Black Food Festival: Street-Food-Liebhaber sehen schwarz in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Auf Instagram und in Szenekneipen taucht es immer mal wieder auf: schwarz eingefärbtes Essen. Bei einem «Black Food Festival» haben sich am Sonntag auch in Berlin mehrere Gastronomen zusammengetan. In einem Biergarten zwischen Spree und Landwehrkanal gab es an rund zwei Dutzend Ständen etwa schwarzen Hummus aus der syrischen Küche und schwarze Churros - frittierte Teigschnüre - aus Spanien. Besucherschlangen bildeten sich auch vor Ständen mit Hot-Dog-Würstchen oder frittierten süditalienischen Teigtaschen - natürlich ebenfalls in Schwarz.

Einer der Veranstalter sagte vorab, es sei spannend zu schauen, wie sich das Geschmackserlebnis verändere, wenn man Essen einfärbe. Das dürften auch Eltern kennen - wenn für den Kindergeburtstag plötzlich Kekse pink oder blau sein sollen.

Genutzt wird zum Färben mitunter Aktivkohle. Nach Meinung der Verbraucherschutzzentrale Hessen sollte man davon nicht zu viel essen. Sonst drohten Verstopfung oder eine nachlassende Wirkung von Medikamenten, wie die Verbraucherschützer online schreiben.

Nach bunt eingefärbtem Essen im Unicorn-Trend sieht man nun immer öfter die schwarzen Nahrungsmittel. In Italien ist schwarze Pasta mit Tintenfischtinte bereits ein Klassiker. Andernorts sieht man schwarzes Softeis oder schwarze Burger-Brötchen. In New York gab es bereits vor zwei Jahren zum Beispiel einen «Goth Latte» oder auch Cocktails und Eis in Schwarz. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.