Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.
Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.
Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.
Auf Mallorca ist seit vergangenem Jahr Badebekleidung nur direkt am Strand erlaubt. Wer trotzdem im Bikini oder Badeshort unterwegs ist, dem droht ein saftiges Bußgeld. Auf Sylt sieht man das bislang noch deutlich entspannter – die SHZ hat sich bei den örtlichen Gastronomen umgehört: Während im Tagesgeschäft die meisten Restaurantbesitzer ein Auge zudrücken, wünschen sie sich am Abend eine angemessene Kleidung bei den Gästen. Eine grundsätzliche Kleiderordnung wie auf Mallorca sei aber überflüssig.
Für ein neues Hotel hat der Milliardär Donald Trump den spanischen Spitzenkoch José Andrés engagiert. Da der republikanische Präsidentschaftskandidat gegen mexikanische Einwanderer hetzte, hat Andrés wieder gekündigt. Trump fordert jetzt zehn Millionen US-Dollar Schadensersatz.
Der Sternekoch Volker Drkosch startet in Düsseldorf ein neues Projekt. Der ehemalige Küchenchef des Restaurants Victorian hat sich nach einjähriger Pause mit niederländischen Sponsoren zusammengetan. Diese planen ein Designer-Restaurant samt angeschlossenem Hotel im Zentrum der Rheinmetropole, das Drkosch als Küchenchef und Director of Food & Beverage führen soll.
In einem Restaurant in der chinesischen Stadt Haikou werden die Gäste von einem Roboter namens „Xiwang“ bedient. Die Maschine in weiblicher Gestalt ist knapp eineinhalb Meter groß und hat neben dem Kellnern noch ein anderes Talent: Auf Wunsch kann der Roboter auch singen. Ist die Batterie vollständig aufgeladen, kann Xiwang bis zu zwölf Stunden am Stück arbeiten.
Andrew Onuegbu betreibt das Restaurant „Zum Mohrenkopf“ in Kiel. In Zeiten politisch korrekter Sprache ein eher ungewöhnlicher Name. Das fanden auch die Redakteure des Magazins der Süddeutschen, die in der vergangenen Woche für den 42-jährigen Koch aus Nigeria die Titelseite freiräumten. Onuegbu selbst sieht das Thema allerdings gelassen: Rassismus verberge sich nicht hinter einem Namen oder einem Logo. Solange er respektiert werde, gehe er locker mit seiner Hautfarbe um.
Da sag noch einer, am Fuße der schwäbischen Alb gehe es ruhig und beschaulich zu. In Reutlingen haben sich in der Nacht in einem Burger King verfeindete Rocker-Gruppen eine Schlacht im Schnellrestaurant geliefert. Statt Fett spritzte Blut, denn die schweren Jungs gingen mit Äxten und Messern aufeinander los.
Seit Anfang des Monats können Lufthansa-Passagiere auf Langstreckenflügen in der Business Class essen wie im Restaurant. So zumindest die Idee der Fluglinie. Gelingen soll das mit neu geschulten Flugbegleitern und Porzellangeschirr. Plastiktabletts und Bord-Trolleys gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Den Restaurant-Service gibt es jedoch zunächst nur im A380. Ab Oktober kommen weitere Flugzeugtypen hinzu.
Der Bierabsatz ist im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent beziehungsweise 1,0 Millionen Hektoliter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager somit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 rund 46,9 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt.