Mehr als 50 Gastronomiebetriebe und Festzelte haben am 29. Juli 2026 in München Auszeichnungen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus sowie des DEHOGA Bayern erhalten. Vergeben wurden die Qualitätssiegel „Ausgezeichnete GenussKüche“, „Ausgezeichnete Bierkultur“ und „Ausgezeichnetes Festzelt“. Außerdem wurden die Sieger des Wettbewerbs „Lieblingsbiergarten 2026“ geehrt.
Mehr als fünfzig Betriebe erhalten Qualitätssiegel in München verliehen
Nach Angaben der Veranstalter wurden 29 Gastronomiebetriebe als „Ausgezeichnete GenussKüche“, sieben Betriebe zusätzlich für ihre „Ausgezeichnete Bierkultur“ sowie 19 Festzelte als „Ausgezeichnetes Festzelt“ ausgezeichnet. Die Urkunden überreichten Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Angela Inselkammer, Präsidentin des DEHOGA Bayern.
Ministerin Kaniber erklärte bei der Preisverleihung: „Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und Respekt vor Lebensmitteln und den Menschen, die sie erzeugen: Das sind die Werte, die eine gute Gastronomie ausmachen, die Bayern ausmachen. Wo regional eingekauft, ehrlich gekocht und herzlich bewirtet wird, bleibt Heimat lebendig. Diese Haltung wollen wir mit unseren Auszeichnungen sichtbar machen.“
Die ausgezeichneten Betriebe kommen aus allen Regionen Bayerns. Unter den als „Ausgezeichnete GenussKüche“ geehrten Häusern befinden sich unter anderem der Hofbräukeller am Wiener Platz in München, das Hotel Gutsgasthof Stangl in Neufarn, der Würzburger Ratskeller, der Alte Schlachthof Regensburg sowie das Landhotel Heimathenhof in Heimbuchenthal. Die zusätzliche Auszeichnung „Ausgezeichnete Bierkultur“ erhielten unter anderem der Brauereigasthof Aying, Giesinger Bräu in München und der Braugasthof Grosch in Rödental.
Qualitätssiegel bewerten regionale Küche und Bierkultur nach festen Kriterien
Nach Angaben der Initiatoren steht die Klassifizierung „Ausgezeichnete GenussKüche“ für Gastronomiebetriebe, die den Leitgedanken „Regional. Saisonal. Original.“ umsetzen. Bewertet würden unter anderem regionaltypische Gerichte, der Einsatz heimischer Produkte, das Ambiente sowie Qualitätsstandards in Küche und Service. Die Überprüfung erfolge durch eine unangemeldete Kommission. Die Klassifizierung könne mit bis zu drei Rauten vergeben werden.
Die Zusatzzertifizierung „Ausgezeichnete Bierkultur“ werde an Betriebe vergeben, die neben einer regional ausgerichteten Küche auch die Vielfalt bayerischer Bierspezialitäten besonders hervorheben. Initiatoren sind nach Angaben des DEHOGA Bayern der Verband der Privaten Brauereien Bayern, der Bayerische Brauerbund und der DEHOGA Bayern.
Auch die Zertifizierung „Ausgezeichnetes Festzelt“ ist den Angaben zufolge eine Gemeinschaftsinitiative des Freistaats Bayern und des DEHOGA Bayern. Ziel sei die Verwendung regionaler Lebensmittel aus Bayern auf Großveranstaltungen.
Wettbewerb ehrt erneut Bayerns beliebteste Biergärten des Jahres 2026
Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die Sieger des Wettbewerbs „Lieblingsbiergarten 2026“ ausgezeichnet. Nach Angaben des DEHOGA Bayern wurden mehr als 16.300 Stimmen abgegeben. Damit auch kleinere Betriebe berücksichtigt werden konnten, erfolgte die Wertung in drei Kategorien: Biergärten mit bis zu 250 Sitzplätzen, mit 251 bis 500 Sitzplätzen sowie mit mehr als 500 Sitzplätzen.
Die Auszeichnung „Ausgezeichnetes Festzelt“ ging an 19 Betriebe. Darunter befinden sich zahlreiche Festzelte des Münchner Oktoberfests wie das Schottenhamel, die Ochsenbraterei, das Hofbräu-Festzelt, die Bräurosl, die Fischer Vroni und das Paulaner Festzelt. Ebenfalls ausgezeichnet wurden unter anderem die Festhalle Bayernland beim Gillamoos und Gallimarkt sowie das Hahn Zelt auf der Regensburger Maidult.
Die Auszeichnung „Ausgezeichnete GenussKüche“ ist nach Angaben der Veranstalter eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus sowie des DEHOGA Bayern und Teil der Dachmarke „Genuss Bayern – Heimat des Guten“.













