Jürgen Krenzer schließt sein Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Der Hotelier und Gastronom Jürgen Krenzer schließt zum 1. Juli sein Restaurant. Sie würden zum 1. Juli die Gastro verlassen und sich künftig auf das Hotel, das Apfelweingut und Bio-Landwirtschaft konzentrieren. Dies sei ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für ihn, wie Krenzer in einem längeren Post bei Facebook schreibt.

Er glaube, so der Unternehmer, dass es alle zehn Jahre Zeit sei, neue Wege zu gehen. 1990 habe er die Rhöner Regionalküche neu erfunden, zehn Jahre später hätten sie mit ihrer Apfelkelterei Gas gegeben. 2010 folgte dann die Inszenierung ihrer Produkte mit dem Bau des Rhöner ApfelSherryTheaters. 2020 werde nun die 1974 stillgelegte Landwirtschaft wieder neu erfunden. Schließlich habe er nur ein Leben. Und das solle spannend bleiben. Und auch ein bisschen weniger stressig.

Völlig von der Gastronomie verabschiedet sich Krenzer aber natürlich nicht. Medienberichten zufolge soll das Restaurant unter der Woche geschlossen werden und nur die Hotelgäste bewirten. An den Sonntagen stehen die Türen dann auch Ausflüglern offen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine neue Studie untersucht das Phänomen der Zechprellerei im Vereinigten Königreich. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die demografische Verteilung, die häufigsten Beweggründe der Gäste sowie die anhaltende Problematik von No-Shows.

Die bekannte Food-Creatorin Saliha „Sally“ Özcan eröffnet im März 2026 ihr erstes Café im Europa-Park. Im isländischen Themenbereich erwartet die Besucher ein Angebot aus süßen und herzhaften Spezialitäten sowie rund 90 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.

In der Hamburger Speicherstadt konkretisieren sich die Pläne für eine prominente Neueröffnung. Das aus Südafrika stammende Gastronomiekonzept Chefs Warehouse wird am 26. Februar 2026 seinen ersten Standort in Deutschland eröffnen. Hinter dem Hamburger-Projekt stehen bekannte Namen aus der Gastro-Szene der Hansestadt.

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?