Hungrige Bundesligafans: So bestellen die Spielstädte

| Gastronomie Gastronomie

Die Rückrunde der Fußballbundesliga ist wieder in vollem Gang. Ob Revier-Derby im Pott oder Duell am Niederrhein – bei spannenden Begegnungen ist die Nachfrage nach dringend benötigter Nervennahrung besonders hoch. Klar, dass in den Spielstädten gerade dann Essen online geordert wird. Der Bestelldienst pizza.de hat die Lieferungen an den Spieltagen mit spannenden Matches und Derbys ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen: Sportliche Rivalen teilen kulinarische Vorlieben.

BVB gegen Schalke oder Freiburg gegen Stuttgart: An jedem Spieltag verfolgen Millionen Fußballfans die aufregenden Partien der Bundesliga. Wie hungrige Bewohner der gegeneinander spielenden Städte zu besonders spannenden Partien bestellten, hat pizza.de ermittelt. Der Lieferdienst hat die Bestellungen der Hinrunde in den Fan-Städten unter die Lupe genommen.

Freiburger und Stuttgart mögen italienische Klassiker

Fußballerisch sind die Fans aus Freiburg und Stuttgart Rivalen. Kulinarisch haben sie jedoch den gleichen Top-Favoriten. Während der Hinrunden-Begegnung bestellten die Bewohner beider Städte in Baden-Württemberg am liebsten Pizza und Pasta (Freiburg 42 Prozent, Stuttgart 36 Prozent). Danach folgen bei den Freiburgern vegetarische Gerichte (13 Prozent) und Burger (12 Prozent). Die Schwaben favorisierten Burger (12 Prozent) und asiatische Gerichte (11 Prozent).

Pizza zum Niederrhein-Derby

Die Fans der Fortuna und Fohlen stehen auf dieselben Gerichte. Die Spieltag-Analyse der Top-Drei-Favoriten zeigt: Während des Auswärtsspiels der Fortuna bei den Borussen hatten die Düsseldorfer und Mönchengladbacher in der Hinrunde identische Bestell-Favoriten. Spitzenreiter waren Pizza und Pasta (Mönchengladbach 33 Prozent, Düsseldorf 31 Prozent). Auf Platz zwei stehen Burger (Mönchengladbach 16 Prozent, Düsseldorf 14 Prozent). Die Bronzemedaille geht an die Kategorie Schnitzel/Steaks (Mönchengladbach 14 Prozent, Düsseldorf 11 Prozent). Die pizza.de-Auswertung zeigt: Die Düsseldorfer waren deutlich kochfauler. Sie bestellten 66 Prozent mehr als die Mönchengladbacher.

Hannoveraner probieren deutlich mehr aus als Wolfsburger

Pizza und Pasta (33 Prozent), Burger (13 Prozent) und Schnitzel/Steaks (10 Prozent) – das waren die Bestell-Spitzenreiter der Hannoveraner während des 11. Spieltages der Hinrunde. Auch bei den Wolfsburgern waren italienische Gerichte die Top-Favoriten (42 Prozent). Die weiteren Plätze teilen sich asiatische Gerichte (10 Prozent) und Burger (10 Prozent). Beim Vergleich der Lieferungen fällt auf, dass die Hannoveraner experimentierfreudiger waren am Spieltag des Niedersachsenduells. 96-Fans und Bewohner der Landeshauptstadt orderten zum Beispiel auch griechische Gerichte (6 Prozent) oder indische Menüs (1 Prozent). In Wolfsburg hingegen wurden diese kulinarische Richtung nicht bestellt.

Dortmund oder München – Hauptsache Italien

Zwischen den Spielstätten der Borussen und den Bayern liegen zwar rund 600 Kilometer. Kulinarisch sind sich die Bewohner beider Städte jedoch ganz nah. Wenig überraschend: Auch sind Spezialitäten aus Italien Top-Favorit (Dortmund 30 Prozent, München 23 Prozent). Die Dortmunder hatten zum Heimspiel ihrer Borussen Appetit auf Fleisch: Während des Spieltages orderten die Ruhrpottler und Schwarzgelben Schnitzel/Steaks (15 Prozent) und Burger (12 Prozent). Bei den Münchnern standen Burger (15 Prozent) und asiatische Küche (13 Prozent) hoch im Kurs.

Revierderby: fußballerisch getrennt, im Geschmack vereint

Den meisten Schalke- und Borussia-Fans wird das gar nicht schmecken: Die Top drei der Bestell-Favoriten zum Revierderby in der Hinrunde sind identisch. Am häufigsten ließen sich die Bewohner beider Städte Pizza und Nudeln liefern (Gelsenkirchen 35 Prozent, Dortmund 29 Prozent). Danach folgen Schnitzel/ Steaks (Gelsenkirchen 19 Prozent, Dortmund 14 Prozent). Am drittliebsten mochten die Gelsenkirchener und Dortmunder Burger (Gelsenkirchen 14 Prozent, Dortmund 11 Prozent). In der Rückrunde wird sich zum Revierderby in Dortmund am 27. April zeigen, ob die Fanlager beider Vereine am Spieltag wieder den Appetit auf dieselben Speisen teilen.

Mainz mag es süß, Frankfurt lieber exotisch

Auch zum vergangenen Rhein-Main-Derby stand die italienische Küche hoch im Kurs (Mainz 29 Prozent, Frankfurt 26 Prozent). Auf dem zweiten Platz folgen deftige Burger (Mainz 13 Prozent, Frankfurt 14 Prozent). Einziger Unterschied bei den Rheinländern und Hessen: Am dritthäufigsten ließen sich Mainzer Desserts und Snacks liefern. Immerhin jede zehnte Bestellung enthielt zum Beispiel ein Eis. Bei Eintracht-Fans und Frankfurtern landeten hingegen asiatische Gerichte auf Platz drei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.