Das Subway-Rätsel: Thunfisch-Sandwich ohne Thunfisch?

| Gastronomie Gastronomie

Laut einer Laboruntersuchung, die die New York Times in Auftrag gegeben hatte, steckt im Thunfisch-Sandwich der Fast-Food-Kette Subway überhaupt kein Thunfisch. Die Zeitung ließ Subway-Sandwiches aus verschiedenen US-Filialen in einem Speziallabor untersuchen. Das Ergebnis: Das Labor konnte keine Thunfisch-DNA finden!

Für die Forscher sei damit klar gewesen, dass der Fisch entweder so stark verarbeitet wurde, dass er nun nicht mehr identifizierbar sei, oder: „Es ist tatsächlich überhaupt kein Thunfisch drin“, so ein Labormitarbeiter, der im Spiegel zitiert wird.

Erst im Februar hatte die Sandwich-Kette Vorwürfe zurückgewiesen, wonach ihre Thunfisch-Sandwiches und -Wraps gar keinen Thunfisch enthalten. Zwei Frauen hatten in den USA Klage eingereicht und warfen dem Unternehmen unter anderem Betrug, vorsätzliche Täuschung und ungerechtfertigte Bereicherung vor. Subway ahme das Aussehen von Thunfisch mit einem Mischmasch an Zutaten nach. (Tageskarte berichtete)

Im Anschluss hatte der TV-Sender Inside Edition ebenfalls Sandwich-Proben testen lassen. Damals bestätigten die Labore, dass Thunfisch enthalten sei. Auch jetzt springen Experten dem Fast-Food-Unternehmen zur Seite. Es sei nicht unbedingt Subways schuld. Selbst, wenn der Thunfisch nicht echt sei. „Sie kaufen eine Dose Thunfisch, auf der ›Thunfisch‹ steht. Wenn es wirklich einen Betrug gäbe, dann ist er beim Lieferanten entstanden“, wird David Rudie, der Vorsitzende des Fischgroßhändlers Catalina Offshore Products, im Spiegel zitiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.