Abgang auf dem Süllberg? Karlheinz Hauser relativiert Berichterstattung

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem zuletzt berichtet wurde, dass der Zwei-Sterne-Koch Karlheinz Hauser den Süllberg verlassen und er den Pachtvertrag nicht verlängern will, relativiert der bekannte Gastronom nun die mediale Darstellung. Alles werde wie aus dem Nichts aufgebauscht. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

Nachdem zuletzt berichtet wurde, dass der Zwei-Sterne-Koch Karlheinz Hauser den Süllberg verlassen und er den Pachtvertrag nicht verlängern will, relativiert der bekannte Gastronom nun die mediale Darstellung. Dass der Pachtvertrag auslaufen werde, sei schon länger bekannt. „Es hat sich ja nichts geändert und alles wird wie aus dem Nichts aufgebauscht“, sagte er gegenüber Rolling Pin. Außerdem macht er Hoffnung: Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen.

Hauser, der seit 2002 Hausherr auf dem Süllberg ist, bestätigt, dass er immer wieder Anfragen von Investoren bekäme. Ganz abgeneigt, mit ihnen gemeinsame Sachen zu machen, ist er offenbar nicht. „Wenn sich der Richtige findet, der Lust hat, das ganze Ding aufzuhübschen und ein cooles Konzept daraus zu machen, dann könnte ich mir vorstellen, in irgendeiner Form am Süllberg weiter mitzuwirken.“

Aktuell wolle er jedoch die Lage sondieren und sich die Zeit nehmen, um seine berufliche Zukunft zu planen. „Wenn ich gemerkt habe, dass etwas nicht so lief, wie ich es wollte, habe ich mich nach Neuem umgesehen – damals bin ich in Berlin im Adlon gelandet und wenig später habe ich die Location am Süllberg gepachtet. Ich versuche, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein“, so der Sterne-Koch. Er freue er sich auf die kommenden Monate. Auch die Poké You-Lokale in Rastatt und Frankfurt laufen weiter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.

Seit dem 1. September ist ein Cheeseburger der Kette Hans im Glück auf ausgewählten Kontinentalstrecken der Lufthansa verfügbar. Das Angebot richtet sich an Fluggäste in der Economy Class und muss vorbestellt werden.

Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat nach einer Branchenuntersuchung Ermittlungen wegen des Verdachts des Marktmachtmissbrauchs bei Online-Lieferplattformen eingeleitet. Welche Plattform oder welche Plattformen Gegenstand der Ermittlungen sind, nennt die Behörde nicht.

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.