Jil Drink & Dine: Neues Rooftop-Restaurant für Heidelberg

| Gastronomie Gastronomie

Heidelbergs neues Restaurant „Jil Drink & Dine“ findet sich im 7. Stockwerk auf dem Dach des neuen Plaza Hotels. Auf einem der höchsten Gebäude der Stadt bietet sich ein Rundumblick auf Heidelberg.

Hinter dem Projekt stehen Sven Günther, Swen und Jens Schmidt sowie Daniel Marquardt von der Bliss Group, die unter anderem in Heidelberg bereits das Neo Bar & Restaurant im Stadtteil Bahnstadt betreiben. Die Gastronomen konnten für das Jil den externen Investor Carsten Kaisig gewinnen.

„Wir haben 2017 mit den Plänen für das Jil begonnen und sind sehr froh, dass wir mit Carsten Kaisig einen so versierten Investor gefunden haben, um das Projekt auch in der gewünschten Form realisieren zu können“, sagt Swen Schmidt.

Abgesehen vom Standort will das Team auch mit dem Ambiente punkten. Für die Innenarchitektur zeichnet das in Heidelberg und Berlin ansässige Design-Duo Wolfram Glatz und Tilman Emonts (glatz & glatz) verantwortlich, die sich für das neue Restaurant wiederum mit den Künstlern Maximilian Arnold und Sandro Kopp zusammengetan haben.

„Wir wollten einen inspirierenden Ort schaffen, daher haben uns die beiden in Heidelberg geborenen Künstler mit ihrer Kreativität unterstützt. Das ist gelebte Kultur“, sagt Wolfram Glatz.

Während das Design im Inneren mit Pastellfarben, Samt und großflächigen Blumendekors spielt und auf der Terrasse Urlaubsflair versprüht, sorgt das Küchenteam für „Casual Dining“. Nach dem Motto „from Coast to Coast – die Küsten dieser Welt“ trifft New York die Côte d’Azur und Buenos Aires trifft Tokio.

Der 26-jährige Küchenchef Sven Wortmann will kreative und elegante Gerichte kreieren, die für Fisch- oder Fleisch-Liebhaber gleichermaßen passen, aber auch auf vegane und vegetarische Vorlieben will er eingehen. „Wir schöpfen ohne Dogmen aus dem Besten aller Welten. Spannende und immer wieder neue Speisen, die keine Grenzen kennen. Auf den Teller kommt, was uns selbst gefällt“, unterstreicht Schmidt das Konzept. 

Mit rund 110 Plätzen im Innenbereich und weiteren 120 Plätzen im Außenbereich eignet sich die Location ebenfalls für Veranstaltungen für bis zu 200 Personen. „Ob Hochzeitsfeiern, Empfänge oder Firmen-Events, all das ist hier oben über den Dächern der Stadt möglich. Wir wünschen uns einen lebendigen Ort, der wandelbar vielerlei Wünsche bedient“, sagt Schmidt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.