Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Eine Gruppe renitenter Rentner bringt die Mitarbeiter in einer McDonald’s-Filiale in New York auf die Palme. Die Senioren kommen regelmäßig, bestellen einen Kaffee, teilen sich eine Pommes und bleiben sitzen und sitzen und sitzen – meist bis zum Abend. Mehrere Male hat die Filialleiterin die Herrschaften bereits von der Polizei entfernen lassen. „Das ist ein McDonald's, kein Seniorenzentrum", sagte sie der New York Times.

Seit dem 6. Januar haben die Opel-Kantinen einen neuen Caterer. Nun steht das Eschborner Unternehmen Eurest am Herd und versorgt die Angestellten des Autoherstellers. Und die scheinen ziemlich begeistert zu sein: Das Essen sei „eklatant besser“, so ein Mitarbeiter. Ein ganz großer Vorteil sei natürlich, dass das Essen nun wieder frisch gekocht werde. 15 Jahre lang hatte Dussmann das Catering-Ruder in der Hand und das Essen nach dem „Cook & Chill“-Verfahren lediglich aufgewärmt.

Da wurde Frank-Walter Steinmeier am Wochenende doch glatt für einen Zechpreller gehalten. Der Außenminister hatte im Anschluss an eine Syrien-Konferenz im Pariser „Café de l´Esplanade“ mit seiner Truppe einen Kaffee getrunken. Als Steinmeier dann als einer der ersten wieder gehen wollte, wurde er kurzerhand von der resoluten Bedienung gestoppt. Bezahlen musste er aber trotzdem nicht – das wurde von einem Delegationsmitglied übernommen.

In der gehobenen Gastronomie kommt das Wasser schon lange nicht mehr nur aus dem Hahn. Doch kaum einer treibt es derart auf die Spitze wie die „Ray´s and Stark“-Bar in Los Angeles: Das Restaurant, das 2011 vom „Esquire“-Magazin ausgezeichnet wurde, hat eine 45 Seiten lange Wasserkarte im Angebot. Ausgedacht hat sich das Ganze ein Deutscher. Martin Riese, Generalmanager der Bar, sei von der „Deutschen Mineralwasser Association“ als zertifizierter Wasserfachmann ausgezeichnet worden, so eine Mitteilung.

Das Wettrüsten der Pizza-Portale geht weiter. Der Berliner Anbieter Delivery Hero (Lieferheld) hat eine der größten Finanzierungsrunden der Branche abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Montag in Berlin mitteilte, haben Wagniskapitalgeber mehr als 88 Millionen Dollar in Delivery Hero gesteckt. Damit haben die Berliner seit der Gründung bei Investoren knapp 200 Millionen Dollar an Investorengeldern erhalten.

Großes Herz in den USA: Michael De Beyer, Besitzer des 6.000-Quadratmeter großen deutschen Restaurants Kaiserhofs in Montgomery in Texas will sein Restaurant verkaufen. Mit dem Geld will der Unternehmer Gutes tun und die Behandlung einer 19-jährigen Kellnerin bezahlen, die nicht krankenversichert ist und an einem Gehirntumor leidet.

Wo bleibt denn nun die Pizza? Fragen wie diese könnten beim Bestelldienst Pizza.de bald der Vergangenheit angehören. Mittels Live-Tracking sollen die Kunden dann verfolgen können, wo genau sich die Lieferung befindet. Anders als bei anderen Systemen handle es sich dabei aber nicht um eine Simulation, so das Unternehmen. Die Ortung laufe über eine Smartphone-App, die dem Fahrer gleichzeitig als Navigationsgerät diene.

Die Gastronomie ist oft genug ein Auffangbecken für Glücksritter, die „mal eben“ das schnelle Geld suchen. Wer jedoch mit einem Restaurant erfolgreicher Unternehmer sein möchte, muss etwas mehr bieten, als schon mal gekellnert zu haben oder ganz gut kochen zu können. Der Karriere-Spiegel hat mit der Münchner Klingelwirtin eine studierte Touristikerin und Unternehmensberaterin beobachtet, die seit zwei Jahren auf Gastronomie setzt.