Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.
60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.
Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.
Seit Mai 2014 versorgt das Team der „Bunten Burger“ die Kölner mit veganem Essen aus ihrem Foodtruck. Da das natürlich keine Dauerlösung ist, wollen sie jetzt das erste vegane Bio-Burger-Restaurant Deutschlands eröffnen. Gelingen soll dies per Crowdfunding auf der Plattform „startnext“. Bis zu ihrem Ziel von 80.000 Euro haben die beiden Gründer Dr. Mario Binder und Ulrich Glemnitz aber noch einen weiten Weg: Bisher kamen knapp über 3.000 Euro in die Kasse.
Mit Starköchen gespickt, sollten die Cotton-Clubs in Frankfurt und München die Dinnershow-Szene gehörig aufmischen. Doch die Rechnungen waren wohl ohne die Wirte gemacht. Die Läden waren kaum auf, da waren sie schon pleite. Jetzt geben sich der Veranstalter und der Starkoch Nelson Müller öffentlich gehörig Zunder. Leistungsverweigerung, Abmahnung und Kündigung: Das Vokabular gibt alles her.
Der Kolumnist der Wirtschaftswoche feiert die Anfänge von Starbucks als Kulturrevolution für die Deutschen. Dann seien die Cafés und Gastronomen hierzulande kreativ geworden, hätten Starbucks kopiert und fortentwickelt. Heute sehe der Pionier alt aus und sei nur noch sauteuer.
Der Präsident der Vereinigten Staaten isst gerne außer Haus. Da Barack Obama dabei auf Schritt und Tritt von der Lokalpresse verfolgt wird, gibt es mittlerweile ganze Restaurantführer, die sich mit seinen kulinarischen Vorlieben beschäftigen. Besonders beliebt sind offenbar Hamburger. Ist der „Eater in Chief“ hingegen mit der Gattin unterwegs, darf es auch ruhig etwas feiner zugehen. Einige der Lokale wissen die Aufmerksamkeit zu nutzen und haben mittlerweile Speisen wie den „Prez Obama Burger“ oder das Sandwich „Michelle Melt“ kreiert.
In den Hamburger Kiezkneipen auf St. Pauli sind die Sparvereine derzeit wieder hoch im Kurs. Es gehe hauptsächlich um das Gemeinschaftliche, so die Erklärung einer Wirtin. Dabei sind die Sparclubs wahrlich keine neue Erfindung. Die ersten ihrer Art entstanden um 1870 in Hamburg und Bremen. Seeleute und Hafenarbeiter brachten damals ihr Geld in die Kneipen, um ein Polster für Notfälle anzusparen. Die Sparschränke, die auch heute noch in vielen Schankräumen hängen, kamen dann Anfang des 20. Jahrhunderts auf.
Der Januar des neuen Jahres neigt sich dem Ende entgegen – genau die richtige Zeit für einen Oktoberfest-Artikel: Wie der Münchner Stadtrat gestern beschlossen hat, werden ab diesem Jahr zehn Mal zwei Wiesn-Plätze verlost. Damit würden sie betonen, dass das Oktoberfest bei Weitem nicht nur eine Touristenattraktion sei, sondern vor allem auch ein Fest für Münchnerinnen und Münchner, so Stadtrat Alexander Reissl von der SPD.
Ex-Wiesnwirt und Steuerhinterzieher Sepp Krätz kämpft vor Gericht. Er will in seinem Lokal Andechser am Dom wieder mitmischen. Derzeit darf Krätz nur Gast sein, während seine Tochter die Geschäfte führt. Wie die Bild-Zeitung berichtet, werden die Verhandlungen von einer anonymen Beschwerde überschattet, nach der es in dem Lokal erneut zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein soll.
Während die klassischen Burgerbrater in den USA um Kunden kämpfen, expandieren Salatkonzepte wie „Sweetgreen“ mit frischem Geld von Investoren. Die Kette, die vor nur sieben Jahren von drei Studenten gegründet wurde, zählt mittlerweile 27 Filialen an der US-Ostküste und setzte 2014 stolze 50 Millionen Dollar um. Bis sie den Platzhirschen endgültig den Rang ablaufen, wird es trotzdem noch eine Weile dauern – allein in New York gibt es 500 Dunkin´ Donuts-Filialen.