Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.
60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.
Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.
Große „Foodcourts“ in den Shoppingcentern waren bisher vor allem im englischsprachigen Ausland zu finden. Doch auch in Deutschland wird essen und einkaufen immer beliebter. Für die Ladenbesitzer eine gute Nachricht. Schließlich geben Kunden, die im Center etwas zu sich nehmen, fast doppelt so viel für ihre sonstigen Einkäufe aus, wie Nicht-Esser, so das Ergebnis einer Befragung von 170.000 britischen Mall-Besuchern. Als besonders spendabel zeigten sich dabei die Fast-Casual-Fans.
Individuell zubereitete Burger, dazu Pommes in einem kleinen Korb aus Draht und Service am Tisch – was wie die üblichen Hipster-Burgerbuden klingt, ist in Wahrheit ein McDonald´s in Australien. Seit einigen Monaten testet eine Filiale in der Nähe von Sydney das Menü „Create Your Taste“, bei dem die Kunden ihre Burger komplett selbst zusammenstellen können. Die so bestellten Burger werden anschließend auf einem Holztablett an den Tisch geliefert. In Deutschland ist der Service derzeit nicht geplant. Sollte es bei den australischen Kollegen aber ein Renner werden, sei das auch hierzulande denkbar, so ein McDonald´s-Sprecher.
Bereits zum achten Mal wurden gestern die Mixology Bar Awards in Berlin vergeben. Das Who-is-Who der Mixologen-Szene traf sich bei einer abendlichen Gala im Grand Hyatt-Hotel. Die Gewinner hatten es nicht weit. Bar des Jahres in Deutschland ist das Buck & Breck aus der Brunnenstraße in der Hauptstadt. Die beste Bar der Schweiz ist das Les Trois Rois in Basel. Und aus Österreich räumte die The Sign Lounge aus Wien den ersten Platz ab.
Space Food muss nicht öde sein. Die Astronauten auf der ISS lassen es sich sternemäßig schmecken. Denn die ESA verlässt sich für die komplizierte Entwicklung neuer Speisen erneut auf die Feinschmeckerküche der Traube Tonbach. Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt bringt dabei Menüs in die Tube, die die Astronauten vor allem mit ausreichend Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten sowie Vitaminen und Mineralstoffen versorgen.
Als 10-Jähriger kam Ali Güngörmüs aus Ost-Anatolien nach München. Jetzt kommt er als Sternekoch und eröffnet in den Fünf Höfen sein neues Lokal „Pageou“. Der Gourmettempel soll ein Restaurant für „Jedermann“ werden, sagt der Koch, der dort die beste Ente der Stadt auftischen will.
Als das Duisburger Planet Hollywood im vergangenen Jahr öffnete, hatte Geschäftsführer Roland Piechoczek noch große Pläne. Mit der bundesweiten Lizenz in der Tasche sollte das Restaurant im Ruhrgebiet nur der erste Schritt sein. Doch damit ist es nun vorbei – die Planet Hollywood Duisburg GmbH reichte am Donnerstag einen Insolvenzantrag ein. Der Geschäftsbetrieb läuft während des Verfahrens jedoch ohne Einschränkungen weiter.
Kaum hat man sich an die Bilder vom größten Volksfest der Welt gewöhnt, schon ist wieder alles vorbei. 6,3 Millionen Besucher pilgerten in diesem Jahr über die Festwiese und tranken dabei 6,5 Millionen Maß Bier. Und da der ganze Alkohol auch hungrig macht, landeten 48 Kälber und 112 Ochsen auf den Tellern. Dass es im Vorjahr noch rund 100.000 Gäste mehr waren, fand Josef Schmid jedoch nicht sehr dramatisch: Sie bräuchten nicht jedes Jahr einen neuen Rekord, so der Oktoberfestchef. Wichtiger sei eine Wiesn für jedermann.
Wer glaubt, dass die Servicekräfte auf dem Oktoberfest viel verdienen, sollte sich mit einem Reservierungshändler unterhalten. Pro Wiesn habe er insgesamt immer um die 60.000 Euro verdient, erklärte ein Mitglied der Ticketmafia nun der Münchner Abendzeitung. Doch der Schwarzmarkthändler hatte noch viel mehr zu erzählen. Da er nach eigener Aussage nächste Woche aus der Szene aussteigen will, nutzte er das Interview, um mal richtig aus dem Nähkästchen zu plaudern.