Gastronomie

Gastronomie

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Bei der gestrigen Vorstellung des aktuellen Guide Michelin wurde eines deutlich: Die heimische Gastronomie wird immer besser. 282 Restaurants dürfen sich mittlerweile mit einem oder mehreren Sternen schmücken – eine Steigerung um 25 Prozent in den letzten fünf Jahren. Neu dabei im Club der Zwei-Sterne-Köche sind Paul Stradner aus dem „Brenners Park Restaurant“, Bobby Bräuer vom „Esszimmer“ der BMW-Welt sowie Peter Hagen, der im „ammolite – The Lighthouse Restaurant“ im Europapark Rust am Herd steht. Bei den Drei-Sterne-Restaurants blieb hingegen alles beim Alten.

Stolze 44 Mal hat ein 60-jähriger Duisburger in diesem Jahr bereits die Zeche geprellt. Das kam aber erst ans Tageslicht, nachdem er diese Woche erneut in einer Kneipe zechte. Der hinzugerufenen Polizei war der Mann bereits bekannt. Schon am Vortag war er wegen Zechprellerei aufgefallen. Mit den kostenlosen Barbesuchen ist nun erst einmal vorbei – er sitzt in Untersuchungshaft. 

Auf leichte Beute hatte ein 17-jähriger in einer Hamburger Burger King-Filiale gehofft. Bewaffnet mit einer Schreckschusspistole war er über eine Seitentür ins Restaurant gelangt und hatte einen Angestellten bedroht. Als sich der Täter dann aber über die Kasse beugte, kam ein Mitarbeiter aus der Küche und schnappte sich den kriminellen Teenager.

Jetzt kann man dem wohl revolutionärsten Küchenchef der Welt leicht über die Schulter blicken: Ferran Adrià lüftet das Geheimnis seiner Kochkünste in einer Ausstellung in der Madrider Fundación Telefónica. Hier wird alles – vom virtuellen Schinken bis zur Haselnuss-Kaviarcreme – gezeigt.

Ekel-Alarm in Kantinen der Düsseldorfer Behörden: Nach „Bild“ Informationen soll hier mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Fleisch gelandet sein, das eigentlich hätte vernichtet werden sollen. Vier Behörden wurden von den Behörden durchsucht. Statt Fleisch gab es dort gestern Fisch.

In Japan gibt es für den Tod durch Überarbeitung einen eigenen Begriff –  „Karoshi“ steht seit einigen Jahren sogar in den Wörterbüchern. Wegen eines solchen Todesfalls wurde nun die Steakhouse-Kette Sun Challenge und zwei ihrer Manager zu einer Strafe von mehr als 400.000 Euro verdonnert. Ein 24-jähriger Geschäftsführer hatte 2010 Selbstmord begangen. Zuvor waren bis zu 190 Überstunden im Monat  aufgelaufen. Arbeit ohne Pause, dazu Mobbing von Vorgesetzten, das seien die Gründe für die psychischen Probleme, die das Opfer dazu gebracht hätten, sich das Leben zu nehmen, so die Begründung des Richters.

Der Hamburger Fernsehkoch Tim Mälzer hat beim diesjährigen „Leaders Of The Year“-Award gleich zwei Auszeichnungen erhalten. Zusammen mit seinem Partner Patrick Rüther wurde er zum „Gastronom des Jahres“ gewählt. Sein „Off Club“ in Bahrenfeld darf sich über den Titel „Gastronomiekonzept des Jahres“ freuen. Daneben wurden vom Gastro-Magazin rolling pin weitere Branchengrößen in dieser Woche ausgezeichnet.

Der Restaurantkritiker Jürgen Dollase kritisiert die Essgewohnheiten der Deutschen scharf. Für viel zu viele gehöre Essen in den Bereich ordinärer Verrichtungen, fast wie Verdauen, sagt der Feinschmecker und führt weiter aus, dass kulinarischer Analphabetismus gesellschaftlich leider nicht geächtet sei. Besonders auf Kriegsfuß steht Dollase mit der Currywurst. Diese bestehe aus darmgepressten Fleischabfällen, die nur dank einer absurd stark gewürzten Sauce genießbar seien.