KP Kofler wechselt nach Insolvenz in Deutschland in den Aufsichtsrat

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem Wegfall mehrerer Großaufträge rutschte die Kofler & Kompanie GmbH 2019 in die Insolvenz. In der Gesellschaft betrieb der Caterer sein Deutschlandgeschäft. Nach einem Planinsolvenzverfahren, gibt es nun eine Kofler & Kompanie Newco GmbH. KP Kofler wechselt aus der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat.

Zur neuen Geschäftsführung gehören Konstantina Dagianta, der Catering-Unternehmer Frank Schwarz sowie Branislav Cucic, langjähriger Executive Headchef bei Kofler. Als COO national unterstützt Michael Graalmann das neue Management.

Der Fokus des Unternehmens bleibt auf hochwertigem Event Catering „Wir haben die vergangenen Monate intensiv genutzt uns für die zukünftigen Herausforderungen neu aufzustellen. Das Führungsteam bringt herausragende Fähigkeiten und Erfahrungen mit, um richtungsweisende Impulse für die Weiterentwicklung und den Fortbestand der Marke zu setzen“, betont KP Kofler.

Der Wegfall mehrerer Großaufträge sowie der stetig steigende Wettbewerbs- und Margendruck vor allem im Event-Catering hatten das Unternehmen im letzten Jahr in die Pleite rutschen lassen. In Eigenverwaltung hat sich das Unternehmen im Planinsolvenzverfahren unter Kontrolle eines Sachwalters nun selbst restrukturiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt feiert sein 215-jähriges Bestehen. Mit einem speziellen Jubiläumsmenü und einem Fokus auf regionale Produkte schlägt es die Brücke zwischen historischer Weinstube und moderner gehobener Gastronomie.

Domino’s Pizza zieht Bilanz für 2025: Während der globale Markenumsatz die Marke von 20 Milliarden US-Dollar überschreitet und das Filialnetz weltweit massiv wächst, drücken steigende Personal- und Warenkosten auf die Margen der Eigenbetriebe in den USA

Frankfurt am Main wird auch 2026 und 2027 das Zentrum der deutschen Gourmetszene. Die Stadt verlängert die Partnerschaft mit dem Guide Michelin und begleitet die feierliche Sterneverleihung mit einem mehrwöchigen Kulinarik-Festival für Fachwelt und Bürger.

Pincho Nation expandiert nach Süddeutschland: Im Frühjahr 2026 eröffnet in Karlsruhe der erste deutsche Franchise-Standort der skandinavischen Restaurantkette. Das Konzept setzt auf digitale Steuerung, internationale Tapas und die Umwandlung bestehender Gastronomieflächen.

In der Autostadt Wolfsburg startet unter der Regie von Food Affairs ein neues Gastronomie-Format. Das Pop-up-Konzept LAGUNE x NENI bringt für sechs Monate levantinische Küche an den Standort.

Die Gustoso Gruppe bringt das niederländische Erfolgskonzept Zusje nach Deutschland. Mit der Eröffnung des 40. Standorts in Aachen startet die Kette ihre Expansion auf dem Bundesmarkt und setzt dabei auf ein Modell, das die Aufenthaltsqualität ins Zentrum rückt.

Ein Brand in dem beliebten thailändischen Restaurant Sila Thai in der Düsseldorfer Stadtmitte hat am Sonntag einen größeren Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Ein Mailänder Gericht ordnet die Neuregelung der Arbeitsverhältnisse für 40.000 Fahrer der Delivery-Hero-Tochter Glovo an. Während das Gericht von Bezahlungen weit unter der Armutsgrenze spricht, weist das Unternehmen die Vorwürfe zurück und sieht keine Pflicht zur generellen Festanstellung.

Wolfgang Puck übergibt nach 44 Jahren die Leitung seiner Fine-Dining-Sparte an seinen Sohn Byron Lazaroff-Puck. Der offizielle Generationswechsel wird Anfang März 2026 mit einer internationalen Dinner-Tour in Washington, D.C. eingeleitet.

Giesinger Bräu strebt auf das Oktoberfest. Mit einem offiziellen Bürgerbegehren will die Brauerei die geltenden Zulassungsregeln für die Wiesn ändern. Zum Start des Starkbierfestes wurden bereits die ersten Unterschriften gesammelt.