Langsameres Wachstum bei Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway

| Gastronomie Gastronomie

Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway ist im vierten Quartal nicht mehr so stark gewachsen wie zuletzt. Die Zahl der Aufträge sei im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf knapp 274 Millionen gestiegen, teilte der Delivery-Hero-Konkurrent am Mittwoch in Amsterdam mit.

Im dritten Quartal hatte Just Eat Takeaway die Zahl der Bestellungen noch um ein Viertel steigern können. Im Gesamtjahr legte die Zahl der Aufträge um ein Drittel auf rund 1,1 Milliarden zu.

Langsameres Wachstum bei Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway

Zum Gewinn teilte Just Eat Takeaway lediglich mit, dass die operative Marge im vergangenen Jahr im mittleren Bereich der zuletzt in Aussicht gestellten Spanne liege. Das Unternehmen hatte auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) eine Marge von minus 1,5 bis minus 1,0 Prozent gemessen am Transaktionsvolumen in Aussicht gestellt.

Auf Basis der am Mittwoch veröffentlichten Daten ergibt das ein Ebitda von rund 350 Millionen Euro nach einem Gewinn von rund 250 Millionen Euro. Detaillierte Zahlen zum vergangenen Jahr will das Unternehmen am 2. März vorlegen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.