Dehoga-Umfrage: Restaurants mit gutem Weihnachtsgeschäft

| Gastronomie Gastronomie

Kurz vor dem Fest zeigen sich Deutschlands Restaurants mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zufrieden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Trendumfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).

Wie der Verband mitteilte, melden 80,2 Prozent der Betriebe eine bessere bzw. gleichbleibende Entwicklung im Vergleich zur Weihnachtssaison 2018. Das Ergebnis liegt damit leicht unter dem Vorjahresniveau. 2018 berichteten 82,7 Prozent von besseren bzw. stabilen Geschäften. „Die Advents- und Weihnachtszeit gehört für viele Gastronomen zu den wichtigsten Wochen des Jahres“, erklärt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. „Das gute Weihnachtsgeschäft rundet ein erfolgreiches Jahr 2019 ab. Trotz sich abschwächender Konjunktur ist die Binnennachfrage weiterhin hoch. Die Menschen gehen aus und zeigen sich in Konsumlaune.“

Knapp 31 Prozent der befragten Betriebe gaben an, dass es besser läuft als im vergangenen Jahr, 49 Prozent verzeichnen ein Weihnachtsgeschäft auf dem Niveau des Vorjahres. 20 Prozent melden schlechtere Geschäfte. Der Durchschnittsbon liegt in 37 Prozent der Betriebe höher als im letzten Jahr, in 49 Prozent blieb der Wert gegenüber 2018 etwa gleich.

Der Geschmack der Gäste bleibt in der Weihnachtszeit traditionell: Die Renner auf der Speisekarte waren laut Umfrage auch in diesem Jahr Gans, Wild und Ente. Vegetarische und vegane Gerichte konnten jedoch ebenfalls punkten: 38 Prozent der Befragten geben an, dass es in diesem Bereich eine verstärkte Nachfrage gibt.

Der positive Verlauf der Weihnachtssaison 2019 entspricht dem Jahrestrend. „Von Januar bis Oktober 2019 setzte die Branche insgesamt nominal 2,9 Prozent mehr um als im Vorjahr“, sagt Zöllick. „Auch die Buchungslage zu den Festtagen und zum Jahreswechsel stimmt optimistisch“, so der Dehoga-Präsident.

An der Umfrage des Dehoga-Bundesverbandes zum Weihnachtsgeschäft beteiligten sich in der Zeit vom 6. bis 15. Dezember 2019 gut 150 Betriebe.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.