Gastronomie

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Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Sind 18,99 Euro für eine Zwiebelsuppe sportlich kalkuliert? Ein Facebook-Nutzer fand offenbar schon. Die Mook Group nahm den Kommentar zum Anlass, ihre Soupe à l’oignon durchzurechnen – inklusive Arbeitszeit, Kartengebühren und zerbrochener Terrinen. Das Ergebnis überraschte selbst die Wirte.

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.

Ja, so sind Sie, die Japaner, wenn man glaubt, es geht nicht ekliger, kommt ein berühmter Porno-Darsteller daher und eröffnet ein Restaurant, das sich auf „Kot-Curry“ spezialisiert hat. „Schmeckt richtig schei**“ gilt hier als Kompliment an die Küche. Die Gäste futtern natürlich keinen echten Kot. Bei dem Essen aus kleinen Bettpfannen handelt es sich um ein Schmorgericht, dessen unscheinbare Zutaten erst in Kombination das gewünschte Fäkal-Aroma entwickeln. Das Schlimme an der Sache: Der Laden läuft, auch wenn es keine Stammgäste gibt.

Das Restaurant Caruso gehörte in Halle zu den angesagtesten Adressen der Stadt. Selbst Thomas Gottschalk schwärmte schon von der Pasta des Hauses. Weil Wirt Antonio L. aber eine Million Euro Steuern hinterzogen haben soll, wurde er bereits zu vier Jahren Haft verknackt. Der BGH hob das Urteil dann zwar auf, zum neuen Prozess vorm Landgericht erschien der offenbar untergetauchte Angeklagte trotzdem nicht.

Seit September steht Jochen Halfmann an der Spitze von Vapiano. Im Interview versprach der neue Chef nun rasche Aufklärung im vermeintlichen Gammel-Skandal. Er habe eine Task Force gebildet, die jedem Verdachtsfall nachgehe und ihn abstelle, sofern er sich bestätige, so der Vorstandsvorsitzende. Mögliche finanzielle Auswirkungen seien absolut zweitrangig.

In Deutschland gibt es so viele Sterneköche, wie nie zuvor, und in der nächsten Woche kommen, mit der neuen Ausgabe des Guide Michelin, bestimmt noch einige dazu. Andererseits haben kaum zuvor so viele Sterneköche geschlossen oder auf ihre Sterne verzichtet, wie in diesem Jahr. Der nächste ist Marcel Schiefer aus Düsseldorf. Schiefer begründet die Schließung seines Restaurants mit der Arbeitsbelastung: „Dafür haben wir keine Familie gegründet“, sagt der junge Vater.

Zu Haftstrafen von über fünf Jahren sind gestern zwei ehemalige McDonald's-Mitarbeiter verurteilt worden. Das Düsseldorfer Landgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden jungen Männer im August vergangenen Jahres ein Schnellrestaurant überfallen und dabei frühere Kollegen mit einer Waffe bedroht hatten. Erbeutet wurden 1500 Euro.

Die ehemalige Glücksrad-Buchstabenfee Maren Gilzer darf nicht mehr ins Berliner Promi-Lokal Borchardt. Weil ihr die Rechnung über 70 Euro für einen Teller „Party-Buletten“ zu hoch erschienen war, hatte sich die 55-Jährige offenbar mit einem der Kellner angelegt. Nachdem es vor dem Laden dann noch weiter ging, wurde ihr ein Hausverbot erteilt.

Weil er völlig betrunken auf einen Uber-Fahrer eingeprügelt hatte, verlor ein Manager von Taco Bell nun seinen Job. Angesichts seines Verhaltens sei klar, dass er nicht länger für sie arbeiten könne, so das Unternehmen. Das vom Fahrer aufgenommene Video des Vorfalls schauten sich mittlerweile mehr als 1,3 Millionen Menschen an – und kann nun auch beim manager magazin bestaunt werden.

Die Wahrheit über die besten Köche der Welt verspricht Starkoch Roland Trettl in seinem Buch über die Spitzengastronomie, das heute erscheint. Dabei nimmt der Südtiroler Sternekoch kein Blatt vor den Mund und zeigt, wie und was internationale Starköche denken, kochen und anrichten. Er sagt seine Meinung über Machenschaften, über Selbstmarketing, über Frauen in der Spitzengastronomie und die Arroganz vieler Sommeliers. Trotzdem sei das Buch keine persönliche Abrechnung, sondern eher eine kulinarische Streitschrift.