert bei der Übermittlung der Testergebnisse an die Gesundheitsämter in der Regel auch gar nicht aufgeführt.

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