Gemeinsame Expansion: Gustoso-Gruppe steigt bei Ruff’s Burger ein

| Gastronomie Gastronomie

Die Gustoso Gruppe mit Sitz in München beteiligt sich mehrheitlich an dem Münchner Burgerkonzept Ruff’s Burger. Der Burger-Spezialist verfügt aktuell über acht Standorte in Deutschland, die vorwiegend in Innenstadtlagen angemietet sind. Mit der Beteiligung an Ruff’s Burger stärkt die Gustoso Gruppe ihr Geschäft in der Wachstumsbranche Systemgastronomie und erweitert ihr Angebot um das Segment Better-Burger.

Die Ruff’s Burger Gründer Stefan Huspenina und Alexander Kleinhans bauten im Jahr 2008 ein erfolgreiches Unternehmenskonzept auf, zu dem im Jahr 2015 Harry Mohanna als Kaufmännischer Leiter stieß. Alle drei werden auch weiterhin das operative Geschäft leiten. Die Gustoso Gruppe wird insbesondere in den Bereichen IT, HR, Einkauf und Expansion mit ihrem erfahrenem Team unterstützen. „Gemeinsam mit dem Managementteam sowie den Franchise- und Joint-Venture-Partnern werden wir die nationale Expansion von Ruff’s Burger vorantreiben. Der zukünftige Fokus liegt dabei auf zentralen Innenstadtlagen, Shopping Malls aber auch im Bereich Verkehrsgastronomie“, kommentiert Dr. Theodor Ackbarow, Geschäftsführer der Systemgastronomiegruppe Gustoso, die Beteiligung. Über die Konditionen der Beteiligung wurde Stillschweigen vereinbart.

Vom Food Truck zum transparenten Burgerladen
Die Geschichte von Ruff’s Burger begann mit einem Food Truck namens „EAT THE STREET“ auf einem Münchner Wochenmarkt. Der Erfolg sprach für sich und so wurde 2012 der erste Store mit dem Namen Ruff’s Burger eröffnet. Mittlerweile umfasst das Burgerkonzept acht Standorte, wobei die eigentliche DNA im klassischen und ursprünglichen Take-Away Format angesiedelt bleibt. Unterschiedliche Flächen, Lagen und Rahmenbedingungen erfordern aber immer ein Stück weit Anpassungen des Konzepts, so dass über die Zeit überaus attraktive Varianten gewachsen sind. An allen Standorten werden zehn unterschiedliche Burger Variationen, wechselnde Wochenburger und sechs Pommes Kreationen angeboten. In bestimmten Stores wird dieses Sortiment durch BBQ Ribs, Chicken Wings und verschiedene Salate ergänzt.

Damit die Kunden jeden Schritt der Zubereitung ihres Burgers beobachten können, bleibt die Idee der Transparenz mit einer offenen Küche stets unverändert. Ruff’s Burger zeichnet sich durch täglich vor Ort gewolftes Fleisch, frisch vor Ort gebackene Burger Buns und doppelt frittierte Pommes aus. Von Schülern und Studenten über Berufstätige und Familien bis hin zu Senioren sind alle Kundengruppen vertreten. 

Eine „typische“ Ruff’s Burger Filiale umfasst eine Flächengröße von 50-120 Quadratmeter und generiert einen Jahresumsatz von ca. 1 Millioen. Euro. Das Fast Casual Format bietet je nach Lage bzw. Uhrzeit sowohl Self- als auch Full Service an. 

„Wir freuen uns, einen kompetenten und erfahrenen Partner wie Gustoso an unserer Seite zu haben, der uns in unserem Ziel, Ruff’s Burger deutschlandweit zu etablieren unterstützt“, so die drei Ruff’s Burger Inhaber.

„Deutschlandweit existieren mehrere, meist kleinere Better Burger Player, die wir uns systematisch angeschaut haben. Mit Ruff‘s haben wir einen im Süden bereits etablierten Partner gewonnen, mit dem wir viel gemeinsam haben. Nicht zuletzt teilen wir die Philosophie der Gastorientierung, den respektvollen Umgang mit Mitarbeitern und Partnern gleichermaßen sowie den Fokus auf Produktqualität“, ergänzt Ackbarow mit Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit. „Vor allem im Bereich Expansion und Franchise sehen wir zahlreiche Synergien mit unseren bestehenden Marken Cotidiano und insbesondere mit ciao bella“.
 


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.