Koscheres Streetfood-Festival im Juli in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

Auch in 2025 feiert die Jüdische Gemeinde zu Berlin wieder die Kultur und Kulinarik. Mit dem 4. Koscheren Streetfood-Festival und den 38. Jüdischen Kulturtagen Berlin werden den Berlinern und ihren Gästen wieder alle Facetten des jüdischen Lebens geboten. Avi Toubiana, Intendant, zu den Festivals: „Das diesjährige Motto lautet ,Atid‘ – der hebräische Begriff für Zukunft, dessen Aspekte wir in vielen Veranstaltungen und in diversen Formaten beleuchten. In diesem Zusammenhang blicken wir auch auf das 60. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland.“

Dr. Gideon Joffe, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin: „Mit unseren Kulturtagen wollen wir die unglaubliche Vielfalt der jüdischen Kultur präsentieren und alle Berlinerinnen und Berliner auch dieses Jahr wieder einladen, jüdische Kultur und jüdisches Leben kennenzulernen. Unser koscheres Streetfood-Festival ist der passende und spektakuläre Auftakt dafür.“

4. Koscheres Streetfood-Festival Berlin

Neue Synagoge (Hof) | Oranienburger Straße 28-31 | Berlin Mitte
Sonntag, 06. Juli 2025 | ab 11.00 Uhr | Der Eintritt ist frei

Die Besucherzahlen und das Angebot wachsen kontinuierlich. 35 Stände geben kulinarische Einblicke. „Die koschere Streetfood-Szene entwickelt sich ständig weiter“, betont Toubiana. „Aktuell im Trend sind experimentierfreudige israelische Gerichte, die traditionelle Rezepte mit modernen Elementen kombinieren. Besonders beliebt sind Fusion-Küche, vegane Alternativen und kreative Neuinterpretationen klassischer Speisen.“

Der Eintritt ist wie immer frei und die kulturellen Programmpunkte stellen mehr als nur ein Begleitprogramm dar. Shlomit Tripp und ihr Puppentheater sowie der artgerechte Streichelzoo richten sich an jüngere Besucher, während u.a. eine Comedyshow, Jazz-Bands und DJ Eyal Alt und Jung begeistern werden. Ein weiteres Gimmick: Vor Ort sind die Early-Bird-Tickets für die Veranstaltungen der diesjährigen Jüdischen Kulturtage mit einem Rabatt von 20 Prozent erhältlich.

38. Jüdische Kulturtage Berlin

Neue Synagoge | Oranienburger Straße 28-31 | Berlin Mitte
13. bis 23. November 2025

Die Jüdischen Kulturtage Berlin präsentieren im November ein Bühnen- und Musikprogramm, das zahlreiche Uraufführungen und Deutschlandpremieren enthält. Lesungen, Diskursformate, Screenings neuer israelischer Spielfilme sowie Workshops für Kinder und Jugendliche komplettieren das Angebot, das aus mehr als 40 Einzelveranstaltungen besteht. Zu den Höhepunkten in diesem Jahr zählt der Auftritt des US-amerikanischen Stand-up-Comedians Modi Rosenfeld mit einer brandneuen Show in der Synagoge Rykestraße. Der Vorverkauf hierfür beginnt bereits am Donnerstag, den 10.04.2025 um 12 Uhr. Tickets gibt es ab 38 Euro (ggf. zzgl. weiterer Kosten) an allen bekannten VVK-Stellen sowie über die Website der Jüdischen Kulturtage.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.