In Hamburg bringt der Roboter Sushi & Co.

| Gastronomie Gastronomie

Er fährt selbstständig über die Gehwege von Hamburg-Eimsbüttel und wird von den Passanten bestaunt: Der kleine sechsrädrige Lieferroboter der Firma Starship bringt Lebensmittel von Händlern oder Gastronomen zu Kunden. Gerade in Corona-Zeiten eine sinnvolle Alternative, finden die Macher. «Wenn man gerade zu Hause im Homeoffice arbeiten muss, ist es eine gute Sache», sagte Kundin Leonie Gehrckens. Seit dieser Woche sind die Roboter im Einsatz.
 

Die dreiachsigen Vehikel können zehn Kilo befördern und sind maximal sechs Kilometer pro Stunde schnell. Passanten werden von dem Gefährt nicht angerempelt. «Unsere Roboter sind mit Sensoren und Kameras ausgerüstet, haben GPS und Radar an Bord», sagte Einsatzkoordinator Jan Werum. Der kleine Roboter war in Hamburg schon vor einigen Jahren zu sehen, aber damals immer begleitet von einem Aufpasser.
 

«Wir fahren alles aus: Obst, Gemüse, Pizza, Sushi - was gewünscht wird», erzählte Werum. Bestellt wird über eine App auf Handy oder Tablet. Langfinger haben übrigens kaum Chancen. Die gelieferten Waren sind verschlossen im Bauch des Roboters. Kameras erfassen den Dieb, eine Alarmanlage ertönt, die Zentrale wird benachrichtigt. Dort kann die Steuerung des Roboters übernommen werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.