Fünf Wiesnwirte erhalten Zertifikat „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“

| Gastronomie Gastronomie

Wer auf dem Münchner Oktoberfest in die Festhalle Schottenhamel, das Hofbräu-Festzelt, das Festzelt „Zum Stiftl“, den Fisch-Bäda Wiesnstadl oder die Münchner Knödelei geht, betritt ab sofort ein zertifiziertes „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“. Aus den Händen von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sowie Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern, erhielten Christian und Michael Schottenhamel, die Wirtefamilie Steinberg, Peter Erwin Lingnau, Bettina und Florian Oberndorfer sowie Lorenz Stiftl ihre Urkunden.

„Mit dieser Auszeichnung zeigen die Wirte Ihren Gästen, dass es bei Ihnen regionaltypische Küche gibt, dass auf Qualität und heimische Produkte gesetzt wird“, erläutert Inselkammer: „Wer das neue Siegel erhalten will, muss unter Beweis stellen, dass Produkte, Dienstleistungen und regionale Herkunft hohen Ansprüchen gerecht werden.“ Dafür wird das Festzelt unter anderem von einer neutralen Kommission nach festgelegten Kriterien geprüft.

Mit der Gemeinschaftsaktion wollen Landwirtschaftsministerium und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband die Verwendung regional erzeugter Produkte auch auf Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest voranbringen. Das Siegel soll Festzeltwirte motivieren, stärker auf heimische Produkte zu setzen, die nach den Kriterien von „Geprüfte Qualität Bayern“ sowie „Bio-Siegel Bayern“ zertifiziert worden sind. Zusätzlich profitiert von der engen Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und heimischen Erzeugern hierbei die gesamte Region.

„Mit der Zertifizierung stellen wir allgemein die Küchenkunst und Küchenkultur der bayerischen Regionen in den Mittelpunkt und heben kulinarische Höhepunkte gezielt hervor, um Gäste mit unverwechselbaren Angeboten zu verwöhnen“, so Inselkammer, die hinzufügt: „Dabei spielen die heimischen landwirtschaftlichen Qualitätsprodukte ebenso eine besondere Rolle wie unsere Gastgeber, die ihr Zelt mit hohem Engagement und freundlichen, versierten Mitarbeitern führen.“

Detaillierte Informationen für Festzeltbesucher und interessierte Festwirte gibt hier.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.

Die Plattform Listflix hat die Verteilung von Dönerläden in deutschen Großstädten für das Jahr 2026 ausgewertet. Dabei zeigt sich eine ungleiche regionale Versorgungsdichte, wenn die Anzahl der Betriebe auf die jeweilige Einwohnerzahl bezogen wird.

Sodexo Deutschland übernimmt die gesamte Gastronomie und das Event-Catering im neuen DKB-Campus Upbeat in Berlin. Die Zusammenarbeit umfasst auf 35.000 Quadratmetern Fläche mehrere Gastronomiebereiche sowie Konferenzservices.

Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés und Eissalons in Baden-Württemberg haben im Juni 2026 real 7,2 Prozent weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr lagen ihre preisbereinigten Umsätze 5,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Biertreber als Appetizer, Futter nach Geheimrezept: Auf Gut Karlshof leben die Ochsen, die bald auf der Wiesn verspeist werden. Warum einer Sebastian heißt - und wie seine Haut zur Schürze wird.