Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.

Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.

Am 19. September beginnt das 182. Oktoberfest. Gut sieben Wochen vor der Eröffnung stellte Wiesnchef Josef Schmid gestern die Neuheiten vor. Neben vielen Fahrgeschäften gibt es vor allem kulinarisch einiges zu entdecken. Für echte Münchner dürfte zudem ein spezielles Angebot des Stadtrats interessant sein: Dieser hatte den Wirten vorgeschlagen, an den Wochenenden Tische für die Einheimischen freizuhalten. Reserviert werden kann dann nur persönlich unter Vorlage des Personalausweises.

Wird in der Kabel1-Reihe „Abenteuer Leben“ der Kochlöffel geschwungen, steht meistens Alexander Wahi aus Hamm hinterm Herd. Nun zieht es den 30-Jährigen Koch in die Ferne – denn für das Pro7-Magazin „Galileo“ reist Wahi Anfang September nach Südafrika. Vor Ort würden sie nach in Deutschland weitgehend unbekannten Zutaten Ausschau halten und diese frisch vom Markt verarbeiten, erklärte Wahi dem Westfälischen Anzeiger.

Dirk Block, Sohn des Hamburger Steak-Haus-Königs Eugen Block, grillt demnächst Hähnchen. In Kürze eröffnet er das Soho Chicken in der Hansestadt und untertitelt dies weltstädtisch "The Urban Restaurant & Bar". Nachdem sein Vater ihn aus operativer Verantwortung der Block-Gruppe entfernt hatte, setzte Block mit L'Osteria zunächst auf Pizza.

Der erfolgreichste Golfer der Welt wird Gastronom. Tiger Woods eröffnet im US-Bundesstaat Florida ein Restaurant. In "The Woods Jupiter: Sports and Dining Club" investierte der Tiger acht Millionen Dollar. Verspieltes Detail: Wood soll sich angeblich einen privaten Fahrstuhl eingebaut haben lassen, um den 550 Quadratmeter großen Laden jederzeit heimlich betreten zu können.

Der Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt brutzelt nicht auf der Mattscheibe, kritisiert den medialen Koch-Hype dafür umso schärfer: Kochen im TV sei eine zweischneidige Sache. Auf der einen Seite sorge das für mehr Aufmerksamkeit, verleite aber auch zu qualitativ fragwürdigem Spektakel-Kochen. Es sei fatal, wenn das Berufsbild veralbert und verzerrt werde, sagte der Koch dem Vielfliegermagazin „Lufthansa Exclusive“.

Für die zweite Ausgabe der Spiegel-Serie „Star-Snack“ besuchten die Redakteure Wuchtbrumme Tine Wittler. Die 42-Jährige hatte als RTL-Einrichtungsexpertin fremde Wohnungen verschönert – doch schon seit 2004 betreibt sie die Hamburger Bar „parallelwelt“. Gastronomisch setzt Wittler vor allem auf dänische Spezialitäten. Der Deko-Overkill der Einrichtung trifft aber offenbar nicht jeden Geschmack.

Abendessen in weißer Kleidung macht auch den Amerikanern Spaß. 5.000 New Yorker trafen sich diese Woche am Pier 26 am Hudson River und verbrachten einen weißen Abend beim Pop-up-Picknick. Ursprung der Aktion ist das „dîner en blanc“, das Ende der 80er in Paris stattgefunden hatte.

Seit 2002 präsentieren die Wirte des Münchner Oktoberfests jedes Jahr einen eigenen Bierkrug. Den diesjährigen zieren gleich zwei Münchner Originale: Richard Süßmeier und Franz Xaver Krenkl. Süßmeier war von 1958 bis 1984 Festwirt des Armbrustschützenzeltes und ab 1970 Sprecher der Wiesn-Wirte. Legendär ist sein Auftritt als strenger Kreisverwaltungsreferent Gauweiler, bei dem er ein Hendl vermeintlich in drei „Hälften“ teilte. Die Geschichte von Krenkl liegt schon länger zurück. Dieser soll vor rund 200 Jahren die Kutsche von Kronprinz Ludwig überholt haben. Sein Spruch „Majestät, wer ko, der ko!“ wurde in Bayern zum geflügelten Wort.