In Stuttgart sind Heizpilze vorerst wieder erlaubt

| Gastronomie Gastronomie

In Stuttgart ist der Betrieb von Heizstrahlern in der Innenstadt vorerst wieder erlaubt. Der Gemeinderat stimmte am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür, das bestehende Verbot auszusetzen. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hatte sich dafür starkgemacht, weil er den Gastwirten in der Corona-Pandemie entgegenkommen wollte. Ihnen soll im Herbst und Winter ein besseres Geschäft auch in den Außenbereichen ermöglicht werden.

Aus Umweltschutzgründen waren Heizpilze in Stuttgart in den Wintermonaten verboten; so wie in vielen anderen Orten auch. Nun sind sie bis Ende März 2021 gestattet. Der Betrieb von Heizpilzen ist dann ohne zeitliche Begrenzung zugelassen, teilte die Stadt mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Grenzlokal und Corona: In den Niederlanden bestellen, in Deutschland essen

Wer bei «Rick’s Vis» in Gronau essen will, durchläuft ein besonderes Prozedere: Erst geht es auf niederländischen Boden zur Bestellung. Zum Essen spaziert man dann einfach wenige Meter weiter auf die Terrasse auf deutschem Boden in Nordrhein-Westfalen.

Sternerestaurant Costes in Budapest zieht ins Riesenrad

Das Sternerestaurant Costes in Budapest hat sich für seine Gäste etwas ganz Besonderes einfallen lassen und ihnen ein Vier-Gänge-Menü im Riesenrad serviert. Damit sorgte Inhaber Karoly Gerendai nicht nur für ein absolutes Highlight, sondern auch für den größtmöglichen Corona-Schutz.

Bußgeld, Platzverweis, Schließung: Polizei greift bei Verstößen gegen Auflagen hart durch

In Gaststätten kommt es im Südwesten des Landes vermehrt zu Verstößen gegen die Corona-Auflagen. Die Behörden reagieren mit Bußgeldern und Platzverweisen. In Mannheim wurde eine Gaststätte nach schweren Verstößen geschlossen.

Weitere Entscheidungen zu Sperrzeiten in den Bundesländern gefallen

Regelungen zu Sperrzeiten in der Gastronomie beschäftigen Gerichte bundesweit. In einigen Regionen wurde jetzt geurteilt – mit unterschiedlichen Ausgängen.

Lockdown im Berchtesgadener Land: Lockerung bei To-Go-Gerichten

Im stark von dem Corona-Virus betroffenen Berchtesgadener Land können die Menschen nun auch nach 20.00 Uhr wieder Essen zum Mitnehmen bestellen oder abholen. Das Landratsamt änderte seine strenge Allgemeinverfügung diesem Punkt.

Kein Anstoßen mit Kollegen - Firmen verzichten auf Weihnachtsfeiern

Viele Unternehmen nutzen Weihnachtsfeiern zur Pflege des Betriebsklimas. Für Gaststätten, Bars und Hotels sind sie eine wichtige Einnahmequelle. Wegen der Pandemie werden viele Feiern dieses Jahr aber ausfallen - und dann ist da noch das Familienproblem.

Berliner Verwaltungsgericht entscheidet erneut gegen Sperrstunde

Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Sperrstunde für weitere Berliner Gastwirte praktisch aufgehoben. Wie schon vor einer Woche gab das Gericht nun erneut mehreren Eilanträgen gegen die vom Senat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossene Regelung statt.

Kreativer Trick: Wirt spendiert Freibier für die richtigen Kontaktdaten

Immer noch gibt es viele Gäste, die beim Restaurantbesuch nicht ihre korrekten Daten angeben. Genau denen hat die kleine Brauerei Berg in Baden-Württemberg jetzt den Kampf angesagt. Allerdings nicht mit harten Bandagen, sondern mit Freibier.

Gastronomen in Bremen wollen gegen Sperrstunde klagen

Gastronomen in Bremen wollen einem Zeitungsbericht zufolge gegen die Corona-Sperrstunde für Restaurants und Kneipen klagen. Sieben Mitgliedsbetriebe der Bremer-Gastro-Gemeinschaft (BGG) haben demnach angekündigt, einen Eilantrag einzureichen.

Versicherung muss weiteres Münchner Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen. Das Landgericht München I sprach der Gaststätte Emmeramsmühle​​​​​​​ am Donnerstag gut 427 000 Euro zu.