Kinderfreies Restaurant sorgt für Empörung

| Gastronomie Gastronomie

Es ist schon wieder passiert – ein Restaurant hat die lieben Kinder ausgesperrt. Dieses Mal war es „Omas Küche und Quartier“ auf Rügen, das den Zorn der Eltern auf sich zog. Denn seit diesem Montag ist Kindern unter 14 Jahren ab 17 Uhr der Zutritt verboten. Sie seien auf Ruhe, Erholung und entspanntes Genießen spezialisiert, so die Erklärung. Einige Nutzer der sozialen Netzwerke sehen es dennoch als direkten Angriff. 

Der Chef betrachtet das Ganze jedoch gelassen. Wie er dem Nordkurier verriet, würden die Gäste den Schritt befürworten. Außerdem habe er aufgrund fehlender Erziehung der Kinder keine andere Wahl. Er habe es jahrelang erfolglos mit speziellen Kinderspeisekarten probiert und mit Hinweisschildern für die Eltern. Doch die Freiheit der Kinder höre eben da auf, wo die Freiheit der anderen Gäste beschnitten werde. 

Kritik ist der Wirt laut Nordkurier bereits gewohnt. 2007 war sein Laden das einzige Nichtraucherlokal auf Rügen. Jetzt seien sie das erste erwachsenen-freundliche Restaurant der Insel, so sein Kommentar. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.