Gastronomie zum Valentinstag: Preise steigen moderat, aber stetig

| Gastronomie Gastronomie

Der klassische Restaurantbesuch am Valentinstag ist für Verbraucher im vergangenen Jahr teurer geworden. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden legten die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés und Bars im Jahr 2025 um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Damit lag die Teuerung in der Gastronomie über der allgemeinen Inflationsrate, die im selben Zeitraum einen Anstieg von 2,2 Prozent verzeichnete.

Gastronomie im Vergleich zu Sachgeschenken

Im Vergleich zu anderen traditionellen Aufmerksamkeiten zum Valentinstag fiel der Preisanstieg in der Bewirtung jedoch verhältnismäßig moderat aus. Während die Gastronomiepreise um besagte 3,6 Prozent stiegen, mussten Käufer von Schnittblumen ein Plus von 5,3 Prozent hinnehmen. Besonders deutlich war der Sprung bei Pralinen, die sich im Jahr 2025 um 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr verteuerten.

Erhebliche Preissteigerungen im Fünf-Jahres-Vergleich

Ein Blick auf die mittelfristige Entwicklung verdeutlicht den Kostendruck in der Branche. Innerhalb von fünf Jahren, vom Jahr 2020 bis zum Jahr 2025, kletterten die Preise für Speisen und Getränke in Gastronomiebetrieben um insgesamt 31,8 Prozent.

Diese Entwicklung spiegelt einen allgemeinen Trend bei Valentinstags-Klassikern wider, der deutlich über der gesamtwirtschaftlichen Inflation liegt: Die allgemeinen Verbraucherpreise stiegen im gleichen Fünf-Jahres-Zeitraum um insgesamt 21,9 Prozent. Damit blieb der Gastronomiebesuch preislich zwar hinter der Entwicklung bei Pralinen (plus 41,7 Prozent) und Schnittblumen (plus 38,2 Prozent) zurück, übertraf jedoch die allgemeine Teuerungsrate erheblich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit „Wir kochen Heimat“ möchte das Nobelhart & Schmutzig Team einen Beitrag zur kulturellen Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff leisten, der im öffentlichen Diskurs häufig (negativ) politisch aufgeladen ist.

Eine aktuelle SumUp-Auswertung zum Jahresstart 2026 belegt eine steigende Besuchsfrequenz in der Gastronomie bei gleichzeitig sinkenden Durchschnittsausgaben. Während digitale Trinkgelder und Kartenzahlungen an Bedeutung gewinnen, zeigen sich die Gäste preisbewusst.

Das Gourmetrestaurant Juwel in Kirschau präsentiert zum 1. April ein überarbeitetes kulinarisches Konzept. Unter der Leitung von Hotelchefin Petra Schumann und Küchenchef Robert Hauptvogel setzt der Betrieb künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit, regionale Produkte und eine reduzierte Präsentation.

Alkoholfrei ist kein kurzfristiger Trend mehr, sondern ein stabiler Umsatzbringer für die Gastronomie. Eine neue Umfrage zeigt, warum Gäste auf Alkohol verzichten und weshalb Gastronomen bei der Preisgestaltung und Qualität ihrer alkoholfreien Cocktails umdenken müssen, um nicht als Anbieter überteuerter Limonaden wahrgenommen zu werden.

Beim Sommelier-Cup 2026 des Deutschen Weininstituts in Mainz sicherte sich Anna-Katharina Lemke den Sieg. 23 Fachkräfte stellten in anspruchsvollen Blindverkostungen und theoretischen Prüfungen ihr Fachwissen über deutsche Weine unter Beweis.

Eine neue Studie untersucht das Phänomen der Zechprellerei im Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die demografische Verteilung, die häufigsten Beweggründe der Gäste sowie die anhaltende Problematik von No-Shows.

Die bekannte Food-Creatorin Saliha „Sally“ Özcan eröffnet im März 2026 ihr erstes Café im Europa-Park. Im isländischen Themenbereich erwartet die Besucher ein Angebot aus süßen und herzhaften Spezialitäten sowie rund 90 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.