Burger King stellt "Restaurant der Zukunft" vor

| Gastronomie Gastronomie

Burger King hat ein neues Restaurantdesign vorgestellt. Dieses soll Flexibilität und neue Optionen für die Bestellung und Lieferung bieten, wie das Unternehmen mitteilte. So bietet das neue Design zum Beispiel mobile Bestell- und Abholbereiche. Die von der hauseigenen Designgruppe entworfenen Pläne zeichnen sich zudem durch eine Grundfläche aus, die 60 Prozent kleiner ist als die einer traditionellen Burger King-Filiale.
 

Nach den Entwürfen können die Gäste ihre Autos im Drive-In-Bereich unter solarbetriebenen Vordächern parken und ihre Bestellungen über die App aufgeben, indem sie auf ihrem Parkplatz einen QR-Code einscannen. So soll das Essen schnell zum Auto geliefert werden. Für Vorbestellungen, die über die App aufgegeben werden, gibt es spezielle Parkplätze für die Lieferung am Straßenrand. Darüber hinaus können Bestellungen auch an codierten Schließfächern abgeholt werden, die an der Außenseite des Restaurants zu finden sind. Gäste, die lieber vor Ort speisen möchten, können dies den Entwürfen zufolge in einem Innenhof mit Sitzplätzen im Freien.

Eine Designoption umfasst einen Gästeraum über den Fahrspuren. Dieser ist so gestaltet, dass der Platzbedarf des Gebäudes reduziert wird und sich somit besser für den Stadtverkehr eignet. Die Drive-Through-Gäste erhalten ihre Bestellung über ein Förderbandsystem, so dass jede Fahrspur ihren eigenen Abholpunkt hat. Diese Konstruktion bietet einen dreifachen Drive-Through mit einer eigenen Fahrspur für Lieferfahrer.

"Im März beschleunigte unser hauseigenes Design- und Technikteam neue Restaurantdesignpläne und ging an die Grenzen dessen, was ein Burger King-Restaurant sein könnte", sagte Josh Kobza, Restaurant Brands International Chief Operating Officer. "Wir haben berücksichtigt, wie sich das Verbraucherverhalten ändert, und unsere Gäste werden mit unseren Restaurants interagieren wollen. Das Ergebnis ist ein neues Designkonzept, das für die Gäste attraktiv ist und es unseren Franchisenehmern ermöglichen wird, ihren Ertrag zu maximieren".

Die ersten neu gestalteten Restaurants werden 2021 in Miami, Lateinamerika und der Karibik gebaut.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.