Discotheken-Unternehmerpreis vergeben

| Gastronomie Gastronomie

Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe e.V. (BDT im DEHOGA Bundesverband) hat im Oktober die höchste Auszeichnung der Branche verliehen: Den Discotheken-Unternehmerpreis. Der Verband verleiht diese Auszeichnung bereits seit 1985 an Personen, die sich um das Ansehen des deutschen Discothekengewerbes verdient gemacht haben und mindestens 15 Jahre in der Discothekenbranche tätig sind.

BDT-Präsident Hans-Bernd Pikkemaat zeichnete vor über 300 Clubbetreibern und Discothekenunternehmern Knut Walsleben, Gesellschafter der Discothek „FUN-PARC“ in Trittau bei Hamburg, mit dem Branchen-Award aus. „Walsleben behauptet sich seit 20 Jahren überaus erfolgreich in der extrem schnelllebigen Nachtgastronomiebranche“, erklärte Pikkemaat zur Preisverleihung.

Der heute 44 Jahre alte Knut Walsleben hat nach dem Abitur zunächst eine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann absolviert. Obwohl seine Eltern nichts mit der Gastronomie zu tun hatten, fühlte sich Walsleben mit großer Leidenschaft zu dieser Branche hingezogen. Bereits direkt nach seinem Abitur führte er erste Veranstaltungen auf eigene Rechnung erfolgreich – so zum Beispiel im Schloss Wotersen, dem Schloss der Guldenburgs. Im Alter von 25 Jahren, wagte er sich erstmals mit einer Großdiscothek in die Selbständigkeit und pachtete die 1.800 qm große Discothek „Maxx Music Hall“ in Wedel, westlich von Hamburg und betrieb diese zwölf Jahre lang mit großem Erfolg. Im Jahr 2007 kam der 2.000 qm große „FUN-PARC“ in Trittau, circa 20 km östlich von Hamburg, dazu, den er mit drei Dancefloors, einer Cocktailbar und einem Beachrestaurant an derzeit zwei Öffnungstagen pro Woche betreibt. Trotz schwieriger Zeiten in der Branche zählt der Betrieb immer noch über 3.000 Gäste pro Woche.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.