Alain Ducasse geht aufs Wasser

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem Alain Ducasse den Kampf um das Restaurant Jules Verne im Eiffelturm verloren hat, geht der französische Starkoch jetzt aufs Wasser. Mit „Ducasse sur Seine“ bietet der Gastronom ab Mitte September 2018 Bootstouren mit Genuss in der französischen Hauptstadt an. Für die Touren wird ein 40 Meter langes Schiff mit 120 Sitzplätzen und Elektroantrieb eingesetzt. 

Die eleganten Kurven des Bootes wurden von dem Architekten Gérard Ronzatti entworfen. Der Lichtkünstler Franck Franjou konzipierte dazu eine Beleuchtung, die sich nach den Tageszeiten richtet.
Ducasse war in den letzten Wochen in die Schlagzeilen rund um die Ausschreibung um den künftigen Betrieb des Restaurants „Jules Verne“ auf dem Eiffelturm ist geraten: Der Zuschlag ging an ein von Sodexo geführtes Konsortium, für das die beiden Sterneköche Frédéric Anton und Thierry Marx in luftiger Höhe die Löffel schwingen werden. Anton ist bekannt aus dem Drei-Sterne-Restaurant „Pré Catelan“. Marx ist Chefkoch im Zwei-Sterne-Resaurant „Sur Mesure“.
Der bisherige Betreiber im Eiffelturm  ist Alain Ducasse. Seine Niederlage wollte er aber nicht kampflos hinnehmen und Widerspruch gegen das Ausschreibungsverfahren einlegen. Die für das Verfahren zuständige Firma sei voreingenommen gewesen, so sein Vorwurf. Schließlich habe diese bereits im Vorfeld für Sodexo gearbeitet. 

Ducasse ist einer der höchstdekorierten Sterneköche der Welt. Sein „Alain Ducasse au Plaza Athénée“ in Paris und sein „Le Louis XV - Alain Ducasse“ in Monaco sind mit drei Michelin-Sternen bewertet.

Zurück

Vielleicht auch interessant

TikTok hat die hippe Snackbar «Fabel Friet» weltberühmt gemacht. Doch mit den Touristen kamen auch die Probleme: lange Schlangen, Müll, Ratten. Nun ziehen die Nachbarn vor Gericht.

Nach einem unbefugten Zugriff auf ein E-Mail-Konto warnt die Roland Kuffler GmbH vor möglichen gefälschten Nachrichten. Nach einem Bericht der tz sei das Konto wieder abgesichert und das Landeskriminalamt eingeschaltet.

Dirndl und Lederhose bleiben im Schrank und der Zapfhahn zu: Die Stadtverwaltung begründet ihre Entscheidung mit der Fürsorgepflicht für die Bürgerinnen und Bürger.

 

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.