China: Restaurant schickt Gäste auf die Waage

| Gastronomie Gastronomie

In China läuft derzeit die "Operation leere Teller", die sich gegen Lebensmittelverschwendung in Restaurant einsetzt. Ein dortiges Restaurant bat die eigenen Gäste deshalb vor der Bestellung, das eigene Körpergewicht in eine App einzutragen. Diese zeigte anschließend eine Bestellempfehlung sowie die entsprechende Kalorienanzahl. 

Während die "Operation leere Teller" laut Spiegel in China viele Befürworter hat, kam die Aktion des Restaurants bei den Gästen jedoch gar nicht gut an. Im Onlinedienst Weibo wurde empörte Kommentare mehr als 300 Millionen Mal beteilt.

Daraufhin entschuldigte sich das Restaurant: Es sei ihre Absicht gewesen, Abfall zu verhindern und dafür einzutreten, dass in gesunder Weise bestellt werde. Es sei kein Kunde gewungen worden, sich selbst zu wiegen. 

Auch in Deutschland ein Problem

Lebensmittelverschwendung  ist nicht nur in China ein Problem: Fast jeder dritte Deutsche (32 Prozent) warf zwischen Frühjahr 2018 und 2019 (Erhebung April 2019) Lebensmittel weg, weil zu große Portionen gekocht wurden. Weitere 29 Prozent kauften in zu großen Mengen ein und konnten nicht alle Lebensmittel zubereiten. Unter den 30- bis 44-Jährigen trifft Letzteres sogar auf 37 Prozent zu.

Ein weiterer Grund für das Wegschmeißen ist das in Deutschland heiß diskutierte Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Entgegen der leider weit verbreiteten Annahme ist das MHD kein empfohlenes Wegwerfdatum, sondern - wie der Name besagt - lediglich eine Angabe, bis wann Produkte mindestens haltbar sind. Folglich sind diese oft auch noch eine Weile nach Überschreitung des MHDs genießbar, was sich mittels einer kurzen Prüfung von Optik und/oder Geruch leicht feststellen lässt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.