Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.
Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.
Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.
Die wenigsten kleinen Restaurants können sich einen eigenen Lieferdienst leisten. Auf den großen Portalen sind sie kaum vertreten. In einigen deutschen Großstädten wird diese Lücke durch Unternehmen wie Foodora geschlossen, die das Essen aus dem Lieblingslokal bis an die Haustür liefern. Die Süddeutsche hat den Service im Selbstversuch getestet.
Der Wirt des Hackerhauses in München, Paul Pongratz, war angeklagt, beim Tanken die Zeche geprellt zu haben. Auf 1.800 Euro lautete der Strafbefehl. Es gab sogar ein Beweisvideo. Doch dann erschien der Beschuldigte vor Gericht und brachte, zur Verwirrung aller, seinen Zwillingsbruder Peter mit. Paul Pongratz bestritt die Tat. Bruder Peter verweigerte die Aussage. Das Ende der filmreifen Posse: Der Wirt wurde freigesprochen.
Der dienstälteste Drei-Sterne-Koch des Landes wird nächsten Monat 60 Jahre alt. Seinem runden Geburtstag sieht Harald Wohlfahrt aber gelassen entgegen, denn ans Aufhören denkt der Küchenchef der „Schwarzwaldstube“ im Hotel Traube Tonbach noch lange nicht. Schließlich schreite auch Bocuse immer noch mit seinem Rollator staatsmännisch durch die Küche, so Wohlfahrt im Interview.
Das diesjährige Cannstatter Volksfest hat ein Nachspiel für sechs Wirte. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat sie abgemahnt, weil Gästen bei der Tischreservierung im Internet falsche Preise genannt wurden. Da das zusätzliche „Bedienungsgeld“ verschleiert worden sei, wirkten die Preise günstiger als sie tatsächlich waren, so die Verbraucherzentrale. Der Sprecher der Festwirte hält das Thema allerdings für „total überzogen“. Schließlich sei das in den vergangenen 200 Jahren nicht anders gemacht worden.
In Frankreich können schlechte Restaurantkritiken teuer werden, wenn sie falsch und böswillig sind. Ein Gericht verurteilte einen Internetnutzer jetzt zu einer Strafe von 2.500 Euro, plus 5.000 Euro Prozesskosten, weil er ein Restaurant noch vor der Eröffnung der Gaststätte niedergeschrieben hatte.
Bei der diesjährigen Verleihung der „Leaders of the Year“-Awards im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, wurden Tim Raue und Tim Mälzer für ihre Sendung „Kitchen Impossible“ ausgezeichnet. Die beiden Köche schafften es mit ihrem TV-Format auf den ersten Platz in der Kategorie „Best Food Entertainment“.
In kaum einer deutschen Stadt gibt es so viele Burger-Buden wie in Düsseldorf. Bei einem derart großen Angebot bleibt die Spezialisierung nicht aus. Ob puristisch oder exotisch gewürzt – in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gibt es Burger für fast jeden Geschmack. Ein Streit um die Rezepte, wie er derzeit zwischen dem „Stier Royal“ und dem „Papachos“ zu beobachten ist, darf da natürlich auch nicht fehlen.
Im südöstlichen Oberbayern sind offenbar organisierte Einbrecher am Werk. Wie die Polizei mitteilte, gingen bereits 30 Fälle auf das Konto der Langfinger. Anfang der Woche hatte ein Barbesitzer sogar einen maskierten Mann überrascht, der gerade in sein Lokal einsteigen wollte. Der Mann machte sich jedoch unerkannt davon. Nun ermittelt die Kripo und sucht dringend nach Zeugen. Gaststättenbetreiber sollen zudem Augen und Ohren offen halten.