Eröffnung in Kuala Lumpur: Air Asia serviert Flugzeugessen im eigenen Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Flugzeugessen gilt allgemein als kulinarisch fraglich und ist bei Weitem keine Delikatesse. Air Asia sieht das anders. Weil das eigene Bordessen offenbar auf große Beliebtheit stößt, hat der asiatische Billigflieger Anfang Dezember sein erstes Restaurant Santan eröffnet. In Kuala Lumpur gibt es ab sofort authentische Bordmenüs am Boden. 100 weitere Filialen sind geplant.

Der größte asiatische Billigflieger Air Asia geht unter die Gastronomen. Anfang Dezember eröffnete Tony Fernandes, CEO von Air Asia, das erste eigene Restaurant Santan in dem größten Einkaufszentrum Kuala Lumpurs. Hier werden allerdings keine Spitzenmenüs aufgetischt, sondern typische Bordgerichte wie "Pak Nasser's Nasi Lemak" oder "Uncle Chin's Chicken Rice". Die Pläne dafür waren bereits seit einem halben Jahr bekannt (Tageskarte berichtete).
 

"Wir haben in der gesamten Region einen erheblichen Appetit auf unsere Bordmenüs auch jenseits des Fliegers festgestellt - das ist nun unsere Antwort", sagt Restaurant-Managerin Catherine Goh laut Spiegel online.  Angeblich würden die Bordmenüs oft im Flugzeug geordert werden, um sie nach dem Flug mit Freunden und Familie zu teilen. Nun können Fans des Flugzeugessens direkt ins Restaurant kommen.

Airline-CEO Tony Ferndandes geht aber noch einen Schritt weiter und hat große Pläne für die Zukunft. Fünf eigene Restaurants und 100 Franchise-Filialen sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren entstehen. „Unser Traum wäre eine am Times Square", zitiert ihn Spiegel online. Ziel ist es, dass Air Asia zukünftig eine Lifestyle-Marke werden soll. Da darf das Thema Essen natürlich nicht fehlen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.