Freiburger Restaurant bereitet Flüchtlinge auf Gastro-Jobs vor

| Gastronomie Gastronomie

Arbeitslose und Flüchtlinge finden oft keinen Job, weil es Ihnen an den nötigen Fertigkeiten fehlt. Das Freiburger Restaurant „Weiche“ will das jetzt ändern und macht sonst teils chancenlose Aspiranten fit für den Job. Das Projekt kommt aus der Schweiz.

Dazu wurde Im Quartier des ehemaligen Güterbahnhofs wird am 7. Februar das Restaurant Restaurant „Weiche“ eröffnet. Unter dem Motto „Genussvoll neue Wege gehen“ soll neben der Kulinarik mit frischen Speisen von regionalen Erzeugern auch ein weiterer Punkt im Fokus stehen: In der Küche und im Service werden künftig Flüchtlinge und Empfänger von Arbeitslosengeld II arbeiten, die sich für die Integration in den Arbeitsmarkt qualifizieren möchten.

„Der Weg in ein von staatlicher Unterstützung unabhängiges Leben führt über den Arbeitsmarkt“, ist Carolin Wälz-Fabregon überzeugt. Sie ist Co-Geschäftsführerin von ORS Deutschland, die das neue Restaurant betreiben wird. Anerkannte Flüchtlinge und Empfänger von Arbeitslosengeld II sollen in der Weiche praktische Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln können. Neben der Praxis werden sie zudem in Sprachförderkursen und Workshops fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Der Alltag in einem Restaurantbetrieb bietet gemäß Wälz-Fabregon ideale Voraussetzungen, persönliche Weichenstellungen für die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zu machen. Unterstützt und angeleitet werden die Flüchtlinge von einem berufserfahrenen Koch, einer ausgebildeten Betriebswirtin für das Hotel- und Gaststättengewerbe und einer Integrationsexpertin.

Das Restaurant Weiche befindet sich in der Güterhallenstrasse 4 und bietet ab dem 7. Februar täglich wechselnde Mittagsmenüs (regional & mediterran). Sobald die ersten Flüchtlinge und einzugliedernde Leistungsempfänger für das Programm angemeldet sind, startet das Integrationsprogramm. Die ORS Deutschland GmbH gehört zur ORS Gruppe, die seit einigen Jahren erfolgreich Trainingsrestaurants in der Schweiz betreibt. Aktuell befinden sich dort über 40 Personen in Ausbildung. Die Vermittlungsquote in den Arbeitsmarkt beträgt mehr als 70 Prozent.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.