Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.

Seit dem 1. September ist ein Cheeseburger der Kette Hans im Glück auf ausgewählten Kontinentalstrecken der Lufthansa verfügbar. Das Angebot richtet sich an Fluggäste in der Economy Class und muss vorbestellt werden.

Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.

Der Aufbau des diesjährigen Oktoberfests hat gerade erst begonnen, die besten Plätze in den Zelten sind trotzdem schon fast alle vergeben. Vor allem die Abende sind bereits ausgebucht, die Samstage sehen nicht viel besser aus. Wer dennoch einen Tisch auf der Wiesn haben möchte, sollte sich also beeilen – und sich mental auf die Mittagszeit vorbereiten.

Der Familienbiergarten von Michael Käfer auf Gut Kaltenbrunn war vielen Besuchern zu teuer. Bei neun Euro für ein halbes Hendl und acht Euro für eine Portion Bayerischen Wurstsalat war das auch kein Wunder. Da selbst die Biergärten in der Landeshauptstadt günstiger sind, machte schnell das Gerücht vom „Käfer-Zuschlag“ die Runde. Nun hat das Unternehmen reagiert: Die Hauptgerichte werden im Schnitt um 20 Prozent billiger. Sie hätten drei Wochen Erfahrungen gesammelt, erklärte ein Käfer-Sprecher. Eine Preiskorrektur sei bei einem neu eröffneten Betrieb nicht ungewöhnlich.

Ein 19-jähriger Autofahrer bretterte diese Woche mit seinem Mercedes durch Charlottenburg. Die Spritztour endete jedoch nicht etwa auf einem ordnungsgemäßen Parkplatz, sondern auf der Terrasse eines Restaurants. Dort räumte er diverse Tische, Stühle und Gartenmöbel ab, wie die Polizei anschließend mitteilte. Der Fahrer wurde leicht verletzt, der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.

Die Welt der Liefer-Plattformen ist heiß umkämpft. Während sich die Investoren mit teils dreistelligen Millionenbeträgen in die Essensschlacht stürzen, drängen immer neue Wettbewerber wie zum Beispiel „Hungr“ auf den Markt. Auch Delivery-Hero-Gründer Niklas Östberg ist natürlich mit von der Partie. Um sein Unternehmen fit für den Börsengang zu machen, plant er offenbar auch die Auslieferung exquisiter Speisen. Der Spiegel hat sich den turbulenten Markt der Liefer-Apps genauer angeschaut.

Im Norden hat der Matjes Tradition. Der „jungfräuliche“ Hering, der noch nicht gelaicht hat und ein besonders zartes und helles Fleisch aufweist, wird zwischen Mai und Juli gefangen. Wie eine Stichprobe des NDR-Verbrauchermagazins „Markt“ nun nahelegt, nehmen es manche Restaurants bei ihrem Angebot nicht ganz so genau. Achtmal bestellten die Tester Matjes, sechsmal bekamen sie dicke und ölige Heringsfilets. Selbst eine Gosch-Filiale fiel bei der Untersuchung durch.

Die Restauranttester aus dem Fernsehen erscheinen manch einem verzweifelten Unternehmer als der letzte Ausweg. Doch wie viele Lokale schafften es nach der öffentlichkeitswirksamen „Rettung“ wirklich wieder auf den grünen Zweig? Das fragte sich auch der Focus und zog Bilanz: So besuchte Christian Rach 59 Restaurants, von denen jedoch 23 später trotzdem schließen mussten. 16 Läden gibt es noch in ihrer ursprünglichen Form. Die anderen wechselten entweder den Besitzer oder wurden neu eröffnet. Bei den zwölf von Steffen Henssler untersuchten Restaurants wurde nur eines anschließend zugesperrt. Eines wechselte den Betreiber, zwei bekamen einen neuen Namen. 

Bis zum diesjährigen Oktoberfest in München dauert es zwar noch ein wenig, die Aufbauarbeiten haben gestern trotzdem schon begonnen. Die Arbeiter haben nun mehr als zwei Monate Zeit, um die 16 großen Zelte zu errichten. Die Buden und Fahrgeschäfte folgen dann im September. Anwohner, die die Theresienwiese bislang als Abkürzung nutzten, müssen sich nun leider neue Wege suchen.

Das Restaurant Kaufleuten in Zürich bot bis vor kurzem „Rollgerste mit Bündner Hanf und Mascarpone mit Wintergemüse“ an. Klingt lecker. Dumm nur, dass das Hanf von dem Bauern, bei dem es Spitzenkoch Pascal Schmutz bezog, für den Drogenkonsum angebaut wurde. Ein junger Mann wurde nach dem Verzehr ins Krankenhaus gebracht. Der erhöhte THC-Wert zeigte: Der Restaurantgast war zugedröhnt vom Essen. Dem Kaufleuten droht nun eine Strafe.