Jan Hartwig eröffnet im Frühsommer 2022 eigenes Restaurant in München

| Gastronomie Gastronomie

Der 3-Sterne-Koch Jan Hartwig hat seinen Zukunftspläne bekannt gegeben. Der ehemalige Küchenchefs des Ateliers im Bayerischen Hof, wird in München im Frühsommer sein „Restaurant Jan“ eröffnen. An einem anderen Ort plant Hartwig schon ab Mitte Januar ein Pop-up-Restaurant.

Das Restaurant „Jan“ wird, laut Süddeutscher Zeitung in der Luisenstraße 27, im sogenannten Rhaetenhaus beheimatet sein. Die Umbauarbeiten sollen zügig beginnen, da Hartwig bereits im Mai die ersten Gäste bekochen will. Wegen Engpässen bei Handwerksbetrieben könne sich der Termin allerdings auch in den Frühsommer verschieben, so Hartwig.

Einen Vorgeschmack auf das „Jan“ will der Spitzenkoch in einem Pop-up-Restaurant ebenfalls in München bieten. Diese Übergangslösung soll bereits Mitte Januar eröffnen – „vorausgesetzt, es gibt keinen neuen Lockdown“.  Wo genau Hartwig dann bewirten will, soll bekanntgeben werden, wenn alle Genehmigungen vorliegen.

Hartwig hatte im Sommer 2021 nach sieben Jahren das Restaurant Atelier im Bayerischen Hof verlassen. Der gebürtige Niedersachse war seinerzeit vom Wolfsburger Drei-Sterne-Restaurant Aqua zum Bayerischen Hof gewechselt und führte dort ein neunköpfiges Team. 

Nachdem er im Mai 2014 Küchenchef im Atelier wurde, durfte er sich bereits sechs Monate später über einen Michelin Stern freuen, ein Jahr später folgte bereits der zweite, welchen er im darauffolgenden Jahr erneut behaupten konnte. Im November 2017 wurde das Restaurant Atelier erstmals mit drei Michelin Sternen ausgezeichnet. 

Seine Karriere startete Hartwig mit seiner Ausbildung im Restaurant Dannenfeld in Braunschweig. Es folgten Stationen bei Christian Jürgens im Restaurant Kastell in Wernberg-Köblitz sowie im GästeHaus Erfort in Saarbrücken. Ab 2007 arbeitete er im Restaurant Aqua, The RitzCarlton Wolfsburg, bei Sven Elverfeld, in dem er sich vom Chef de Partie zum Sous Chef hochkochte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.