El Califa de Leon - Mexikanisches Taco-Restaurant erhält Michelin-Stern

| Gastronomie Gastronomie

Auch der Guide Michelin braucht Aufmerksamkeit. Mit der Auszeichnung der Streetfood-Köchin Jay Fai aus Bangkok ist das 2018 weltweit gelungen. Jetzt hat der Gourmet-Führer ein Taco-Restaurant in Mexiko ausgezeichnet – und wieder geht die Nachricht um die Welt.

El Califa de Leon ist eines von 18 Restaurants, die im neuen Michelin-Führer Mexiko, der am Dienstag vorgestellt wurde, mit einem oder zwei Sternen ausgezeichnet wurden. Der langjährige Familienbetrieb hat sich auf nur vier verschiedene Tacos spezialisiert und bietet im Stadtteil San Rafael von Mexiko-Stadt jeweils nur Platz für wenige Gäste.

„Diese Taqueria mag zwar sehr karg sein und nur einer Handvoll Gästen Platz bieten, die an der Theke stehen, aber ihre Kreation, der Gaonera-Taco, ist außergewöhnlich“, so der Michelin-Führer auf seiner Website.

„Dünn geschnittenes Rinderfilet wird auf Bestellung fachmännisch zubereitet und nur mit Salz und einem Spritzer Limette gewürzt. Zur gleichen Zeit bereitet ein zweiter Koch die ausgezeichneten Maistortillas zu. Die resultierende Kombination ist elementar und rein“, heißt es weiter.

„Das Geheimnis ist die Einfachheit unserer Tacos. Er besteht nur aus einer Tortilla, roter oder grüner Soße, und das war's. Das, und die Qualität des Fleisches“, sagt Rivera Martínez. Er ist wahrscheinlich auch der einzige Sternekoch, der auf die Frage, welches Getränk zu seinem Essen passt, antwortet: „Ich mag eine Cola.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.