Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.

Nachdem sich KFC nach seinem Markteintritt im Jahr 2004 wieder aus der Schweiz zurückgezogen hat, versuchen es die Eidgenossen jetzt selbst mit den Hähnchen. Nach einer Testphase in der Provinz wagt sich Migros mit einem Chickeria-Restaurant-Konzept jetzt in die Region Zürich und will weiter expandieren.

„Pasta-Vorhölle“, Schummeleien bei Arbeitszeitkonten und „Scampi-Gate“: In der Öffentlichkeit läuft es für Vapiano derzeit nicht gerade rund. Jetzt verlässt mit Kent Hahne ein weiterer Gründer das Unternehmen. Nachdem der gebürtige Amerikaner bereits 2011 seine Anteile an Mitgründer Gregor Gerlach abgegeben hatte, gehen nun auch seine verbliebenen sechs Restaurants an das Unternehmen. Das Manager Magazin weiß warum.

Und schon ist wieder alles vorbei. Rund 5,9 Millionen Besucher vergnügten sich in den letzten zwei Wochen auf der Theresienwiese – das waren 400.000 weniger als im letzten Jahr. Als Grund für den Rückgang vermutet die Festleitung das herbstliche Wetter. Das schlug sich auch auf den Durst der Besucher nieder, die 2015 rund 7,3 Millionen Maß Bier tranken. Im Vorjahr waren es 7,7 Millionen. Die Besucher hatten trotzdem ordentlich Hunger und verputzten 114 Ochsen und 50 Kälber.

Während auf dem Oktoberfest das Bier in Strömen fließt, sind andere Rauschmittel nicht so gern gesehen. Die Polizei ermittelt mit Zivilfahndern, um dem illegalen Drogenkonsum vorzubeugen. Besonderes Augenmerk legen die Beamten dabei offenbar auf das Promi-Zelt von Käfer. Gerüchten zufolge könne man dort nach 22 Uhr kaum noch auf die Toilette gehen, ohne kontrolliert zu werden. Laut Polizei gebe es jedoch keine täglichen Razzien. Einige Zelte stünden allerdings mehr im Fokus als andere.

Im Restaurant „Mazi Mas“, in der britischen Hauptstadt London, haben ausschließlich Einwanderinnen die Küchenschürzen an. Schon der Name lädt zum Einkehren ein - eine Anlehnung an die griechische Phrase Eláte na fate mazi mas: Komm, iss mit uns. Und dieser Aufforderung kommen viele nach. Der Laden brummt. Das Projekt ist so erfolgreich, dass es womöglich bald auf Berlin ausgeweitet wird.

Wiesnwirte reden nicht gerne über Geld. Falls es doch um die Kröten geht, werden die Zeltbetreiber wortkarg oder nicht müde zu betonen, was sie nicht für hohe Kosten hätten. Doch seit Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung die Hosen runter lassen musste, wissen wir, dass der Promi-Wirt in zwei Wochen 3,1 Millionen Euro Gewinn vor Steuern machte. Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat jetzt nachgerechnet und belegt, dass auch für die anderen Wirte das Oktoberfest eine Geldmaschine ist.

Israel ist das veganste Land der Welt. Etwa fünf Prozent der Israelis verzichten vollständig auf tierische Produkte, acht Prozent sind Vegetarier. Das Phänomen sei enorm, so der Soziologe Rafi Grosglik von der Uni Tel Aviv. Vor wenigen Jahren sei der Veganismus nur ein Phänomen der urbanen, linken Israelis aus der Mittelschicht gewesen, jetzt gebe es bis ins rechte Lager viele Veganer. Die Frankfurter Allgemeine wollte die Gründe dafür wissen und hat vor Ort recherchiert.

Das diesjährige Oktoberfest setzt zum Endspurt an. Wenige Tage vor dem Ende der Wiesn beleuchtet die Augsburger Allgemeine noch einmal die zehn gängigsten Gerüchte. Demnach ist zum Beispiel der Schankbetrug ein lukratives Geschäft, nicht alle Zelte schließen schon vor Mitternacht und die meisten ausländischen Besucher kommen aus Italien.