Weinkonsum leicht rückläufig

| Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Die deutschen Verbraucher haben im vergangenen Jahr etwas weniger Wein eingekauft. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der aktuellen GfK-Weinmarktanalyse mitteilte, ging 2019 der Weinabsatz, im Vergleich zum Vorjahr, über alle Einkaufsstätten gesehen um 0,9 Prozent zurück.

Leicht rückläufig war im vergangenen Weinwirtschaftsjahr auch der Wein-Pro-Kopf-Verbrauch, der den gesamten Weinkonsum, inklusive der Weinmengen, die Außer-Haus getrunken werden, beinhaltet. Er belief sich auf 20,1 Liter Wein pro Person und Jahr, was einem Rückgang von 0,4 Litern gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Seit dem Millennium bewegt sich der Wein-Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland zwischen 20 und 21 Litern.

Der Schaumweinkonsum ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 3,3 Litern pro Kopf und Jahr unverändert geblieben.

Die von den mittlerweile 83 Mio. Einwohnern hierzulande insgesamt konsumierte Wein- und Schaumweinmenge betrug im letzten Weinwirtschafsjahr 19,5 Mio. Hektoliter. Sie teilt sich auf in 16,7 Millionen Hektoliter Wein und 2,8 Mio. Hektoliter Schaumwein.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Corona-Herbst: Neue Regeln in der Übersicht

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts lag die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland erstmals im Mittel über dem kritischen Wert 50. Was bedeutet das nun für die Kontaktbeschränkungen? Die Infografik von Heimwerker.de zeigt die Regeln auf einen Blick.

Tourismus in Niedersachsen leidet auch im August - nur Nordseeküste mit Zuwachs

Der niedersächsische Tourismus hat auch im Ferienmonat August deutliche Einbußen im Vorjahresvergleich hinnehmen müssen. Allein an der Nordseeküste gab es bei den gebuchten Übernachtungen eine leichte Zunahme auf mehr als 1,3 Millionen.

Überbrückungshilfe II: Anträge können ab sofort gestellt werden

In der Corona-Krise können besonders belastete Unternehmen ab sofort weitere Überbrückungshilfen beantragen. Der Förderzeitraum wird in der zweiten Phase auf die Monate September bis Dezember 2020 verlängert. Bisherige Zugangsbeschränkungen werden gesenkt und die Förderung ausgeweitet.

Corona-Neuinfektionen in Deutschland erreichen Rekordwert von 11.287

Seit Tagen überschreiten immer mehr Kreise in Deutschland kritische Corona-Warnstufen. Bundesweit ist nun ein neuer Höchstwert bei den Neuinfektionen erreicht. Doch die Zahlen geben nur bedingt Auskunft über die aktuelle Ausbreitung des Virus.

Welche Corona-Einschränkungen drohen?

So schnell und so drastisch wie im Frühjahr werden neue Maßnahmen gegen die Verbreitung der Corona-Pandemie nicht kommen. Schließlich wurden seit Beginn der Krise in Kliniken und anderswo Vorkehrungen getroffen. Weitere Einschränkungen sind dennoch zu erwarten.

Gastgewerbe mit den meisten Niedriglohnjobs

Gut jeder fünfte abhängig Beschäftigte in Deutschland arbeitete im April 2018 im Niedriglohnsektor. Mit 1,5 Millionen wurden die meisten Niedriglohnjobs im Handel gemeldet, im Gastgewerbe waren es 1,2 Millionen. Damit lagen gut zwei Drittel aller Jobs im Gastgewerbe im Niedriglohnbereich.

Wien: Drei Viertel weniger Übernachtungen im September

Wiens Übernachtungen im September lagen mit 376.000 um 75,1 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Von Januar bis September wurden 4,1 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Minus von 67,8 Prozent entspricht.

Corona verschärft Fachkräftemangel in sächsischen Hotels und Gaststätten

Das neue Ausbildungsjahr ist schon einige Wochen alt. Aber in sächsischen Hotels und Gaststätten sind noch Lehrstellen frei - eine Herausforderung für die ohnehin von der Corona-Pandemie gebeutelte Branche.

Gastgewerbeumsatz im August 22,2 Prozent unter Vorjahr

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Umsatz im August im Gastgewerbe preisbereinigt um 5,5 Prozent. Im Vergleich zum August 2019 war der Umsatz jedoch 22,2 Prozent geringer.

Zahlen für August: NRW-Gastgewerbe kämpft mit Umsatzrückgang

Die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Gastwirte und Hoteliers in Nordrhein-Westfalen haben mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Bereinigt um Preiseffekte sank der Umsatz im vergangenen August um 26,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.